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Mittwoch, 18. Juli 2018

Minas Borboudakis, Photo: Midou Grossmann

Minas Borboudakis im Portrait

Biografie


Minas Borboudakis wurde 1974 auf Kreta geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung ab 1985 von Georgios Kaloutsis. Im Jahr 1992 wechselte Borboudakis nach München und setzte seine Studien bei Olaf Dressler (Klavier) und Wilfried Hiller (Komposition) sowie bei Urszula Mitrenga-Wagner (Klavier) fort. Später wurde er kompositorisch von Peter Michael Hamel in Hamburg weiter ausgebildet und absolvierte Meisterklassen bei Luciano Berio, George Crumb und Wolfgang Rihm, sowie Meisterkurse bei den Pianisten Rudolf Kehrer und Aleksej Nasedkin.

Gefördert wurde Borboudakis durch verschiedene Stipendien und erhielt für seine Kompositionen mehrere Auszeichnungen, wie z.B. den dritten Preis beim Internationalen Günter Bialas-Kompositionswettbewerb (2002), den Rodion Shchedrin-Kammermusikpreis (2005) und den Preis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung für sein kompositorisches und künstlerisches Schaffen (2008). Im Jahre 2002 wurde Borboudakis von Gidon Kremer als „Composer in Residence“ zum Internationalen Kammermusikfestes Lockenhaus eingeladen und kam 2007 in gleicher Funktion zum von Peter Sadlo geleiteten Festivals „les muséiques“ in Basel.

Auftragskompositionen schrieb er u.a. bereits für das Symphonieorchester und das Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, das Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken des Saarländischen Rundfunks, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, das Athens State Orchestra, für diverse Ensembles wie das Ensemble Modern, das Münchener Kammerorchester oder Singer Pur, für Solisten wie Peter Sadlo, Johannes Moser, Andreas Skouras, Alice Sara Ott, Dirigenten (u.a. Johannes Kalitzke, Tito Ceccherini, Vassilis Christopoulos, Constantinos Carydis, Carl St. Clair) und Institutionen und Festivals wie für die Bayerische Staatsoper, den Deutschlandfunk, den MDR Musiksommer, die Kasseler Musiktage und young.euro.classic. 2007 wurde bei den Münchener Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kent Nagano sein erstes Bühnenwerk „liebe. nur liebe“ uraufgeführt.

Neben seiner Tätigkeit als Komponist tritt Borboudakis regelmäßig als Pianist und Dirigent sowohl mit eigenen Werken als auch mit neuer Musik des 20. und 21. Jahrhunderts auf (u.a. beim „Forum Neue Musik“ des Deutschlandfunks und in der Reihe „XX/XXI – Neue Kammermusik“ der Bayerischen Staatsoper).



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