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Sonntag, 25. Juni 2017

Daniel Francois Auber

Daniel Francois Auber im Portrait

Biografie


Als Daniel François Esprit Aubers Oper Die Stumme von Portici - auch Masaniello genannt- 1830 in Brüssel aufgeführt wurde, gaben die zündenden Rhythmen das Zeichen für den Aufstand, der zur Trennung von Belgien und Holland führte. Die Oper war zwar ein großer Erfolg in Frankreich gewesen, eine politische Rolle hatte Auber aber sicherlich nicht dafür vorgesehen. Der am 29. Januar 1782 geborene Sohn eines Kunsthändlers begann erst sehr spät mit seiner Tätigkeit als Komponist. Zunächst schickte ihn sein Vater zur Ausbildung nach England. Als er im Alter von 22 Jahren nach Frankreich zurückkehrte, entschied er sich endgültig für eine Musikerkarriere. 1808 wurde die Pariser Musikszene auf ihn aufmerksam, nachdem er ein Violinkonzert für Jacques Féréol Mazas geschrieben hatte. Seine erste Oper Julieschrieb er drei Jahre später. Nachdem Luigi Cherubini ihm geraten hatte, am Tonsatz zu arbeiten, entschloss sich Auber, Kompositionsunterricht zu nehmen. Seine Lehrer waren Luigi Cherubini und Adrien Boieldieu. Das Studium trug Früchte, denn Aubers Opern wurden erfolgreicher. Die Libretti für seine Opern schrieb Eugène Scribe, der auch schon mit Adrien Boieldieu gearbeitet hatte. Aubers berühmtesten Opern sind Die Stumme von Portici (1828) und Bruder Teufel (Fra Diavolo) (1830). 1842 wurde er zum Direktor des Konservatoriums ernannt. Fünfzehn Jahre später berief ihn Napoleon III. zum kaiserlichen Hofkapellmeister. Daniel François Esprit Auber starb am 12. Mai 1871 in Paris.



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