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Montag, 21. September 2020

Torsten Janicke, Foto: eMusici GmbH

Torsten Janicke im Portrait

Biografie


Torsten Janicke, 1958 in Dresden geboren, ist ein Vertreter der "Dresdner Streicherschule". Im Alter von sieben Jahren kam er zur Violine und war schon wenig später Preisträger des Jugendmusikwettbewerbs der ehemaligen DDR. Von 1976 bis 1982 studierte er bei Professor Heinz Rudolf an der Dresdner Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" sowie in der Meisterklasse von Professor Gustav Schmahl. Weitere Impulse erhielt er in Meisterkursen von Professor Oleg Kryssa, Professor Wolfgang Marschner und Professor André Gertler.

Torsten Janicke errang bei internationalen Wettbewerben Preise und Auszeichnungen, so beim Bach-Wettbewerb in Leipzig 1980, beim Violin-Wettbewerb Tibor Varga in Sion 1985, beim Violinwettbewerb von Indianapolis 1986 und beim ARD-Wettbewerb in München 1988.

Im Jahre 1982 engagierte das Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig Janicke als Ersten Konzertmeister. 1989 ging er in derselben Position zunächst zu den Essener Philharmonikern, bis er 1991 als Erster Konzertmeister vom Gürzenich-Orchester Köln verpflichtet wurde.

Seine solistische Tätigkeit führte ihn durch viele Länder Europas, in die USA sowie nach Afrika. Namhafte Orchester engagierten ihn, darunter die Rundfunk-Sinfonie-Orchester Leipzig und Berlin, die Dresdner Philharmonie, das Berliner Sinfonieorchester, das Philharmonische Staatsorchester Halle, die Essener Philharmoniker, das Gürzenich-Orchester Köln, das Luzerner Sinfonieorchester, das Staatstheater Kassel und das Philharmonische Orchester Dortmund.

Sein Repertoire umfaßt neben der gängigen Literatur auch selten gespielte Werke wie die Violinkonzerte von Hans Werner Henze, Richard Strauss, Louis Spohr, Witold Lutoslawski oder Karol Szymanowski. Seine erste CD mit dem Violinkonzert und der Sonate für Violine und Klavier von Richard Strauss erschien im März 1999. Kammermusik–CD‘s von Johann Evangelist Brandl erschienen 2002 und 2003. 2003 wurden die Violinkonzerte Nr. 3 und 1 von Max Bruch mit dem Gürzenich Orchester unter der Leitung von Markus Stenz und die weltweit erste Gesamteinspielung aller Violinkonzerte von Hans Werner Henze eingespielt.

Torsten Janicke spielt eine Violine von Nicola Gagliano ( Neapel ) aus dem Jahre 1736.



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