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Montag, 10. Dezember 2018

[Klavierduo Theiner-Breitner und 10 Jahre Verein

Musikzeitschriften im Portrait: Österreichische Musikzeitschrift

Klavierduo Theiner-Breitner und 10 Jahre Verein "WortTonArt"

Liselotte Theiner und Walter Breitner im Gespräch mit Christian Heindl

von Christian Heindl, aus: Österreichische Musikzeitschrift 06/2009

Seite 2

Ihr hattet euer erstes künstlerisches Zusammentreffen 1992 und habt dann schon bald auch erste Aufnahmen miteinander gemacht.

L. T.: 1993 gab es im ORF die Breitner-Variationen. Die hatten schon viele (doch) nicht gespielt, aber nun hatte Gustav Danzinger die Aufnahme fixiert. 1994/95 haben wir eine Uhl-Breitner-CD produziert: der Lehrer und sein Schüler. Da war u.a. die Commedia musicale dabei und auch Lieder und eine Cellosonatine von Uhl. Ich bin ja ein Typ, der immer gerne Neues erlebt, neue Kontakte knüpft, insbesondere zu jungen Leuten. So habe ich da mit dem Cellisten Taner Türker gearbeitet, mit ihm und dem Geiger Lukas Thenius auch das 3-T-Trio gegründet, und für Taner, den Klarinettisten Harald Haslinger und mich hat Walter Breitner auch sein Klarinettentrio geschrieben. Seit damals muss er schreiben. Er raunzt zwar, aber er schreibt.

Die Duoarbeit war immer zentraler Bestandteil eurer Konzerte. Ihr habt dann das Ganze auf Vereinsbasis gestellen und ?WortTonArt? gegründet, in dessen Programmen ihr die Musik auch mit bildender Kunst und Literatur verknüpft.

L. T.: Den Verein haben wir 1998 gegründet. Das war ein Tipp, damit wir auch Förderungen bei öffentlichen Stellen beantragen können. Wichtig war uns dabei immer in hohem Maß Uraufführungen zu integrieren. So haben wir in den letzten zehn Jahren rund 60 Werke aus der Taufe heben können. Das wurde auch dahingehend belohnt, dass wir zu jenen gehören, deren Förderungen in den letzten Jahren keine Kürzung erfahren haben.

W. B.: Unser Interessengebiet war dabei immer auf österreichische Uraufführungen und Reprisen dieser Werke konzentriert. Das ist für uns der Kern und kommt unserem ureigensten Wunsch entgegen. Daneben sind uns etwa die Franzosen wichtig (Debussy, Ravel), Britten, Horovitz. Wir grenzen verschiedene Sache aus, spielen etwa die Ungarischen Tänze von Brahms nicht, die Walzer aber sehr gerne. Von Schubert haben wir die f-Moll-Fantasie im Repertoire.

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