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Freitag, 22. März 2019

 Akademie für Alte Musik Berlin, Kristof Fischer

Akademie für Alte Musik Berlin im Portrait

Biografie


Die Geschichte der Akademie für Alte Musik Berlin reicht bis ins Jahr 1982 zurück, als sich junge Mitglieder verschiedener (Ost-)Berliner Orchester zu einem selbständigen Klangkörper mit historischem Instrumentarium zusammenschlossen. Abseits des institutionalisierten Musikbetriebes konnte das Ensemble in der ehemaligen DDR den bis dahin eher zaghaften Bemühungen um stilgetreue Aufführungen Alter Musik entscheidende Impulse geben.
Seit der Wiedereröffnung des Konzerthauses am Gendarmenmarkt 1984 gestaltet das Ensemble dort seine eigene Konzertreihe. Bereits 1986 gastierte das Ensemble bei den vom Westdeutschen Rundfunk initiierten Tagen für Alte Musik in Herne. 1987 entstanden dann die ersten Tonträgerproduktionen. Die Akademie erhielt bereits für mehrere Aufnahmen Schallplattenpreise wie etwa den Diapason d?Or, den Gramophone Award, den Cannes Classical Award, den Edison Award und den Deutschen Schallplatten-Preis. Außerdem war die Gruppe im Jahr 2000 erstmals für einen Grammy nominiert und wurde 2006 mit dem Telemann-Preis der Stadt Magdeburg ausgezeichnet.
Im Herbst 2002 feierte die Akademie mit einem Festkonzert im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt ihr 20jähriges Bestehen. Im November desselben Jahres begleitete die Akademie Cecilia Bartoli vor 6 Millionen Fernsehzuschauern anlässlich der Verleihung des Bambi an die römische Sopranistin. Seit 2003 tritt das Ensemble regelmäßig bei den Innsbrucker Festwochen auf. Im Mai 2005 feierte die Akademie für Alte Musik ihr USA-Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.
Unter der Leitung von René Jacobs ist das Orchester regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Eine weitere wichtige künstlerische Allianz verbindet das Ensemble seit 1992 mit dem RIAS-Kammerchor unter der Leitung von Marcus Creed.
In den letzten Jahren haben sich auch die internationalen Verpflichtungen des Orchesters mehr und mehr erweitert. Neben regelmäßigen Konzerten in den musikalischen Zentren Europas wie Amsterdam, Brüssel, Madrid, Paris, Wien und Zürich führten sie Tourneen auch nach Skandinavien, Nord- und Südamerika sowie in den Nahen Osten, nach Japan und nach Südostasien.



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