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Donnerstag, 19. April 2018

Peter Ruzicka, Photo: Anne Kirchbach

Peter Ruzicka im Portrait

Biografie


Peter Ruzicka wurde am 3. Juli 1948 in Düsseldorf geboren und erhielt seine erste instrumentale und theoretische musikalische Ausbildung am Hamburger Konservatorium in den Fächern Klavier, Oboe und Kompositionstheorie, sowie im Anschluss Kompositionsstudien bei Hans Werner Henze und Hans Otte. Nach seinem Rechts- und Musikwissenschaftsstudium in München, Hamburg und Berlin promovierte Ruzicka 1977 über das Thema des “ewigen Urheberpersönlichkeitsrechts”. Seine Kompositionen erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Unesco-Preis „International Rostrum of Composers“ und der Louis Spohr Musikpreis. Ruzickas Werke wurden bereits von vielen führenden Orchestern und Ensembles aufgeführt, z.B. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, allen deutschen Rundfunk-Sinfonieorchestern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem New York Philharmonic Orchestra und weiteren internationalen Klangkörpern. Im Jahr 1990 wurde Ruzicka zum Professor an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen und ist seither dort tätig. Ruzicka ist außerdem Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und der Freien Akademie der Künste Hamburg. 1979 wurde er Intendant des Radio-Symphonie-Orchesters Berlin, wechselte 1988 in gleicher Position an die Staatsoper Hamburg und den Hamburger Philharmonikern bis 1997. Kurz zuvor übernahm er auch die 1996 übernahm er auch die künstlerische Leitung der Münchener Biennale von seinem Vorgänger Hans Werner Henze, wo er auch heute noch tätig ist. Zeitgleich wurde er künstlerischer Berater des Royal Concertgebouw Orchesters Amsterdam und im Jahr 1999 ernannte man ihn zum Präsidenten der Bayerischen Theaterakademie. Von 2001 bis 2006 übernahm er zudem die künstlerische Leitung der Salzburger Festspiele als Intendant. In seiner Tätigkeit als Dirigent leitete Peter Ruzicka u.a. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, das RSO Stuttgart, das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das WDR Sinfonieorchester Köln, das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die Münchener Philharmoniker, das Orchester der Deutschen Oper Berlin, das Münchener Kammerorchester, das RSO Wien, das Mozarteum-Orchester Salzburg und das China Philharmonic Orchestra.



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