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Mittwoch, 24. Januar 2018

Johann Joseph Fux

Johann Joseph Fux im Portrait

Biografie


Der österreichische Komponist Johann Joseph Fux wurde 1660 in Hirtenfeld in der Oststeiermark geboren. Er wuchs in bäuerlichen Verhältnissen auf. Zwanzigjährig wurde er als kaiserlicher Stipendiat an der Grazer Jesuitenuniveristät aufgenommen. Die Zeit zwischen 1685 und 1696 verbrachte Fux in Italien, was anhand vieler Stilmerkmale der fuxschen Komposition belegt werden kann. Seine konzertante Technik wurde vor allem von der Corellischen Concerto grosso-Manier beeinflußt, entwickelte sich aber nicht weiter zur Solo-Konzertform Vivaldis. Nach seiner Rückkehr aus Italien wurde Fux Organist in der Schottenkirche in Wien. Zwei Jahre später ernannte ihn Kaiser Leopold I. zum Hofkompositeur, eine Stelle, die normalerweise mit Italienischen Komponisten besetzt wurde. Zehn Jahre, von 1705 bis 1715 arbeitete er gleichzeitig als Kapellmeister am Dom zu St. Stephan. 1715 wurde er zum Hofkapellmeister ernannt. Anläßlich der Krönung des kaiserlichen Paares 1723 komponierte Fux die Oper Costanza e Fortezza, die er nicht selbst dirigieren konnte, da er an Gicht litt. Zwei Jahre später schrieb er Gradus ad Paranassum eine theoretische Abhandlung über den Kontrapunkt, die ihn schon zu Lebzeiten viel Ruhm bescherte und anhand derer viele Generationen von Komponisten den Kontrapunkt erlernten. Am 13. Februar 1741 starb Johann Joseph Fux in Wien.



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