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Sonntag, 24. Juni 2018

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James Ehnes im Portrait

Biografie


„Die Art, wie er die Seele des Elgar-Konzertes berührte, machte die Aufführung zu etwas, das selbst das Ungewöhnliche übertraf und in den Bereich des wahrlich Inspirierten trat.“ The Daily Telegraph über James Ehnes’ Debüt mit dem London Symphony Orchestra

Die Liste der Orchester, die James Ehnes in der Saison 2008/09 als Solisten verpflichtet haben, ist ebenso lang wie beeindruckend. Zu ihnen gehören u. a. das BBC Philharmonic, das Philharmonia Orchestra, das Sydney Symphony Orchestra, das London Symphony Orchestra, das Orchestre de la Suisse Romande, das Rotterdam Philharmonic Orchestra, die Salzburger Festspiele oder das Montreal Symphony Orchestra. In Deutschland ist James Ehnes beim Bayerischen Staatsorchester in München, beim Gürzenich-Orchester Köln sowie bei den Duisburger Philharmonikern zu Gast. In der vergangenen Saison war er zum wiederholten Male beim New York Philharmonic unter Lorin Maazel, beim San Francisco Symphony, Detroit Symphony und New World Symphony, außerdem mit dem BBC Scottish Symphony beim Prager Herbstfestival, beim Hallé Orchestra, beim Moritzburg Festival und beim Konzerthausorchester Berlin zu hören. Tourneen führten ihn nach Südamerika und Australien.

James Ehnes’ zuletzt erschienene CD (Onyx) mit den Violinkonzerten von Korngold, Barber, Walton erhielt den GRAMMY 2008 in der Sparte „bester Instrumentalsolist mit Orchester“ sowie den JUNO 2008. Im Herbst 2007 erschien bei Onyx seine Einspielung des Violinkonzerts von Elgar, zusammen mit dem Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Sir Andrew Davis. Auf seiner CD mit den kompletten Violinkonzerte Mozarts leitet er das eigens zusammengestellte Orchester selbst (CBC 2007). Die Aufnahme wurde vom BBC Music Magazine als wegweisend bezeichnet und erhielt den JUNO 2007. In seiner Diskographie befinden sich außerdem eine Aufnahme von Bruchs Konzerten mit Charles Dutoit und dem Montreal Symphony Orchestra (CBC) sowie eine Duo-CD, mit Werken von Dvořák, Janáček und Smetana (Analekta). Ehnes hat zudem einige CDs für Chandos aufgenommen, darunter Dvořáks Violinkonzert mit dem BBC Philharmonic und Werke von Hummel, Dohnányi und Dallapiccola..

Als Projekt ganz besonderer Art erschien Anfang 2009 beim Label Onyx eine DVD, auf der James Ehnes zwölf der wertvollsten erhaltenen Violinen und Violen von Instrumentenbauern wie Stradivari und Guarneri vorstellt, um dem Hörer die einmalige Gelegenheit zu geben, derartige Instrumente im direkten Verglich zu erleben.

James Ehnes, geboren 1976 in Brandon, Kanada, trat schon in jungen Jahren mit zahlreichen renommierten Orchestern auf, u. a. mit dem Boston, Chicago, Philadelphia, Los Angeles, Pittsburgh, New York, London Symphony, Philharmonia, Czech Philharmonic, DSO Berlin und dem NHK Symphony Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie z. B. Ashkenazy, Alsop, Dutoit, Ivan Fischer, Paavo Järvi, Maazel, Mackerras, Robertson, Saraste und Thielemann zusammen. Nach seinem spektakulären Debüt bei den BBC Proms in London 2001 mit dem BBC Symphony Orchestra und Sir Andrew Davis spielte Ehnes im darauf folgenden Jahr bei den Proms das Brahms-Konzert mit dem BBC National Orchestra of Wales und Richard Hickox. Ehnes begann mit 4 Jahren, Geige zu spielen, wurde mit neun Jahren Protégée des bedeutenden kanadischen Geigers Francis Chaplin und gab mit 13 Jahren sein Orchesterdebüt beim Montreal Symphony Orchestra. 1997 schloss er die Juilliard School mit dem Peter Mennin Prize for Outstanding Achievement and Leadership in Music ab

James Ehnes spielt die the “Ex-Marsick” Stradivarius von 1715, die ihm von der Fulton Collection zur Verfügung gestellt wird.



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