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Donnerstag, 29. Juli 2021

Götz Alsmann

Götz Alsmann im Portrait

Biografie


Götz Alsmann seines Zeichens Fernsehunterhalter, Multiinstrumentalist und Doktor der Musikwissenschaft, wurde 1957 in Münster geboren. Von Kindesbeinen an spielte er Klavier, versuchte sich aber stets auch an verschiedenen anderen Musikinstrumenten. Seine musikalischen Einflüsse liegen schwerpunktmäßig in der Unterhaltungsmusik der 40er und 50er Jahre, mit der er vor allem durch die Hörgewohnheiten seiner Eltern in Berührung kam. Hierzu zählen der frühe Rock’n’Roll, Swing-Jazz sowie deutscher und französischer Schlager. Aus diesen Einflüssen heraus entwickelte er auch sein spezielles Outfit mit Jackett und Tolle, das er zu seinem unverwechselbaren Markenzeichen stilisiert hat.
Mit 14 Jahren sammelte Alsmann erste Bühnenerfahrungen als Sessionmusiker im Folk- und Jazzbereich. Seine erste eigene Gruppe war die Heupferd Jugband, mit der er von 1972 bis 1980 drei Alben herausbrachte.
In den späten 70er Jahren begann Alsmann sein Studium der Musikwissenschaften, das er später mit einer Dissertation mit dem Titel "Nichts als Krach: Die unabhängigen Schallplattenfirmen und die Entwicklung der amerikanischen populären Musik 1943–1963" abschloss. 1985 feierte Götz Alsmann seinen ersten Charterfolg mit einer jazzigen Version des Depeche Mode-Hits "People Are People". Kurz darauf folgten erste Angebote vom Rundfunk. Seine ersten Sendungen beim WDR-Hörfunk waren unter anderem "Jazz for Sale" oder die "Professor Bop Show". Im WDR-Fernsehen moderierte er von 1986 bis 1990 die Sendung "Roxy - das Magazin für den jungen Erwachsenen". Seinen großen TV-Durchbruch schaffte er 1996 mit der Sendung "Zimmer frei!", die er seither mit seiner Kollegin Christine Westermann moderiert. Parallel zu seiner Arbeit beim Rundfunk war Alsmann aber immer auch musikalisch tätig. 1989 gründete er die Götz Alsmann Band, die seit 1992 in ihrer Besetzung unverändert quer durch Deutschland tourt. 1997 brachte Götz Alsmann erstmals ein ausschließlich deutschsprachiges Album heraus, für das er seinen ersten von inzwischen vier Jazz Awards der Deutschen Phonoverbände gewann. Im Jahre 2000 erhielt Götz Alsmann gemeinsam mit Christine Westermann den Grimme-Preis in der Rubrik Fiktion und Unterhaltung. 2004 gewann er einen Echo für die beste Jazz-Produktion.



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