> > > > > Biografie
Freitag, 13. Dezember 2019

 Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im Portrait

Biografie


Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), seit 2002 unter der Stabführung von Marek Janowski, ging 1923 aus der allerersten Sendestunde des öffentlichen deutschen Rundfunks hervor. Die besten Komponisten des 20. Jahrhunderts traten selbst ans Pult oder musizierten als Solisten eigene Werke, wenn es darum ging, der zeitgenössischen Musik im Rundfunk Stimme zu verleihen. Dazu gehörten Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Sergei Prokofjew, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky, Wladimir Vogel, Kurt Weill und Alexander Zemlinsky ebenso wie in jüngerer Zeit Krzysztof Penderecki, Peter Maxwell Davies, Friedrich Goldmann, Berthold Goldschmidt, Siegfried Matthus, Matthias Pintscher oder Udo Zimmermann.

Aus seiner Tradition heraus fühlt sich das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin der Musik des 20. Jahrhunderts besonders verpflichtet. Deshalb überwiegen diese Werke in den jährlichen Programmen des RSB. Darüber hinaus war und ist das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin von Anfang an im großen sinfonischen Repertoire zu Hause.

An der Spitze formten Chefdirigenten wie Bruno Seidler-Winkler (1926-32), Eugen Jochum (1932-34), Sergiu Celibidache (1945-46), Hermann Abendroth (1953-56), Rolf Kleinert (1959-73), Heinz Rögner (1973-93), Rafael Frühbeck de Burgos (1994-2000) sowie seit 2002 Marek Janowski das Orchester. Zahlreiche Gäste, darunter solch namhafte wie Otto Klemperer, Bruno Walter, Erich Kleiber und die Ständigen Gastdirigenten des RSB, Horia Andreescu (1981-1992) und Michail Jurowski (seit 1998), bereicherten die Arbeit mit ihrem Können.

Über seine jährlich etwa 60 öffentlichen Konzerte in Berlin und im Ausland hinaus, die von DeutschlandRadio und den angeschlossenen Sendern der European Broadcasting Union (EBU) live oder zeitversetzt gesendet werden, steht das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin im Studio für DeutschlandRadio und CD-Labels zur Verfügung. Mehrere der von DECCA, Grammofon BIS, Ondine, BMG/EMI, Wergo, Capriccio, BERLIN Classics, KOCH International u.a. auf den Markt gebrachten Aufnahmen wurden mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Für die Aufnahme von Messiaens Transfiguration de Notre Seigneur Jésus-Christ (Dirigent: Karl Anton Rickenbacher) erhielt das RSB den Preis ?Echo Klassik 2000?. Die 2002 erschienene erste gemeinsame CD mit Marek Janowski (Lieder von Richard Strauss; Soile Isokoski, Sopran) wurde mit dem ?Gramophone Award? ausgezeichnet und für den ?Cannes Classical Award? nominiert. Im Januar 2003 erhielt die Aufnahme von Karl Weigls Apocalyptic Symphony (Dirigent: Thomas Sanderling) den ?Cannes Classical Award?.

Das RSB gastierte seit 1956 in 20 Ländern, u.a. sechs Mal in Japan, 1998 zum ersten Mal in China und 2001 zum ersten Mal in Südamerika.



Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (11/2019) herunterladen (4454 KByte) Class aktuell (4/2019) herunterladen (4308 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Ernest Bloch: Symphony for Cello & Orchestra - Allegro deciso

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Liv Migdal im Portrait "Man spielt mit den Ohren!"
Liv Migdal im Gespräch mit klassik.com.

weiter...
Alle Interviews...