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Samstag, 31. Oktober 2020

Plácido Domingo, Placido Domingo

Plácido Domingo im Portrait

Biografie


Der Tenor Plácido Domingo wurde am 21. Januar 1941 in Madrid geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt er von seinen Eltern, bekannten Zarzuela-Sängern. Im Alter von acht Jahren zog er mit seiner Familie nach Mexiko City, wo er Unterricht am Konservatorium nahm. Am Klavier galt Domingo bereits früh als Wunderkind und war als Korrepetitor tätig. Nachdem er ab 1958 zunächst Baritonpartien in Zarzuelas übernommen hatte, schulte er auf Tenor um, debütierte 1960 an der Oper in Mexiko City und trat im gleichen Jahr mit Joan Sutherland in Dallas auf. 1962 erhielt er ein Engagement an der Oper in Tel Aviv. 1968 sprang Domingo für den erkrankten Franco Corelli an der New Yorker Metropolitan Opera ein, was zum Beginn einer langen Zusammenarbeit werden sollte: Neben Enrico Caruso sang niemand so oft Premieren an der Met wie Plácido Domingo. 1993 feierte er dort mit Luciano Pavarotti gemeinsam das 25-jährige Bühnenjubiläum. In New York begann auch seine zweite erfolgreiche Karriere als Dirigent, wo er 1973 'La Traviata' an der Oper dirigierte. Als künstlerischer Berater war Domingo an der Los Angeles Music Center Opera und 1992 bei der Weltausstellung in Sevilla tätig. Gemeinsam mit Luciano Pavarotti und José Carreras gab Domingo ab 1990 weltweite Konzerte unter dem Namen 'Die drei Tenöre'. 1996 wurde er künstlerischer Direktor der Oper in Washington und war von 2003 bis 2011 ihr Generaldirektor. Seit 2003 war er zudem Generaldirektor der Oper in Los Angeles, legte dieses Amt allerdings im Oktober 2019 nieder.



"Für Orchesterdirigenten wird es schwierig, sobald sie auf Widerstand stoßen. Mit dem Taktstock sind sie gewissermaßen verpflichtet, ihn nicht zu dulden."
 

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