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Mittwoch, 20. September 2017

Philippe Jaroussky, Photo: Manuela Bachmann

Philippe Jaroussky im Portrait

Biografie


Philippe Jaroussky (* 13. Februar 1978), französischer Countertenor, erhielt im Alter von elf Jahren seinen ersten Geigenunterricht und begann mit 15 mit Klavierunterricht. An den Musikakademien von Versailles und Boulogne studierte er beide Instrumente sowie Harmonielehre und Komposition. 1996 lernte er seine Gesangslehrerin Nicole Fallien kennen, die ihn bis heute unterrichtet. Darüber hinaus setzt er seine Studien im Fach Alte Musik bei Michel Laplenie und Kenneth Weiss an der Pariser Ecole de Musique National-Régional fort. 2004 gewann Jaroussky den Victoire de la Musique als herausragender neuer Sänger.

Als Auslöser seiner steilen Karriere gilt eine Aufführung des Oratoriums "Sedecia" von Alessandro Scarlatti mit dem Ensemble Il Seminario Musicale und Gérard Lesne bei den Festivals von Royaumont und Ambronay im Jahr 1999. Ein Jahr später sang er auf einer Tournee Monteverdis drei große Opern mit La Grande Écurie et la Chambre du Roy unter der Leitung von Jean-Claude Malgoire. Unter anderem sang er auch Arbace in Vivaldis „Catone in Utica“ an der Opéra Comique in Paris, ebenfalls unter Malgoire, und erhielt großes Lob für die Darbietungen von Vivaldis Nisi Dominus, dem Stabat Mater von Pergolesi und Händels Agrippina. 2005 triumphierte er in der Titelrolle des Rinaldo in Paris. Sein erster großer Vortrag in Paris mit Le Concert d’Astrée, zu Ehren des Kastrats Carestini, war ein großer Erfolg.

In Deutschland hatte Jaroussky seinen ersten Auftritt im Jahr 2004, als er für den erkrankten Andreas Scholl einsprang, was ein ebenso großer Erfolg war wie sein Auftritt in der Monteverdi-Produktion "Il Ritorno d'Ulisse" an der Berliner Staatsoper unter René Jacobs.

Jaroussky hat regelmäßige Engagements mit dem Ensembles La Fenice, Elmya unter der Leitung von Gabriel Garrido sowie L'Arpeggiata. Auch arbeitet der Franzose häufig mit dem Ensemble Matheus und dessen Direktor Jean-Christophe Spinosi zusammen, was sowohl auf der Bühne als auch auf dem Plattenmarkt großen Anklang findet. Ebenso wird er häufig nach Deutschland, Spanien, Kanada und Russland eingeladen.



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