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Freitag, 26. April 2019

Simone Young, Monika Rittershaus

Simone Young im Portrait

Biografie


Die Dirigentin Simone Young wurde im australischen Sydney geboren und studierte in ihrer Heimatstadt Klavier sowie Komposition und war am dortigen Opernhaus als Assistentin tätig. Ein Stipendium führte sie an die Kölner Oper, wo sie als Korrepetitorin, Assistentin und Kapellmeisterin Erfahrungen sammelte. Im Herbst 1992 erfolgten ihre Debüts an der Komischen Oper Berlin, an der Wiener Volksoper und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. In der Bundeshauptstadt war sie von 1993 bis 1995 Erste Kapellmeisterin unter Daniel Barenboim. In dieser Zeit begann auch Simone Youngs internationale Karriere, die sie an zahlreiche große Opernhäuser der Welt führte. In kurzer Folge debütierte sie an der Wiener Staatsoper, der Pariser Opéra Bastille, am Londoner Royal Opera House Covent Garden sowie an der Metropolitan Opera in New York.

Von Januar 2001 bis Dezember 2003 war Simone Young Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera Sydney und Melbourne, wo sie zahlreiche Opernproduktionen sowie Konzerte mit allen wichtigen Orchestern Australiens dirigierte. Neben ihrer umfangreichen Tätigkeit begann ab Mitte der 90er Jahre auch ihre Karriere auf dem Konzertpodium. So dirigierte sie unter anderem die Staatskapelle Berlin, die Münchner Philharmoniker, das New York Philharmonic Orchestra und die Staatskapelle Dresden. Im November 2005 erfolgte ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern, im Dezember 2005 bei den Berliner Philharmonikern. Zwischen 1999 und 2002 leitete die Australierin als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra.

Seit August 2005 ist Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. Seit Sommer 2007 ist sie darüber hinaus als Erste Gastdirigentin des Lissaboner Gulbenkian Orchesters tätig. Die Musikerin hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. In ihrer Heimat wurde sie mit dem Ehrendoktorat der Universitäten in Sydney und Melbourne sowie mit dem Orden "Member of the Order of Australia" ausgezeichnet. In Frankreich erhielt sie den Orden "Chevalier des Arts et Lettres", 2005 ehrte das Goethe-Institut in Weimar sie mit der Goethe-Medaille. Für ihre erste Spielzeit als Intendantin der Staatsoper Hamburg wählten Kritiker sie im Oktober 2006 zur "Dirigentin des Jahres". Im gleichen Jahr wurde sie zur Professorin der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ernannt.



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