> > > > Steckbrief
Montag, 18. Dezember 2017

Mag. Simon Haasis

klassik.com Autoren im Portrait

Mag. Simon Haasis: Steckbrief

Mag. Simon Haasis ist Musikwissenschaftler und derzeit freiberuflich als wissenschaftlicher Publizist und Kulturjournalist / Blogger tätig. Er studierte an der Universität Wien und befindet sich derzeit in der Abschlussphase seiner Dissertation zur französischen Oper des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Zu weiteren Arbeitsschwerpunkten gehören vor allem auch die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, Fragen der Musikhistorik, kulturwissenschaftliche Methodenfragen und Gender- und Queerstudies. Haasis ist als Vortragender im In- und Ausland tätig und lehrte an der Universität Wien, so zuletzt im Sommersemester 2016 zur französischen Oper.



Schwerpunkte:
Neben dem üblichen Konzertrepertoire, das vom 17. bis 20. Jahrhundert reicht auch Alte Musik und die Neueste Kunstmusik, vor allem das Musiktheater in all seinen Facetten hat es mir angetan. Daneben vor allem Orchester und Vokalmusik, da ich mich als ehemaliger Orchestermusiker (Tubist) und heutiger Tenor darin am Wohlsten fühle.


Aktuelle Plattenempfehlung:
Das wechselt bekanntlich ständig, aber zu meinen Lieblingsplatten gehört die Fünf-CD-Box von Paul Hindemiths Orchesterwerken mit Herbert Kegel am Pult, die bei Brilliant erschienen ist. Wie nur wenige Dirigenten verstand sich der ostdeutsche Dirigent, der in Japan als Nummer zwei nach Karajan gehandelt worden ist, mit der zu seiner Zeit noch recht neuen Musik umzugehen. Seine Interpretation der Symphonie in Es lässt das Stück wahre Brucknernähe atmen und es bleibt doch Hindemithisch durch und durch. Die Symphonie "Harmonie der Welt" übertrifft sogar Hindemiths eigenen Einspielung bei der DG in Tonqualität und Agogik.


Meine erste eigene CD:
Wahrscheinlich irgendein Kinderhörspiel. Meine erste Klassik-CD war der legendäre Freischütz mit der Staatskapelle Dresden unter Carlos Kleiber. Was für eine Aufnahme...


Das erste Konzert, das ich besucht habe:
Da ich auf dem Land aufgewachsen bin, wohl eines des örtlichen Musikvereins.


Meine erste Kritik:
Für eine Lokalzeitung bei einem in der Stadt tätigen Laiensymphonieorchester mit einem sehr anspruchsvollen Programm. Mozart (Ouverture zum "Tito"), Schumanns "Klavierkonzert" und Dvoraks "Aus der Neuen Welt"


Auf solche Einspielungen sollte man verzichten:
Die tausendste Aufnahme der alten Klassiker. So lieb und teuer sie uns sind und so gerne Dirigenten und Musiker sie auch haben, aber wenn man da nichts Neues zu sagen hat, dann sollte man es lassen!


Sonstige Interessen:
Lesen, Kochen, Fußballspielen und auch mal die Zeit hemmungslos vertrödeln


Hier möchte ich leben:
Wien, Berlin, Paris, London


Mein persönliches Motto:
Ich weiß, dass ich nichts weiß


Mein persönlicher Website-Tipp:
0


Hinweis: Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von Inhalten verlinkter Websites.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Alle Autoren...

Dank an das Leben

Anzeige

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (11/2017) herunterladen (0 KByte) Class aktuell (4/2017) herunterladen (0 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Dmitri Kabalewski: Klaviersonate Nr. 3 op. 46 F-Dur - Andante cantabile

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

 4442 im Portrait Musik ohne Grenzen
Programme abseits der Konventionen beim Festival Printemps des Arts de Monte-Carlo

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige