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Samstag, 31. Oktober 2020

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Lucerne Festival im Portrait

Lucerne Festival

20. November - 22. November 2020

Lucerne Festival gehört zu den international führenden Festivals im Bereich der klassischen Musik. Gegründet wurde Lucerne Festival 1938, Intendant ist seit 1999 Michael Haefliger. Jedes Jahr gastieren die berühmtesten Sinfonieorchester am Vierwaldstättersee, unter anderem die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker oder das Concertgebouworkest.

Das Lucerne Festival Orchestra wurde 2003 von Claudio Abbado und Michael Haefliger ins Leben gerufen und versammelt jeden Sommer für zwei Wochen international renommierte Orchestermusiker in Luzern. Seit 2016 ist Riccardo Chailly Chefdirigent des Orchesters. Neben der Pflege des traditionellen Repertoires nimmt bei Lucerne Festival die Programmierung und Vermittlung von zeitgenössischer Musik einen zentralen Stellenwert ein.

Ebenso bedeutsam ist die Nachwuchsförderung, die im Rahmen der Lucerne Festival Academy und der Alumni umgesetzt wird sowie mit der Debut-Reihe und Förderpreisen wie dem Credit Suisse Young Artist Award. Dem Bereich Vermittlung widmet sich Lucerne Festival Young, darüber hinaus werden neue Zielgruppen auch beispielsweise über das innovative Konzertformat 40min erreicht. Der Lucerne Festival Academy, von Pierre Boulez und Michael Haefliger gegründet, steht seit 2016 der Künstlerische Leiter Wolfgang Rihm vor. Ehemalige Teilnehmer der Akademie sind als Lucerne Festival Alumni in Luzern und weltweit mit verschiedenen Konzertprojekten präsent.

Das KKL Luzern, erbaut von Jean Nouvel und für seine herausragende Akustik ebenso berühmt wie für seine Architektur, ist die zentrale Spielstätte von Lucerne Festival. Das Sommer-Festival präsentiert von Mitte August bis Mitte September rund 100 Konzerte; geboten wird ein vielfältiges Angebot an Konzertformaten – Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Rezitale, Debuts, Late Nights und vieles mehr. Ein «composers-in-residence» sowie ein «artiste étoile» setzen dabei wichtige programmatische Akzente. Jedes Sommer-Festival hat ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Dramaturgie des Programms zieht.

Ab 2020 präsentiert Lucerne Festival im Frühjahr und im Herbst verlängerte musikalische Wochenenden, die profilierte Künstler in den Fokus rücken oder thematischen Zusammenhängen nachspüren und dabei auf ungewöhnliche Programmzusammenstellungen und Veranstaltungsformate setzen.

Das erste Herbst-Wochenende, das Lucerne Festival 2020 im Rahmen der neuen Festival-Struktur programmiert, gestalten zwei Künstlerpersönlichkeiten, die zurzeit mit ihren radikalen und ungewöhnlichen Interpretationen für Aufmerksamkeit sorgen: die Geigerin Patricia Kopatchinskaja und der Pianist Igor Levit. Vom 20. bis 22. November sind sie in einem vielfältigen Programm bei fünf Konzerten und mit unterschiedlichen Formaten zu erleben.

«Beethoven Farewell» lautet der Titel des musikalischen Wochenendes, das sich zum Ausklang des Beethoven-Jahrs noch einmal mit dem Schaffen des grossen Klassikers auseinandersetzt, aber gleichzeitig den Blick auf das richtet, was nach ihm geschah: u.a. mit Werken von Leoš Janáček, Charles Ives und György Kurtág.

(Selbstdarstellung Lucerne Festival)


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