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Mittwoch, 22. Mai 2019

Thomas Grube, Photo: Florian Liedel

Thomas Grube im Portrait

Biografie


Der Regisseur und Produzent Thomas Grube wurde 1971 in Berlin geboren und studierte Politologie, Nordamerikanistik und Osteuropa-Studien an der Freien Universität Berlin sowie Film- und Fernsehwirtschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam Babelsberg.

Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Regisseur und Produzent. 1993 gründet er seine erste Produktionsfirma, mit der er in Personalunion als Autor, Regisseur und Produzent Kurzfilme, Reportagen und Musikfilme realisierte. Sein erster abendfüllender Film ist 1994 der Musikfilm "Love is the Message", eine umfassende Dokumentation der frühen Techno-Generation, der er selbst angehört.

1996 schloss sich Thomas Grube mit seinen Partner Uwe Dierks zusammen. Es war die Persönlichkeit und die Musik Leonard Bernsteins, die die beiden faszinierte und sie dazu inspirierte, ihre Konzentration auf das Genre der klassischen Musik mit dem Ziel zu verlagern, diese zukünftig einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Zusammen realisierten sie als Regisseure und Produzenten verschiedene Dokumentar- und Musikfilme. 1999 gründeten Thomas Grube und Uwe Dierks gemeinsam mit Andrea Thilo das Unternehmen "Boomtownmedia". Seitdem produziert Grube eine Vielzahl von Dokumentarfilmen für das Fernsehen und das Kino.

Als Regisseur und Produzent hat er eine Vielzahl von nationalen und internationalen Preisen erhalten, so u.a. den Kritikerpreis 2005, den Preis der deutschen Kino-Gilde, den Franz-Hofer-Preis, den Publikumspreis des Minneapolis International Filmfestival sowie den Impact of Music Award/ Nashville, den Dance Screen Brighton Award, den Clarion Award/ UK, den Preis des Japanischen Kulturministers, den ECHO KLASSIK sowie eine Nominierung der Royal Philharmonic Society RPS Award/ UK. Für "Warschauexpress" wurde er im Jahr 2000 für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Im Jahr 2004 erhielt er für seine Regiearbeit "Rhythm is it!" gemeinsam mit Enrique Sánchez-Lansch den Bayerischen Filmpreis, im Jahr 2005 als Produzent dieses Films den Deutschen Filmpreis.

Als Regisseur zeichnete Thomas Grube u.a. verantwortlich für die Filme "Love is the Message" (1995), "Jüdisches Museum Berlin" (2000), "Karl Weschke ? Mythos eines Lebens" (2000), "Mein Leben in der Soap" (2000), "Warschau Express" (2000), "Verdi's Falstaff" (2001), "Surrogate Cities" (2003), "Rhythm is it!" (2004), "Masters of Performance" (2006) und "Trip to Asia" (2008).



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