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Montag, 10. Dezember 2018

Bejun Mehta, Photo: Marco Borggreve

Bejun Mehta im Portrait

Biografie


Bejun Mehta wurde in Laurinburg/North Carolina geboren. Er begann im Alter von neun Jahren als Knabensopran. Nach dem Stimmbruch wandte sich Mehta dem Cello zu - sowohl als Solist wie auch als Orchestermusiker und lernte bei Aldo Parisot in Yale. Zur gleichen Zeit absolvierte er ein Praktikum bei seinem früheren Plattenlabel Delos. Dadurch arbeitete er als unabhängiger Produzent für viele Labels mit internationalen Künstlern zusammen. Seine Produktion der Cello-Suiten Bachs mit Janos Starker gewann im Jahr 1997 einen Grammy.

Noch im selben Jahr entdeckte Bejun Mehta seine Countertenor-Stimme nachdem er mehrere Jahre als Bariton gesungen hatte. Seine Gesangslehrer waren Phyllis Curtin an der Boston University (Bariton) und Joan Patenaude-Yarnell an der Manhattan School of Music und dem Curtis Institute (Countertenor).

Gefördert wurde Bejun Mehta 1998 durch die Marilyn Horne Foundation, die sich für neue Talente und die Liedkunst engagiert. Noch im selben Jahr gab er sein Operndebüt als Countertenor als Armindo in Händels "Partenope" an der New York City Opera. Zwei Monate später sprang er für den erkrankten David Daniels auf einer Tournee ein, was ihn international bekannt machte. An den großen Opernhäusern erhält Mehta Hauptrollen, wie z.B. dem Royal Opera Covent Garden, der Bayerischen Staatsoper, der Opéra National de Paris, dem Theater an der Wien, der Berliner Staatsoper, dem Teatro Real in Madrid oder der Metropolitan Opera, aber auch bei den Salzburger Festspielen, dem Glyndebourne Festival in Edinburgh oder den Londoner BBC Proms. Zu seinen wichtigsten Opernrollen gehören u.a. Orlando (Orlando), Giulio Cesare (Giulio Cesare), Orfeo (Orfeo ed Euridice), Telemaco (Telemaco), Oberon (A Midsummer Night's Dream ), Farnace (Mitridate), Didymus (Theodora), Arsamenes (Xerses), Ottone (Agrippina) oder Emone (Antigone). Konzertant stand er gemeinsam mit dem Pianisten Julius Drake ebenfalls bereits auf einigen der großen Bühnen weltweit: Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Wigmore Hall, Carnegie Hall, Musikfest Bremen, San Sebastian Festival, und die Cité de la Musique in Paris.



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