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Samstag, 16. Oktober 2021

[George Antheil - Ballet Mécanique (Teil 3)]

Musikzeitschriften im Portrait: Das Mechanische Musikinstrument

George Antheil - Ballet Mécanique (Teil 3)

Ballet pour Instruments Mécaniques et Percussion

von Jürgen Hocker, aus: Das Mechanische Musikinstrument

Seite 2

10. Mai 1999: Erstes Konzert einer Europa-Tournee mit dem Ensemble Modern unter Leitung von Peter Rundel. Zur Aufführung kam die zweite Fassung des Ballet Mécanique mit zwei synchronisierten Selbstspielflügeln. Die Instrumente wurden über eine exakte Midi-Datei gesteuert, die von Werner Funk aus der Partitur erstellt und von Jürgen Hocker für mehrere Instrumente arrangiert wurde. Neben dem Schlagzeugorchester, Propellern, Klingeln und de Sirene spielten sechs ‚Live-Pianisten'. Das Konzert wurde am 10. Mai in Wien, am 14. Mai in Köln, am 16. Mai in Frankfurt, am 18. Mai in Berlin und am 21. Mai in London wiederholt.

18. November 1999: Aufführung der zweiten Fassung an der University of Massachusetts Lowell unter Jeffrey Fischer. Erstmals sollten 16 ‚Pianolas' Verwendung finden. Neben akustischen Yamaha-Disklavieren wurden auch ‚elektronische' Keybords verwendet. Planung und Durchführung lag in Händen von Paul Lehrman, der im Auftrag des Musikverlags Schirmer die Midi-Datei erneut aus der Partitur erstellte, obwohl Schirmer über die bereits vorhandene oben genannte Datei vom Autor (J. H.) informiert worden war. Die neue Version wurde (mit Veränderungen bei den akustischen / elektronischen Klavieren) am 2. April 2000 in der Carnegie Hall in New York (unter Dennis Russell Davies) und am 11. Juni 2000 in San Francisco (unter Michael Tilson Thomas) wiederholt. Es folgten mehrere Aufführungen in unterschiedlichen Besetzungen.

5. Mai 2002, Maastricht: Aufführung der zweiten Fassung in einem Arrangement für die beiden synchronisierten Selbstspielflügel (analog der Bearbeitung für das Ensemble Modern) unter René Gulikers.

17. August 2002, Essen, Klavierfestival Ruhr: Aufführung im Rahmen des Abschlusskonzertes des Klavierfestivals mit zwei Ampico-Selbstspielflügeln und vierzehn Yamaha-Disklavieren. Erstmalige Aufführung ohne elektronisch erzeugte Klänge. Für die unterschiedlichen Typen von Disklavieren sowie für die Ampico-Instrumente mussten unterschiedliche Midi-Dateien erstellt werden (vgl. unten).

Zur Aufführungspraxis

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