> > > > > Biografie
Dienstag, 20. August 2019

Joseph Olefirowicz, Joseph Olefirowicz

Joseph Olefirowicz im Portrait

Biografie


Joseph R. Olefirowicz, geboren 1972 in Methuen (bei Boston) im US-Bundesstaat Massachusetts, konnte sich in den vergangenen Jahren als Dirigent, Konzertmusiker und Arrangeur profilieren. Nach seinem Studium am Ithaca College, New York, kam er 1994 als Orchestermitglied der Europa-Tournee von Bernsteins On the Town nach Deutschland. Sein erstes Engagement als Dirigent in Deutschland erhielt er am Capitol Theater Düsseldorf, wo er als stellvertretender musikalischer Leiter wirkte. In der Folgezeit wurde er als Musikalischer Direktor an Musiktheater in Bochum, Stuttgart und Berlin berufen, um dort die Produktionen von Starlight Express, Miss Saigon, Disney?s Die Schöne und das Biest (als Gast) sowie Disney?s Der Glöckner von Notre Dame zu dirigieren.

Seit seinem Debüt an der Berliner Staatsoper Unter den Linden im Jahre 2002, wo er die Eröffnungsgala des Europäischen Presse- und Rundfunkballs dirigierte (Lucia Aliberti, Sopran / Deutsches Filmorchester Babelsberg), konzentriert er sich auf seine Karriere als klassischer Dirigent, wobei er auch seine solistische Tätigkeit als versierter Konzertorganist nicht aufgibt: vor kurzem konzertierte er mit Soloprogrammen in der St. Paul?s Cathedral in Buffalo, New York, sowie in der Brüsseler Kathedrale in Belgien.

Seine Arbeit im Bereich der unterhaltenden Musik war geprägt durch die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg, Budapest Film Orchestra, Capitol Voices London, Checkpoint/Senator Films, RTL, WDR, MTV-Germany, Hallmark Entertainment und NBC-TV (USA). 2004 fungierte er in Budapest und London als ?Music & Choral Supervisor? bei der NBC/Hallmark-Verfilmung von Ahrens & Menken?s A Christmas Carol. Er arbeitete im Rahmen dieses Projekts mit dem Komponisten Alan Menken, dem Orchestrator Michael Starobin und dem musikalischem Direktor Michael Kosarin (dieser erhielt 2005 für dieses Projekt einen Emmy Award) zusammen. Hierfür erhielt Olefirowicz von der Academy of Television Arts and Sciences in Los Angeles eine Emmy Craft Citation, welche seinen künstlerischen Beitrag zu diesem Film besonders würdigte.

Zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Lucia Aliberti konnte er im Jahr 2006 einen weiteren Glanzpunkt hinzufügen, als die beiden Künstler auf dem Leipziger Opernball gemeinsam mit dem Orchester der Musikalischen Komödie Leipzig auftraten.

In jüngster Zeit wirkte Joseph R. Olefirowicz als Erster Kapellmeister am Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen und bleibt diesem Haus auch weiterhin als Gastdirigent verbunden. Hier dirigierte er Aïda, Anything Goes, La Belle Hélène, Carmen, Chess, Coppélia, Cosi fan Tutte, L?elisir d?amore, Frau Luna, Der Freischütz, Jesus Christ Superstar, Das Land des Lächelns, Lodoïska, Die lustigen Weiber von Windsor, Die lustige Witwe, Madama Butterfly, Tosca, Die Zauberflöte sowie die gleichermaßen von Publikum wie Presse gefeierte Neuproduktion von Ralph Benatzkys Die Drei Musketiere.



Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7/2019) herunterladen (2731 KByte) Class aktuell (2/2019) herunterladen (4851 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Antonín Dvorák: String Quartet B 57 in E major op.80 - Finale. Allegro con brio

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links