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Sonntag, 25. August 2019

Michael Volle, Photo: Anne Kirchbach

Michael Volle im Portrait

Biografie


Michael Volle wurde 1960 in Freudenstadt im Schwarzwald geboren und studierte bei Bariton Josef Metternich und Rudolf Piernay. Nach dem Gewinn einiger internationaler Gesangswettbewerbe erhielt er 1990 sein erstes Bühnenengagement am Nationaltheater Mannheim. Auch an weiteren Opernhäusern wie Bonn, Düsseldorf und Köln war er in jenen Jahren tätig. Seit 1999 ist Volle auch eng mit dem Opernhaus in Zürich verbunden, wo er in fast allen großen Rollen seines Fachs Erfolge verzeichnete, u.a. als Marcello in La Boheme, als Jeletzki in Pique Dame, als Graf Almaviva in Le nozze di Figaro, als Sixtus Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg oder als Eugen Onegin in der gleichnamigen Oper von Peter Tschaikowsky. Gastauftritte an renommierten deutschen Häusern sowie der Opéra National de Paris, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Mailänder Scala, den Salzburger Festspielen u.a. machten den Bariton auch international bekannt.

Seit der Spielzeit 2007/08 ist Volle an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert. Zeitgleich gab er 2007 sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen ebenfalls als Sixtus Beckmesser in Die Meistersinger von Nürnberg. Diese Rolle übernahm er auch 2008 wieder.

Weltweit ist Michael Volle als Lied- und Konzertsänger tätig. Seine Zusammenarbeit mit bekannten internationalen Dirigenten wie Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Riccardo Muti, James Levine, Wolfgang Sawallisch, Marek Janowski, Michel Plasson, Charles Dutoit, Ingo Metzmacher, Helmuth Rilling, Philippe Herreweghe und Valery Gergiev hervor und führt ihn u.a. mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem DSO Berlin, dem Orchester der Mailänder Scala, der Staatskapelle Dresden und den Münchner Philharmonikern zusammen. Außerdem ist seine künstlerische Arbeit auch auf zahlreichen CD-Einspielungen und TV-Aufzeichnungen dokumentiert. Im Jahr 2008 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Sänger des Jahres gekührt. Im gleichen Jahr erhielt er außerdem den Merkur-Theaterpreis der Zeitung Münchner Merkur.



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