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Mittwoch, 14. November 2018

Markus Poschner, Photo: Henning Koepke

Markus Poschner im Portrait

Biografie


Markus Poschner, 1971 in München geboren, ist Gewinner des Deutschen Dirigentenpreises 2004 und wurde damit vom Deutschen Musikrat und der Deutschen Orchestervereinigung mit einem der wichtigsten internationalen Dirigentenpreise ausgezeichnet. Zu seinen Mentoren und Förderern gehört neben Sir Colin Davis auch der legendäre finnische Dirigierlehrer Jorma Panula. Bereits während seines Studiums bei Hermann Michael aber auch in Zusammenarbeit mit Sir Roger Norrington beschäftigte sich Markus Poschner intensiv mit der Aufführungspraxis der Wiener Klassik, die neben den Werken Richard Strauss? einen Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit darstellt. So verfolgt er nicht nur mit allen Sinfonien Beethovens ein eigen(willig)es Konzept und räumt dadurch mit der traditionellen Rezeption und so manch konventioneller Hörgewohnheit gehörig auf: ?Beethovens Welt lässt sich allein mit Schönklang und Pathos nicht darstellen. Auf dem Weg zum Kern seiner Musik sollten wir vor allem einen ernst nehmen ? Beethoven selbst und nicht seinen romantisch-verklärtes Schattenbild.?

Von 2000 bis 2006 stand er als Chefdirigent dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt vor und mit Beginn der Saison 2006/07 bekleidet er das Amt des 1. Kapellmeisters der Komischen Oper Berlin.

Zur Saison 07/08 wechselte Markus Poschner als Generalmusikdirektor zu den Bremer Philharmonikern und dem Theater Bremen. So wird er neben den Philharmonischen Konzerten, zu denen Solisten wie Frank Peter Zimmermann, Alban Gerhardt und Gilles Apap eingeladen sind, auch die konzertante Aufführung des Fidelio von Ludwig van Beethoven mit Maximilian Schell als Sprecher und eine Open Air-Vorstellung des Fliegenden Holländer von Richard Wagner leiten. Im Opernhaus dirigiert Markus Poschner ferner Giuseppe Verdis Nabucco (Premiere am 13. Oktober 2007) und Gioacchino Rossinis Cenerentola (Premiere am 12. April 2008).

Er ist regelmäßig Gast der Münchner Philharmoniker und dirigierte Orchester wie das WDR Sinfonieorchester Köln, Beethovenorchester Bonn, Dresdner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, Berliner Konzerthausorchester, Staatskapelle Halle, Orchester des Hessischen Staatstheaters, Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, NDR Radio-Philharmonie Hannover, Münchner Rundfunkorchester, RSO Stuttgart, Stuttgarter Philharmoniker, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Deutsches Kammerorchester Berlin und das Bruckner-Orchester Linz. Die Bayerische Staatsoper hat Poschner und dem Georgischen Kammerorchester die neue Produktion von Mozarts Oper La finta giardiniera übertragen, die im Jahr 2006 als Teil der Mozart-Festwochen im Münchner Prinzregententheater Premiere hatte.

Künstler wie Baiba Skride, Klaus Maria Brandauer, Natalia Gutman, Sharon Kam, Giora Feidman, und Bruno Jonas arbeiten seit Jahren mit Markus Poschner zusammen, der auch ein hervorragender Jazzpianist ist, wovon man sich in einigen seiner ungewöhnlichen Programme immer wieder überzeugen kann.



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