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Freitag, 19. April 2019

Konrad Junghänel, Foto: Wolf Nolting

Konrad Junghänel im Portrait

Biografie


Konrad Junghänel zählt heute zu den international bekanntesten Lautenisten. Sein Ruhm beruht auf der ganz außerordentlichen Virtuosität seines Spiels und seiner vollendeten stilistischen Sicherheit im Bereich des Lautenrepertoires von den frühesten Werken der Renaissance bis zum Ende des 18.Jahrhunderts. Er gilt als einer der führenden Interpreten der Lautenwerke von Johann Sebastian Bach; für seine Aufnahme mit Solowerken von Silvius Leopold Weiss ist er mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden.

Konrad Junghänel ist als Solist und mit Kammermusik-ensembles überall in Europa, in den USA, in Japan, Südamerika und Afrika aufgetreten. Neben dieser Konzert-tätigkeit arbeitet er regelmäßig mit René Jacobs zusammen (als Solist und bei Opernproduktionen auch als Continuospieler), aber auch mit Ensembles wie La Petite Bande, Musica Antiqua Köln, Les Arts Florissants, dem Orchester ?Tafelmusik? etc. Seine Diskographie umfaßt mehr als hundert Einspielungen. In jüngster Zeit tritt Konrad Junghänel auch immer haüfiger als Dirigent szenischer Produktionen auf. So hat er Francesco Cavallis La Calisto in Köln und Domenico Mazzocchis La Catena d?Adone in Innsbruck und Antwerpen dirigiert. Combattimenti war eine szenische Produktion der Madrigali guerrieri ed amorosi von Claudio Monteverdi. Am Theater Basel dirigierte er die Produktion Was liegt die Stadt so wüste mit Musik von Heinrich Schütz und einer Regie von Herbert Wernicke und an der Staatsoper Hamburg Ein geistliches Bankett, eine szenische Produktion von Bachkantaten von Ingrid von Wantoch-Rekowski.



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