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Montag, 23. April 2018

Luigi Boccherini

Luigi Boccherini im Portrait

Biografie


Luigi Boccherini (* 19. Februar 1743 in Lucca) erhielt den ersten Unterricht im Cellospiel und in Musiktheorie von seinem Vater. Um sein musikalisches Wissen zu vervollständigen wurde er 1757 nach Rom geschickt. Auf Konzertreisen durch Italien, Österreich und Frankreich begeisterte er wenige Jahre später gemeinsam mit dem Violinisten Filippino Manfredi seine Zuhörer. Als Komponist hatte er ebenfalls großen Erfolg, so dass sich die Verleger in Paris förmlich um seine Werke stritten. Boccherini fand bald einflussreiche Gönner, wie Friedrich II von Preußen, dessen Hofkomonist er 1787 wurde. Ausserdem stand er mehrere Jahre als Organist im Dienst des spanischen Königs. In Madrid lernte Boccherini auch Lucien Bonaparte - den Bruder Napoleons - kennen, welcher 1800/01 als französischer Botschafter am Madrider Hof weilte. Von diesem erhielt der Komponist ebenfalls Unterstützung, doch trotz der Gunst reicher Mäzene lebte Boccherini die meiste Zeit in ärmlichen Verhältnissen. Er starb am 28. Mai 1805 in Madrid. Boccherini gilt als der Hauptvertreter des dramatischen Stils in der Instrumentalmusik und als Schöpfer des Streichquintetts. Dabei zeichnet er sich bei allen Kompositionen durch große Individualität aus, ohne den Bezug zur Zeit zu verlieren.



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