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Dienstag, 17. Mai 2022

[Editorial Instrumentenbau Report 29]

Musikzeitschriften im Portrait: Instrumentenbau Report

Editorial Instrumentenbau Report 29

von Wilhelm Erlewein, aus: Instrumentenbau Report 29

Instrumentenbau Report Heft 29

veröffentlicht die Bauanleitung für eine Oboe nach historischem Vorbild, Diese Instrumente wurden unter der Bezeichnung "Hautbois" von den Stanesbys hergestellt, die etwa zur selben Zeit wie der berühmte Geigenbauer Stradivari gearbeitet haben.

Dr. Wernfried Güth stellt einen neuartigen Wolfdämpfer für tief klingende Streichinstrumente vor. Beim Wolfton handelt es sich um eine Schwingungs-Instabilität, die bei bestimmten Tönen auftritt. Der neue Wolfdämpfer kann nachträglich an den Streichinstrumenten angebracht werden.

Paul G. Lämmerhirt beschreibt den Bau eines "Leierkastens mit einer durch Lochstreifen betriebenen Spieluhr". Kreative Musikfreunde können jetzt eigene Kompositionen auf den Lochstreifen stanzen und dann beliebig oft abspielen lassen.

Es folgt ein Erlebnis-Bericht von Ernst Kainzmeier über die "Baukurse für historische Saiteninstrumente auf Burg Rapottenstein". Hier können handwerklich geschickte Laien unter fachkundiger Leitung folgende Instrumente bauen: Alt-Laute im Renaissance-Stil, Diskant- oder Alt-Gambe im Stil englischer Instrumente des 17. Jahrhunderts, Drehleiern, 6-saitig in Lautenumriss und Zargenbauweise mit flachem Boden, oder als "Ville en luth" in Muschelform.

Folgende Buchveröffentlichungen werden vorgestellt:

  • "Jakob Steiner und seine Zeit". Die 26 Beiträge dieses Berichtes über die Jakob Steiner Tagung in Innsbruck sind dem Leben und den Instrumenten dieses Instrumentenbauers gewidmet, sowie allgemeinen Fragen des Streichinstrumentenbaus und -spiels im 17. / 18. Jahrhundert. Im Anhang findet man zusätzlich eine "ikonographische Studie zum Trumscheit", sowie einige "spieltechnische Erfahrungen mit dem Trumscheit".
  • In einer überarbeiteten Auflage erscheint "Spielmanns Notenbuch" mit CD. Alte Musik in mehrstimmigen Sätzen für Blockflöten, historischen Bordun- und Blasinstrumenten.
  • Rechtzeitig zum Bach-Jahr sind erschienen
    "Die Blechblasinstrumente in J. S. Bachs Werken". Während die Autoren in dieser Schrift für den Musikfreund wichtige Erkenntnisse zur Instrumentenkunde vermitteln (z. B. was bedeutet "Tromba da tirarsi" oder "Lituus"), wird der ausübende Musiker in der folgenden Schrift mit der Spielpraxis auf diesen Instrumenten bekannt gemacht: "Barocktrompeten Barockhörner", Anleitung zum Spielen auf historischen Blasinstrumenten.
  • Wer sich mit der Konstruktion von Streichinstrumenten befasst, kommt ohne die folgenden Bücher kaum aus: Güth "Einführung in die Akustik der Streichinstrumente", ein Buch das sich vorwiegend an Geigenbauer und Hobbyforscher wendet, während das folgende die Erkenntnisse vertieft und ein ingenieurwissenschafliches Studium voraussetzt: W. Güth "Physik der Streichinstrumente".
  • Äolsharfen sind Saiteninstrumente, die vom Wind gespielt werden.
    Das Buch "Äolsharfen - Der Wind als Saitenspieler" befasst sich mit dem Bau und der Rekonstruktion dieser schon im Mittelalter bekannten Musikinstrumente. Auch eine gleichnamige CD, die mit 11 verschiedenen Windharfen bespielt wurde, wird vorgestellt.

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