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Freitag, 24. November 2017

Photo: Hazard Chase

Der rumänische Pianist Eduard Stan über seiner aktuelle Konzerttournee mit der Kammermusik von George Enescu.

Auf Tournee mit dem rumänischen Mozart


Der Pianist Eduard Stan im Gespräch mit Kevin Clarke über die Kammermusik des rumänischen Komponisten George Enescu (1881-1955) und die gerade gestartete Konzerttournee "Brahms-Enescu: Europäische Begegnungen", die Stan zusammen mit dem Geiger Remus Azoitei quer durch Europa und die USA führt.

Haben Rumänen eine besondere Beziehung zu George Enescu?

Das kann man schon sagen, ja. (lacht) Oder sagen wir’s mal so: Es ist hilfreich, Rumäne zu sein, wenn man Enescu aufführen will. Das ist aber nicht ausschließlich zu verstehen.

Was ist denn anders, wenn man Enescu als Rumäne spielt?

Wenn ich an mich persönlich denke, der ich Enescu recht spät für mich entdeckt habe (erst nach meinem 30. Geburtstag und nach 20 Jahren in Deutschland): Bei Enescus „Impressions d'enfance“ für Violine und Klavier op. 28 (1940) höre ich vieles, was mich an das dörfliche Leben meiner Kindheit in Rumänien erinnert. Die bildlichen Assoziationen sind da bei mir sehr stark.

Wieso erinnert Sie dieses Stück an Ihre Kindheit?

Es handelt sich um eine Suite mit zehn Bildern, da geht es beispielsweise um den alten Bettler oder das Bächlein hinten im Garten. Szenen, die man vor seinem geistigen Auge anders Revue passieren lässt, wenn man diese Dinge selbst miterlebt hat, in meinem Fall während vieler Sommerferien bei meinen Großeltern auf dem Dorf. Dann ist da noch das Volkstümliche, das man als Rumäne ganz selbstverständlich aufsaugt und in Enescus Musik sofort wieder erkennt. Zum Beispiel die umherziehenden Dorfmusikanten und Zigeunerfiedler. Enescu versucht, sie musikalisch „zu treffen“.

Das klingt nach einem sehr romantischen Rumänienbild. Kann man das vergleichen mit der folkloristisch gefärbten Musik aus Ungarn?

Man kann es zumindest mit entsprechender ungarischer Musik in Beziehung setzen, wissend, dass Béla Bartók in einer Gegend geboren wurde, die im heutigen Rumänien liegt. Bartok hat im selben geografischen Raum geforscht und Klangeindrücke verarbeitet, wo auch Enescu zu hause war. Es ist aber besser, Enescus „Volkstümlichkeit“ zu vergleichen mit Chopin und dessen Mazurken. Chopin hat da versucht, keine direkten Zitate oder echte Volkslieder einzubauen, sondern wollte den Geist der polnischen Volksmusik einfangen. Wenn man beispielsweise Enescus 3. Sonate „dans le caractère populaire roumain“ für Violine und Klavier betrachtet, da merkt man speziell im 2. Satz, wie Enescu versucht, das Spiel der Zigeunergeiger zu imitieren; aber er kopiert sie nicht, sondern integriert den improvisierenden Vortragsstil der Zigeuner in seine großartige Sonatenform.

Das malerische Rumänienbild, das Enescu teilweise in seiner Musik entwirft, entspricht kaum dem, woran die meisten Deutschen heute beim Stichwort Rumänien denken...

Das Rumänienbild ist hierzulande vielfach behaftet von allem möglichen, was in der Vergangenheit teils mit rumänischen Banden assoziiert wurde. Wir als Künstler verstehen uns als Gegengewicht dazu und wollen zeigen, dass Rumänien insgesamt etwas anderes ist.

Kann man das mit Enescu am besten – oder gibt’s noch andere musikalische Exportartikel?

Nein, Enescu ist sicher die Nummer Eins im klassischen Bereich. Enescu ist das, was Bartók für Ungarn oder Dvorák für Tschechien und die Slowakei ist.

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Hat das teils negative Rumänienimage Auswirkungen auf die Enescu-Rezeption oder verursacht es Desinteresse bei hiesigen Klassikfans?

Nein, Desinteresse haben wir mit unserem Enescu-Repertoire nie erfahren. Wenn wir z.B. die 3. Sonate a-Moll (1926) spielen, dann kommt die immer an, egal bei welchem Publikum. Das liegt an der Qualität der Musik, nicht daran, dass Enescu Rumäne war. Sicher sorgt die folkloristische Ebene für ein bestimmtes Klangkolorit, aber das Werk selbst ist architektonisch fantastisch gebaut. Das ist das Einzigartige an Enescu, dass er wegen seiner Ausbildung in Wien als ganz junger Spund – er wurde mit acht ins Konservatorium aufgenommen, als einziger in diesem Alter nach Fritz Kreisler – das Wiener Formgefühl und später die Pariser Eleganz aufgesogen und in seinem Werk verarbeitet hat. Die Assimilation von rumänischen Wurzeln und so verschiedenen europäischen Einflüssen wie jenen aus Wien und Paris, das ist das Besondere an Enescus Persönlichkeit und Oeuvre. Diese Kombination ist in der gesamten Musikgeschichte einzigartig.

Wer waren Enescus musikalische Idole?

Enescu sprach immer von seinen drei Göttern und meinte damit Bach, Beethoven und Brahms. Wenn man sich anguckt, was er im Kammermusikbereich komponiert hat, dann ist die Parallele zu Brahms doch sehr frappierend, weil er für ähnliche, recht ungewöhnliche Besetzungen geschrieben hat – vom Duo, Trio bis zum Streichoktett und Bläserdezett.

Sie kombinieren in Ihrer aktuellen Tournee die Musik Enescus mit Brahms. Klingen die Werke ähnlich?

Nein, die Stücke sind sehr verschieden, aber man merkt das klassische Formbewusstsein, das beide Musiker verbindet. Sie waren ja eng befreundet, nachdem Enescu Brahms im Rahmen eines Studentenkonzerts in Wien kennen gelernt hatte, wo Enescu Geige spielte und Brahms dirigierte. Später hat Brahms mit Enescu beispielsweise an der Kadenz des Violinkonzerts gearbeitet. Die Enescu-Kadenz wird bis heute von vielen Solisten gespielt. Und Enescu war bei vielen Brahms-Erstaufführungen dabei, er kannte Brahms’ Oeuvre also sehr gut. Das hat Spuren hinterlassen, selbstverständlich. Besonders beim jungen Enescu.

In der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ liest man in einer Rezension Ihrer Enescu CDs, sie würden „rückhaltlos und stets kontrolliert das heilige Feuer“ Enescus entfachen. Wie muss man sich das vorstellen?

Ich glaube, die Rezensentin meint damit das, was auch Yehudi Menuhin in Bezug auf Enescu gemeint hat. Menuhin war ja eine der wesentlichen Persönlichkeiten, die Enescus Musik international propagiert und gespielt haben. In seinem Buch „Unvollendete Reise“ (1976) finden sich viele Informationen zu Enescu, dass er ein „universeller Musiker“ gewesen sei und ein „Wesen wie ein Vulkan“. Da findet sich auch der Satz vom „heiligen Feuer“. Menuhin hat Enescu in einem Konzert in den USA gehört und sofort gesagt: „Ich möchte bei diesem Mann studieren!“ Aus einem spontanen Konzerteindruck heraus. Enescu hat Menuhin dann jahrelang unterrichtet und gefördert. Es ist schon spannend, teils sogar anrührend, mit welcher Hochachtung und Bewunderung Menuhin später in seinen Memoiren von Enescu spricht. Ansonsten sind „rückhaltlos“ und „kontrolliert“ eigentlich Begriffe, die sich ausschließen. Der Widerspruch liegt jedoch in der Musik selbst begründet. Einerseits gibt es bei Enescu dieses frei schwebende, rhapsodische Schweifen, andererseits ist alles eingebettet in eine bewusst kontrollierte Form, die ganz aus dem westlichen Traditionsbewusstsein entsprungen ist.

Apropos Menuhin: Der hat mit seiner Schwester ebenfalls Enescus Werke für Violine und Klavier eingespielt, ganz zu schweigen vom Komponisten selbst, zusammen mit dem nicht minder legendären Pianisten Dinu Lipatti. Wirkte das auf Sie und Remus Azoitei abschreckend oder als besondere Herausforderung, als Sie sich daran machten, das Gesamtwerk für Violine und Klavier einzuspielen für das Label Hänssler Classic?

Wir sind ganz anders an die Werke rangegangen. Wir kannten natürlich die Aufnahmen, haben uns aber selbst lange bevor wir unsere eigenen Aufnahmen gemacht haben intensiv mit Enescu beschäftigt, um zu einer eigenen Interpretation zu kommen und die Werke vollständig zu durchdringen. Das hat fünf bis sechs Jahre gedauert. Enescu ist jemand, der unglaublich minutiös notiert und höchste Ansprüche an die Interpreten stellt. Dafür braucht man Zeit, und viele schrecken heutzutage davor zurück, eine solche Zeitinvestition zu tätigen.

Alban Berg oder Arnold Schönberg stellen auch höchste Ansprüche, trotzdem hat ihre Musik, zumindest im deutschen Sprachbereich, einen ganz anderen Stellenwert und eine ganz andere Präsenz. Woran liegt das?

Es gibt viele Gründe, warum Enescu erst sehr spät in größerem Umfang wieder entdeckt wurde. Was seine Persönlichkeit angeht, so war er ein echtes Genie. Er wurde in Wien der „Kleine rumänische Mozart“ genannt und war ein vielfach begabter Mann. Das ist auch ein Grund, warum sein Komponistendasein ein bisschen litt, weil er sich aufgrund der Vielfachbegabung einfach zerteilte, als fantastischer Geiger, als großer Dirigent und toller Pianist, und eben als Komponist. In späteren Jahren hat man ihm sogar angetragen, Nachfolger von Arturo Toscanini in New York zu werden, was er abgelehnt hat. Dass Enescu lange vom Westen ignoriert wurde, liegt auch daran, wie er in der Zeit des Ceausescu-Regimes als „Nationalkünstler“ plakatiert und etikettiert wurde, dessen zwei „Rumänische Rhapsodien“ man immer wieder und wieder spielte und die damit zu einem zweifelhaften nationalistisch-politischen Ruhm kamen.

Würden Sie das als Image-Vergewaltigung bezeichnen, vergleichbar mit dem, was die Nazis mit Wagner taten?

Ja. Da gibt’s aber auch andere, weniger politische Beispiele, wie etwa Ravels „Bolero“, der durch Hollywood einen seltsamen Ruf bekam.

Sie sind seit 1978 in Deutschland, haben in Hannover studiert. Geht man hier anders mit Musik um als in Rumänien?

Ich kann das nur mit meinen frühkindlichen Erfahrungen in Rumänien vergleichen. Was die Grundausbildung angeht, gibt’s sicher einen großen Unterschied, weil in Rumänien viel mehr Wert gelegt wird, dass mit einer Instrumentalausbildung auch eine theoretische Ausbildung einhergeht, sprich Gehörbildung und Harmonielehre. Ich entsinne mit, dass ich, bevor ich das Klavier zum ersten Mal anfasste, von der Tafel Melodien mit italienischen Notennamen absingen musste. Da war ich sechs Jahre alt und hatte im ersten Schuljahr mit der Musikschule begonnen. Das ist eine ganz andere Herangehensweise als in Deutschland. Der Klavierunterricht erfolgte an der Grundschule zusammen mit dem Fach Musiktheorie. Da wurde uns auch Formbewusstsein beigebracht.

Sie haben Enescu für sich selbst erst mit 30 Jahren entdeckt. Was ist damals passiert?

Mein wichtigster Lehrer, Arie Vardi in Hannover, hat selbst einen Rumänienbezug, weil er einen der ersten Enescu-Wettbewerbe gewonnen hat. Er hatte mir ein Klavierwerk Enescus zum Einstudieren gegeben. Ich muss gestehen, dass ich mich anfangs mit dem Werk schwer getan habe, bis ich es durchdringen konnte. Es ist ein großer Zeitaufwand, den man als Interpret investieren muss. Aber auch als Zuhörer. Man hat ja in Deutschland selten Gelegenheit, die Musik Enescus zu hören und mit ihr vertraut zu werden. Was die Situation auf dem CD-Markt angeht, ist es allerdings besser.

Große Dirigenten spielen Enescu selten – auch auf Tonträgern nicht.

Wenn man das vergleicht mit der Situation rund um Bartók, da sieht es bei Enescu leider ganz anders aus. Fast alle namhaften ungarischen Dirigenten des 20. Jahrhunderts haben sich extrem für Bartók eingesetzt, speziell in den USA. Rumänische Musiker von ähnlichem Format haben sich dagegen fast überhaupt nicht für Enescu stark gemacht. Ein Celibidache beispielsweise hat fast keinen Enescu gespielt. Man mutmaßt, dass irgendwas vorgefallen sei, was zu persönlichen Abneigungen zwischen beiden geführt haben könnte, zumal gerade „Celi“ als schwierig galt; aber man hat keine eindeutige Erklärung. D.h. es gibt wenig Leute, die Enescu auf höchstem internationalen Niveau bewusst spielen und aufnehmen. Der US-Dirigent Lawrence Foster, Sohn rumänischer Einwanderer, ist eine seltene Ausnahme.

Immerhin sind Ihre Enescu-Aufnahmen im Internet vollständig abrufbar. Sollte man die Stücke vorm Konzertbesuch hören?

Man kann Enescu auch „prima vista“ genießen und einfach auf sich wirken lassen. Gestern Abend war das Publikum in Stockholm ganz begeistert von Enescu (und bekannt ist er ja in Schweden auch nicht gerade). Es gab sogar mehr Begeisterung für Enescu als für Brahms. Vielleicht liegt das an einer gewissen Authentizität, die wir als Rumänen da mitbringen oder daran, dass wir das Werk Enescus nach all den Jahren besonders gut durchdrungen haben? Grundsätzlich: Man muss sich eh irgendwann einem Ersteindruck stellen, warum nicht im Rahmen eines Konzerts? Viele Zuschauer fragen sich anschließend, warum sie ein so tolles Stück wie die 3. Sonate nicht schon vorher einmal gehört haben und finden dann – sozusagen andersrum – den Weg zur CD.

Sie treten auf der Tournee zusammen mit dem Geiger Remus Azoitei auf, mit dem Sie auch die viel gelobte CD-Einspielung bei Hänssler Classic gemacht haben. Wie haben Sie sich kennen gelernt?

Man kann von einem jener glücklichen Zufälle im Leben sprechen. Wir begegneten uns erstmals 1998 in Hannover, mitten auf der Straße. (lacht) Remus hatte zwei Tage später mit einer mir bekannten Pianistin ein Konzert, das ich mir anhörte. Meine Begeisterung für sein Musizieren war sofort entfacht, wir taten uns zusammen, es passte auf Anhieb. Seither funktionieren wir als festes Duo.

Sie haben bis 2007 an der Musikhochschule Lübeck unterrichtet. Haben Sie die Gelegenheit genutzt, PR für Enescu bei Schülern und Studenten zu machen?

Man braucht schon ein gewisses spielerisches Niveau, um Enescu bewältigen zu können. Nur fortgeschrittene Musiker können das spielen. Die findet man nicht so oft an einer Hochschule. Außerdem ist die Notenlage bei Enescu schwierig, selbst wenn jemand diese Musik spielen will. Wenn man in die Tschechei fährt und Janácek-Noten kaufen will, findet man sie in jedem Laden, überhaupt kein Problem. Aber fahren Sie mal nach Bukarest und probieren, Enescu Noten zu bekommen...

Ist das so schwierig?

Das hat teils mit den Verlagen zu tun. Man bekommt in Rumänien manchmal noch alte Drucke aus der Volksrepublik-Zeit, wo es Sonderverträge mit französischen Herausgebern gab. Da kursiert noch einiges. Aber es gibt etliche Werke, die nur mühsam zu bekommen sind.

Das Rumänische Kulturinstitut (RKI) – das auch alle zwei Jahre den Enescu Wettbewerb und das Enescu Festival in Bukarest veranstalten – präsentiert Ihre Tour. Es gibt also offensichtlich staatliches Interesse, Enescu international größere Bekanntheit zu verschaffen. Wieso fördern die nicht auch eine kritische Gesamtausgabe?

Es passiert da schon einiges. Gerade die weniger bekannten Werke für Violine und Klavier sind z.B. in schönen neuen Editionen verfügbar, herausgegeben vom Rumänischen Kulturinstitut.

Gibt es da auch eine eigene wissenschaftliche Abteilung?

Eine Gesamtausgabe ist meines Wissens nicht in Planung, wie etwa bei Schönberg, Hindemith oder anderen Größen des 20. Jahrhunderts. Es ist auch schwer, Erstquellen zu Enescu aufzutreiben, auch was seine Biografie betrifft. Es gibt als Erstquelle die Interviewserie von Radio France mit dem Journalisten Bernard Gavoty, die später veröffentlicht wurde als Buch unter dem Titel „Les souvenirs de Georges Enesco“. Das ist die authentischste Informationsquelle. Aber selbst ein solches Werk gibt es noch nicht in deutscher Sprache. Darauf habe ich das RKI hingewiesen und die suchen momentan nach einem Verlag.

Gibt es Material zu Enescu auf Englisch?

Bis 1990, als das Ceausescu Regime stürzte, lag die Enescu Forschung fast ausschließlich in rumänischer Hand. D.h. alles was über Enescu auf musikwissenschaftlichem Gebiet publiziert wurde, erschien in rumänischer Sprache. Es gab nur wenige Forscher, die von außerhalb Zugang zu den Quellen hatten. Eine Ausnahme ist Noel Malcolm, der das erste englischsprachige Buch publiziert hat, „George Enescu: His Life and Music“ (1999). Und seit kurzem gibt es nun auch das beste, nicht von einem Rumänen geschriebene Buch zu Enescu, von Alain Cophignon.

Das heißt wir warten auf die erste deutsche Biografie?

Aus DDR-Zeiten gibt es etwas in deutscher Sprache. Aber das ist vergriffen.

Also ein Aufruf an alle deutschen Forscher, die Marktlücke zu schließen?

(lacht) Unbedingt. Enescu ist sicher eine spannende Persönlichkeit, zu der es viel zu erzählen und forschen gibt. Und das Enescu-Museum in Bukarest hat bestimmt noch Quellen, die bislang nicht gesichtet sind.

Vielleicht kreiert Ihre Tour ja ein neues Bewusstsein für Enescu?

Das ist eines unserer Hauptanliegen. Die Förderung von Enescu ist beim Rumänischen Kulturinstitut auch als eigene Sparte verankert. Als wir mit dem Vorschlag zu ihnen kamen – nachdem wir die sehr erfolgreichen Aufnahmen für Hänssler Classic gemacht hatten – mit einem Programm mit Schwerpunkt Enescu auf Tournee zu gehen, trafen wir beim RKI auf offene Ohren. Sie wollen helfen, dass Enescu irgendwann den ihm gebührenden Platz einnimmt im Olymp der großen europäischen Musiker des 20. Jahrhunderts.

Das Gespräch führte Dr. Kevin Clarke.
(10/2009)

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