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Dienstag, 20. August 2019

Juliane Banse, Foto: eMusici GmbH

Juliane Banse im Portrait

Biografie


Die Sopranistin Juliane Banse wurde am 10. Juli 1969 in Tettnang geboren. Den Großteil ihrer Kindheit verbrachte sie in Zürich, wo ihr Vater beim Opernchor arbeitete. Im Alter von fünf Jahren begann Sie mit dem Violinspiel. Auf dem Instrument wurde Sie insgesamt zwölf Jahre lang unterrichtet und durchlief parallel dazu eine vollständige Ballettausbildung an der Züricher Oper. Ersten Gesangsunterricht nahm sie bei Paul Steiner und verabschiedete sich daraufhin allmählich von ihrem ursprünglichen Ziel, Balletttänzerin zu werden. Im Alter von fünfzehn Jahren begann sie ein Gesangsstudium an der Züricher Oper bei Ruth Rohner. Nach dem Abitur setzte sie ihr Studium bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos an der Musikhochschule in München fort.
Ihr Debüt als Opernsängerin gab sie 1989 in der Rolle der Pamina in einer Harry Kupfer-Inszenierung von Mozarts "Die Zauberflöte" an der Komischen Oper in Berlin. Engagements für diverse Partien aus verschiedenen Mozartopern unter anderem in Berlin, Brüssel, Salzburg, Köln und Zürich folgten.
Neben ihren Opernengagements betätigte sie sich aber auch von Anfang an als Konzertsängerin. So trat sie schon früh mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, der Dresdner Staatskapelle und dem Philadelphia Orchestra auf. 1994 gab sie ihr Konzertdebüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado.
1998 wirkte sie bei der Weltpremiere der Oper "Schneewittchen" von Heinz Holliger in Zürich mit. Ihre Rolle in dem Werk hatte Holliger eigens auf sie zugeschnitten. 1999 debütierte sie an der Bayrischen Staatsoper in München abermals als Pamina in aus Mozarts "Die Zauberflöte". Juliane Banse stand mit zahlreichen international renommierten Dirigenten wie Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chally, Kent Nagano, Mariss Jansons, William Christie, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Lorin Maazel, André Previn und Sir Simon Rattle auf der Bühne.
Sie wirkte bei zahlreichen Tonträgerproduktionen mit und wurde dafür unter anderem mit dem MIDEM Classical Awards 2007 in der Kategorie "Zeitgenössische Musik" ausgezeichnet.



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