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Freitag, 20. April 2018

Jordi Savall, Photo: Manuela Bachmann

Jordi Savall im Portrait

Biografie


Der spanische Gambist und Musikwissenschaftler Jordi Savall wurde am 1. August 1941 in Igualada, Barcelona geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er im Alter von sechs Jahren. Nach Beendigung seiner musikalischen Studien als Cellist am Conservatori Superior de Música de Barcelona wandte er sich dem Studium der Alten Musik sowie der Viola de Gamba zu. Seine Lehrer waren Wieland Kuijken in Belgien und August Wenzinger an der Schola Cantorum Basiliensis, dessen Nachfolger er 1974 in Basel wurde. Zusammen mit seiner Ehefrau Montserrat Figueras gründete er das Ensemble Hesperion XX anschließend folgten die Gründungen der Ensembles La Capella Reial de Catalunya, 1987, und Le Concert des Nations, 1989.

1991 wurde Savall durch die Mitwirkung an dem französischen Film „Die siebte Saite“ weltberühmt. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen, unter anderem auch für die beste Filmmusik. Zwei Jahre später spielte er den Soundtrack zu dem Film, Johann, die Jungfrau von Jacques Rivette und El pájaro de la felicidad von Pilar Miró, ein.

1996 gründete Savall sein eigenes Schallplattenlabel Alia Vox. Die Diskographie von Savall umfasst über hundert Einspielungen bei Labels wie EMI und Astrée Auvidis.

2009 wurde Jordi Savall der Händelpreis der Stadt Halle verliehen.



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