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Donnerstag, 19. Juli 2018

Alexander Skrjabin

Alexander Skrjabin im Portrait

Biografie


Alexander Skrjabin (* 6. Januar 1872) wurde in seinem kompositorischen Schaffen hauptsächlich durch die westlich orientierte sowie durch die neurussische Musik beeinflusst. Für letztere stand vor allem Rimski-Korsakov, der 1902 die Uraufführung von Skrjabins 2. Sinfonie leitete. Zu diesem Zeitpunkt hatte Skrjabin bereits eine Ausbildung am Moskauer Konservatorium hinter sich und war ein angesehener Komponist. Auch als Pianist hatte er sich einen Namen gemacht, wobei er sich hierbei recht schnell auf Aufführungen eigener Stücke konzentrierte. In diesem Zusammenhang war der Verleger Belaieff eine wichtige Person in Skrjabins Leben. Er ermöglichte ihm 1981 eine Konzertreise durch Belgien, Holland, Frankreich und Deutschland und sollte später den größten Teil seiner Kompositionen veröffentlichen. Auch Skrjabins erste Frau, die Pianistin Vera Iwanowna Issakowitsch, engagierte sich für die Werke ihres Mannes. Die Ehe, aus der vier Kinder hervorgingen, wurde nach wenigen Jahren wieder geschieden, und Skrjabin heiratete erneut. Durch seine Tätigkeit als Pianist reiste Skrjabin auf seinen Tourneen durch viele Länder und lebte auch einige Zeit in der Schweiz, Belgien sowie ein Jahr in New York. Seinen letzten Wohnsitz hatte er jedoch wieder in seiner Geburtsstadt Moskau, wo er am 27. April 1915 einer Blutvergiftung erlag. In seinen Kompositionen und Aufführungen war Skrjabin begeistert von der Idee eines Zusammenwirkens aller Sinne und Künste. Von dieser Vorstellung geleitet, entwickelte er sein Farbenklavier, das beim Spielen den Konzertsaal in verschiedene Farben tauchen sollte. Die zu seinen Lebzeiten durchgeführten Versuche, seine Visionen zu realisieren, konnten den Komponisten jedoch nicht zufriedenstellen.



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