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Samstag, 19. August 2017

Sol Gabetta, Photo: Marco Borggreve

Sol Gabetta im Portrait

Biografie


Sol Gabetta wurde 1981 als Tochter französisch-russischer Eltern in Cordoba, Argentinien geboren. Schon in ihrer Kindheit beeindruckte sie durch ihr musikalisches Talent – so gewann sie im Alter von 10 Jahren ihren ersten Wettbewerb. Zahlreiche Wettbewerbe und Preise folgten, so unter anderem auch der Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und der Natalia-Gutman-Preis. 1992 bis 1994 studierte Gabetta mit einem Stipendium an der Escuela Superior de Musica Reina Sofia in Madrid, anschließend ging sie an die Musik Akademie Basel, um von Ivan Monighetti unterrichtet zu werden. Ihre Hochschulausbildung schloss sie bei David Geringas an Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin mit dem Konzertexamen ab.

2004 bekam Gabetta internationale Aufmerksamkeit, als sie bei den Luzerner Festspielen als Gewinnerin des „Crédit Suisse Young Artist Award“ ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Valery Gergiev gab. Seit Oktober 2005 unterrichtet sie als Assistentin von Ivan Monighetti an der Musik Akademie Basel. Zudem ist sie Mitbegründerin des Kammermusikfestivals SOLsberg, das seit 2006 jährlich in Olsberg (Nordwestschweiz bei Basel) stattfindet. Zu diesem Kammermusikfestival lädt sie ihr nahe stehende Musiker ein und zelebriert in 8 bis 10 Konzerten die Kammermusik in allen Farben.

Seit April 2010 moderiert sie alternierend mit Martin Grubinger das sonntägliche Musikmagazin KlickKlack im Bayrischen Fernsehen. Des Weiteren tritt sie bei zahlreichen Festivals auf, so unter anderem auf dem Rheingau Musik Festival, auf dem Menuhinfestival Gstaad, auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival und auf der Schubertiade Schwarzenberg. Zudem spielte sie unter anderem schon mit den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Philadelphia Orchestra und dem Residentie Orkest aus den Niederlanden. Regelmäßig gibt Gabetta Konzerte mit dem Kammerorchester Basel.

Gabettas Repertoire beinhaltet Werke von Dvorak, Tschaikowski, Schostakowitsch, Elgar und Haydn sowie Werken aus dem 20. Jahrhundert, sei dies das Cellokonzert von Bohuslav Martinu oder jenes von Samuel Barber, Werke, die sie im Jahre 2009 und 2010 neu einstudierte und auf Tourneen aufgeführt hat. Zudem arbeitet die Cellistin gerne mit Komponisten zusammen, die für sie Werke schreiben oder deren Werke sie einstudiert und aufführt. Eine enge Zusammenarbeit pflegt sie mit dem lettischen Komponisten Peteris Vasks, dessen Werk sie regelmäßig aufführt und für CD aufgenommen hat.

Dank eines privaten Stipendiums des Rahn-Kulturfonds spielt die Künstlerin eines der seltenen und kostbaren Violoncellos von G.B. Guadagnini von 1759.



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