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Freitag, 18. August 2017

Photo: Timm Koelln

Warum Christoph Hartmann gut für das Virtuosentum und die Wadenmuskulatur ist.

Konditionsstark


Dass Musiker mitunter eigenwillige Typen mit ausgefallenen Hobbys und Vorlieben sein können, ist ein offenes Geheimnis. Der Oboist und passionierte Sportler Christoph Hartmann fügt sich in diesen erlauchten Kreis mühelos ein und hebt die Kombination von Musik und Ausdauersport auf eine neue, intensivierte Ebene. Sein erstes eigenes Platten-Projekt vereint die Wiederbelebung einer in Vergessenheit geratenen Gattung mit dem Bau eines futuristischen Sportgerätes. Im Gespräch mit klassik.com spricht der eloquente Bayer über die Vorzüge des Musikerberufes, seine Jugendliebe zu einer Eissportart und darüber, warum man "Pasculli" gleichermaßen fahren und hören muss.

Was hat Radsport mit Musik zu tun? Oder genauer: Was haben der italienische Komponist Antonio Pasculli (1842-1924) und Rennräder ‚Made in Berlin’ gemeinsam? Nun, sie teilen sich zum einen den Namen, bilden eine gemeinsame Marke. Und beide sind die absolute Herzensangelegenheit des Oboisten Christoph Hartmann. Der gebürtige Bayer hat seine Leidenschaften zum Beruf gemacht. Er ist Oboist bei den Berliner Philharmonikern und passionierter Ausdauersportler mit eigenem Radsport-Fachgeschäft in der Bundeshauptstadt. Da man seine Pasculli-Rennräder dort längst käuflich erwerben kann, ist es nur konsequent, auch auf musischem Sektor nachzulegen. So erscheint dieser Tage beim Label EMI classics Hartmanns erstes Solo-Album mit dem vielsagenden Titel ‚Fantasia Italiana’. Dahinter verbergen sich sechs spannende Arrangements verschiedenster Opernmotive Giuseppe Verdis und Gaetano Donizettis für Oboe beziehungsweise Englischhorn und obligates Orchester aus der Feder Antonio Pascullis, einem der bedeutendsten Oboenvirtuosen des 19. Jahrhunderts. Dieser reiste als Solist und Lehrer durch ganz Europa, ist heute jedoch nur noch wenigen Fachleuten ein Begriff. Das Paraphrasieren von beliebten Opernmotiven war eine durchaus gängige Praxis im romantischen Musikleben Italiens, das viel Wert auf Virtuosität in Verbindung mit hoher Musikalität legte. Man denke nur an Niccolò Paganini, der die Virtuosität des Violinspiels auf eine in seiner Zeit unbekannte Ebene hob. Und auch in Deutschland war dieses kunstvolle ‚Zur Schau stellen’ von technischen Fähigkeiten in Verbindung mit hohem musikalischem Anspruch nicht zuletzt durch Franz Liszt auf dem Pianoforte zu einer beliebten Kunstform geworden. Mit dem Sizilianer Antonio Pasculli erweckt Christoph Hartmann nun einen in Vergessenheit geratenen Großmeister des Virtuosentums wieder zu neuem Leben und beweist dabei, dass die Oboe mit der Violine und dem Klavier durchaus wetteifern kann, ohne abgeschlagen die imaginäre Ziellinie zu passieren.

Berlin - Palermo - Köln

Im Gespräch verrät Hartmann, dass die Realisierung des Projektes durchaus ein gewisses archäologisches Gespür notwendig machte. Als die Berliner Philharmoniker vor einigen Jahren für eines ihrer jährlichen Europakonzerte im sizilianischen Palermo weilten, durchstöberte Hartmann die Bibliothek des dortigen Konservatoriums nach Brauchbarem und Spannendem und stieß auf die weitgehend unbeachteten Pasculli-Handschriften. Werke, die teilweise mit Klavierstimme, zum Teil mit komplettem Orchestersatz versehen waren. Dass daraus einmal ein CD-Projekt und eine Fahrradmarke werden sollten, war vor gut zehn Jahren nicht zu ahnen. Noch immer wirkt es so, als könne Hartmann sein Glück kaum fassen. Bisher blieb es seinem philharmonischen Kollegen Albrecht Meyer vorbehalten, den Plattenmarkt mit Oboenproduktionen solistischer Art zu versorgen. Längst ist Mayer zu einer Ikone des Oboenspiels stilisiert worden.

Fühlt es sich da nicht komisch an, plötzlich mit einer eigenen Produktion, noch dazu bei einem der ganz großen Klassiklabels, dem berühmten Kollegen entgegenzutreten? „Das ist eine ganz lustige Situation. Wir verstehen uns von Hause aus sehr, sehr gut und spielen auch viel und gern zusammen. Es ist sicher etwas ungewohnt für ihn, dass ich jetzt auch ein Solo-Plattenprojekt habe. Ich habe Albrecht einmal vor Jahren davon erzählt, dass ich in Palermo diese Pasculli Stücke mitgenommen habe. Und er sagte beim Durchsehen der Noten bei mir daheim: Mensch, das wäre doch mal ein Projekt für Dich zum Aufnehmen.“

Von Neid also keine Spur; im Gegenteil. Indirekt ist Mayer sogar nicht ganz schuldlos daran, dass sein philharmonischer Stuhlnachbar in Kontakt mit der EMI kam. Ein gemeinsamer Auftritt in der Kölner Philharmonie sorgte nämlich für eine erste Annäherung an das Traditionslabel. Vorsichtig versuchte Hartmann, die dortigen Mitarbeiter für sein Projekt zu gewinnen. Das erste Telefonat verlief ernüchternd. „Auf die Frage, ob Interesse an den Pasculli-Stücken bestünde gab es ein klares ‚Nein’ ... aber schick mir mal was. Was sollte ich denn jetzt schicken - Noten? Also habe ich meinen Pianisten angerufen und ihm klar gemacht: Wir müssen schnell eine der Pasculli-Fantasien einspielen im Berliner Kammermusiksaal - ich muss da was hinschicken. Das haben wir gemacht und kurz danach bekomme ich wieder einen Anruf aus Köln mit der Ansage: Wir machen das! Damit ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.“

Vom Klavier zur Oboe

Doch wie kam Christoph Hartmann überhaupt zu seinem Instrument? Aufgewachsen ist er im Oberbayerischen Landsberg am Lech. Dort zählt man die Oboe ja nicht zwingend zu den Instrumenten der typisch bayerischen Musiktradition. „Das war totaler Zufall. Ich hab in der Musikschule Klavier gespielt. Die Musikschulleiterin war meine Klavierlehrerin. Irgendwann hat sie gesagt: Du, Oboe, das wäre doch etwas für Dich. Wir haben jetzt einen Oboenlehrer an der Musikschule. Dann bin ich heimgegangen und hab’ es meinen Eltern berichtet. Und meine Eltern sagten: Prima, das machst du. Das ist doch schön. Und dann hab ich Oboe gelernt." Zwölf Jahre war Christoph Hartmann alt, als die Klavierlehrerin ihn für das komplizierte Blasinstrument gewinnen konnte. "Man soll ja mit Oboe nicht zu früh anfangen. Wenn man vorher Blockflöte gespielt hat ist das gar nicht schlecht - schon wegen der Haltung. Oboe ist sicher eines der anstrengenderen Instrumente. Da braucht es eine gewisse körperliche Vorraussetzung, die man mit sieben oder acht Jahren einfach noch nicht hat.“ Ist er denn in einem musikalischen Haushalt groß geworden - spielen die Eltern gar selbst Instrumente, möchte ich wissen. „Nein gar nicht. Sie haben das Musikmachen bei uns Kindern aber immer sehr gefördert und mich auch sehr unterstützt. Meine Schwester hat damals Horn gespielt - ziemlich gut sogar. Wir haben aber nie zusammen mit unseren Eltern Musik gemacht - die fanden es jedoch immer toll zuzuhören.“

Copyright Timm Koelln Lange hat es den jungen Christoph nicht an der Landsberger Musikschule gehalten. Um schneller Forschritte zu machen, wurde er Jungstudent von Georg Fischer am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg und wechselte später zu Günther Passin an die Musikhochschule München. War denn für ihn immer klar, dass er Musiker werden würde? „Es gab nie die Frage, ob ich Musik studieren wollte. Es hat sich einfach alles von selbst ergeben. Zu dem Zeitpunkt, da man sich solche Fragen stellt, war ich einfach schon viel zu weit in die Mechanismen des Musiklebens integriert. Es war selbstverständlich, Musik zu studieren. Es ging auch unter Freunden aus Jugendorchestern nur immer darum, wo man Musik studiert und nicht ob.“

"Meine Traumstelle"

Einmal den Weg des Profis eingeschlagen, wurde er noch während des Studiums 1991 Solo-Oboist bei den Stuttgarter Philharmonikern und ging von dort nur ein Jahr später als Oboist zu den Berliner Philharmonikern - seine Traumstelle, wie er immer wieder betont, nicht ohne anzumerken: „Es ist natürlich die einzige zweite Oboenstellen, die ich nehmen würde. Eine, die ich auch immer wollte. Schon im Studium habe ich zu Günther Passin gesagt: Die Stelle will ich haben. Und ich habe sie ja auch bekommen. Es gäbe nur ganz wenige Solo-Stellen auf der Welt, die ich gegen diese Philharmoniker-Position tauschen würde. Können Sie sich eine andere zweite Oboen-Stelle in der Welt vorstellen, wo Sie bei der EMI eine Solo-Platte machen dürfen?“

Copyright Timm Koelln Natürlich nicht - und so ist Christoph Hartmann nun bereits die fünfzehnte Spielzeit im Berliner Luxusorchester angestellt und genießt die vielen Herausforderungen, die der Beruf mit sich bringt. Die Kammermusik spielt dabei eine gewichtige Rolle. Seit 1999 veranstaltet Hartmann in seinem Heimatort das Kammermusikfestival ‚Landsberger Sommermusiken’, das zu einem erheblichen Teil vom ‚Ensemble Berlin’ - einer Hartmann’schen Eigengründung, bestehend aus befreundeten Musikerkollegen - bestritten wird. Landsberg wird auch den Rahmen für die offizielle Präsentation seines Pasculli-Projektes bilden. Überhaupt lässt sich ein bayerischer Touch in der Gesamtproduktion schwer leugnen. Da ist zum einen das Orchester: die Augsburger Philharmoniker. Als Hartmann vor einigen Jahren mit dem Ensemble als Solist Richard Strauss’ Oboenkonzert spielte, entstand schnell eine große Sympathie füreinander. Dass der dortige Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer ein alter Studienkollege von Hartmann ist, kam unterstützend hinzu. Einen weiteren, gewichtigen Anteil am Gelingen des Projektes hat Wolfgang Renz, selbst Oboist im Augsburger Orchester und Gründungsmitglied des Aulos-Bläserquintetts. Der erfahrene und versierte Arrangeur und Orchestrator ist verantwortlich für die Arrangement der vier mit Klavierstimme überlieferten Werke Pascullis. Nur die ‚Fantasia sull opera Poliuto’ und das ‘Gran Concerto sopra motivi dell’opera I vespri siciliani’ sind Originale mit Orchester aus der Bibliothek in Palermo. Bei den übrigen Stücken, allesamt auf Motiven verschiedener Verdi-Opern basierend, hat sich Renz stark an den Verdi-Originalen orientiert. „Die Besetzungen sind identisch mit denen von Verdi. Nur der Maskenball ist verändert - da fehlt das schwere Blech im Interesse des solistischen Englischhorns. Der Wolfgang Renz ist ein ganz Verrückter. Der hat einen ganzen Keller voller Noten - alles selbstgeschriebene und arrangierte Stücke. Auch unser ‚Ensemble Berlin’ spielt regelmäßig Werke von ihm, wie zum Beispiel Nonett-Bearbeitungen von Mussorgskys ‚Bilder einer Ausstellung’ und Strawinskys ‚Le Tombeau de Couperin’.“ Ich stelle mir den Bearbeitungsvorgang sehr zeitaufwendig vor; doch weit gefehlt: „Angefangen hat er mit den Bearbeitungen der ersten Pasculli-Stücke vor zwei Jahren. Das ging enorm fix beim Wolfgang. Nach zwei Wochen ruft er Dich an und hat mal eben eine Partitur fertig. Und alles hat dabei auch immer seinen ganz individuellen Stil.“

Auf den Spuren des Giro d’Italia

Stichwort ‚individueller Stil’. Für einen anderen, wichtigen Bereiche des Hartmann’schen Lebens ist Individualismus entscheidende Philosophie. Der Hobbysportler betreibt neben der Musik ein eigenes Fahrradgeschäft im Berliner Stadtteil Friedenau. Nun war Sport ganz allgemein eine kontinuierliche Freizeitbeschäftigung im Hause Hartmann. „Schon als Jugendlicher habe ich viel Sport gemacht. Als Bayer war ich großer Eishockey Fan - ohne selbst zu spielen. Aber ich hab die Spieler als Kind hinter der Bank mit Getränken versorgt, Schläger und Pucks gesammelt. Und ich bin schon früher viel gelaufen und Rennrad gefahren, zusammen mit einem Schulfreund. Das Laufen war immer eine ganz besondere Passion für mich." Heute läuft er zweimal im Jahr Marathon - im Herbst in Berlin und im Frühjahr. "...irgendwo auf der Welt, wo es schön ist. Es gab extreme Zeiten, in denen ich 150 km die Woche gelaufen bin - manchmal auch zwei Mal am Tag. Dann musste es später auch noch Triathlon sein.“ Seine Bestzeit von 2 Stunden 43 Minuten auf 42,195 km qualifiziert ihn für so ziemlich jeden Marathonlauf weltweit. Doch auch seiner zweiten Passion, dem Radsport, frönt der Musiker ausgiebig. Zusammen mit seiner Frau besitzt Hartmann eine Wohnung in Italien - südlich der Po-Ebene, zwischen Parma und Piacenza, unweit des Geburtsorts Giuseppe Verdis. „Dort habe ich ideale Trainingsbedingungen für den Radsport und das Laufen. Auf den Strecken des Giro d’Italia kenne ich alle Bergepässe aus intensiver, eigener Erfahrung“, berichtet er im Stile eines Profi-Sportlers.

Copyright Timm Koelln Doch was fehlt dem passionierten Radfahrer noch zur vollständigen Professionalisierung seines Hobbys? Richtig: eine eigene Rennradmarke. War er zunächst nur Stammkunde eines Berliner Fahrradladens, so trat Christoph Hartmann als Partner dem Geschäft bald bei und half, eine eigene Marke aufzubauen, deren Philosophie die Produktion von Rennrädern abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden - auch in ästhetischer Hinsicht - ist. Heraus kam ein Produkt mit dem klangvollen Namen ‚Pasculli’. „Wir brauchten ja eine Namen für die Marke und haben seitenweise Vorschläge gesammelt. Er musste lang genug sein, es mussten Buchstaben sein, die optisch gut ausschauen und ein Rahmenrohr füllen und er sollte auch etwas italienisches Flair ausstrahlen. Da unsere erste Wahl ‚Passione’ bereits geschützt war und ich mitten in der heißen Phase der CD-Planung war, saßen wir bei mir zu Hause am Tisch und um uns herum lag alles voll mit Pasculli-Materialien. Da kam einer auf die Idee, dass Pasculli doch toll klingen würde und auch gut aussah. Und schon hatten wir eine neue Marke - es war also gar nicht meine Idee.“

Jeder neugierige Radsportfreund sollte in seinem Radladen, dem ‚Bikeline’ vorbeischauen und sich ganz individuell beraten oder einfach nur die viele Materialkombinationsmöglichkeiten vorführen lassen. „Es gibt heute eine enorme Materialschlacht - mit super Luxusausstattungen zu krassen Preisen. Interessanter Weise sind das meist Dinge, die richtige Profifahrer gar nicht benutzen. Die fahren einfach das Beste vom ‚Einfachen’ - und da haben wir eine Verbindung zu uns Musikern. Wir spielen auch nicht die außergewöhnlichsten, extravagantesten Instrumente, sondern das Beste vom Einfachen, das in einem top-gepflegten Zustand sein muss.“ Auch einer der besten Radfahrer Deutschlands, Jens Voigt vom dänischen CSC-Team, gehört seit Dezember zum Bikeline-Kundenkreis. Er fährt nun im Wintertraining ein Pasculli-Rad. Und die Gruppe philharmonischer Rennradfahrer ist auf sechs Mitglieder angewachsen, die auf ihre Pasculli-Räder selbst während der ausgedehnten Konzertreisen des Orchesters nicht verzichten müssen. „Dafür haben wir Reiserennräder - also richtige Falträder. Wir waren in China und sind mit den Rädern um die große Mauer gefahren, auch Japan haben wir auf Rädern durchquert.“

"Einfach Gute Laune Musik"

Erstaunlich, dass bei all der Passion für Sport und Musik auch noch Zeit zum Unterrichten bleibt. Das tut Christoph Hartmann jedoch mit ebenso großer Freude - früher mit Lehrauftrag an der Münchner Musikhochschule und nun vor allem in der Akademie der Berliner Philharmoniker. „Dabei geht es gar nicht so sehr darum, Eigenes weiterzugeben als vielmehr darum, dass es großen Spaß macht und man auch selbst sehr viel lernen kann. Man reflektiert plötzlich das eigene Spiel viel besser und entwickelt sich so selbst auch weiter. Man darf aber nicht vergessen: Ich habe einen Beruf, der mir all diese Hobbys zeitlich erlaubt. Das ist durchaus ein großer Luxus, den ich zu schätzen weiß.“

Copyright Timm Koelln Nun teilt Christoph Hartmann seine Passion für die Musik Antonio Pascullis mit allen, die Neugier für ein oft verkanntes Solo-Instrument und eine vorurteilbelastete Gattung mitbringen. Zu erleben ist eine Musik, über deren Geschichte wir heute nicht mehr viel wissen. Die Gegenwart hat das Paraphrasieren von bekannten Melodien nicht verlernt. Nur wird dieses Genre musikalisch oft von zweifelhaften, verweichlichten Crossover- und Easylistening-Produktionen mitbestimmt. Als solches möchte Hartmann Pascullis Werke auf gar keinen Fall verstanden wissen. „Es ist typische Musik für den Geschmack der Entstehungszeit... nein, es ist nicht zu seicht. Nicht schwach. Die Stücke enden eben nicht in blöden Variationen wie viele andere Bearbeitungen dieser Zeit. Mal geht es mit einer Kadenz los, mal mit einem langsamen Teil. Auch wäre es einfach Quatsch zu sagen, dass Pasculli nur virtuose Fingerkunst sei - es gibt noch in den schnellsten Passagen schöne Melodien. Es ist einfach ‚Gute Laune Musik’ im besten Sinne.“ Und so steht zu vermuten: Manch Hügel der ersten Kategorie, die ein oder andere schier endlose Serpentine mit 12% Steigung wird sich müheärmer bewältigen lassen - auf einem Pasculli mit kleiner Übersetzung und mit Antonio Pasculli auf den Ohren.

Das Gespräch führte Frank Bayer.
(01/2007)

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