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Donnerstag, 19. April 2018

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Haydntage im Haydnland im Portrait

Haydntage im Haydnland

23. August - 02. September 2018

Haydn & Schubert
„Auf´s Innigste bewegt“

Nach Beethoven 2013 und Mozart 2014 beschließen die Internationalen Haydntage den Zyklus Haydn & die Wiener Klassik bei den Haydntagen 2015 mit Franz Schubert. Joseph Haydn ist nicht nur qua Lebensdaten der erste Wiener Klassiker – er ist in vielerlei Hinsicht formgebend und stilprägend für diese Epoche. Gleichzeitig erlaubten ihm wiederum nicht nur sein langes Leben, sondern auch seine Experimentierfreude und Offenheit, den Türspalt zur Romantik zu öffnen. Franz Schubert ist so gesehen ebenfalls ein romantischer Wiener Klassiker. Mozart, Beethoven und Haydn waren ihm Vorbild, sein eigener Stil ohne sie nicht denkbar und dennoch individuell und unvergleichlich meisterhaft.

„Auf´s Innigste bewegt“ zeigte sich Franz Schubert vor allem von Haydns langsamen Sätzen. Wir heute sind es auch von Schuberts unnachahmlichem Liedschaffen, das uns ganz in die Romantik mitnimmt, während wir bei den Symphonien manches Mal noch vollkommen klassisch eingestellt sind. Genauso werden wir in Haydns „Sturm und Drang“-Phase hin- und hergeworfen zwischen Klassik und Romantik. Das Programm der Internationalen Haydntage 2015 oszilliert zwischen diesen Polen und verspricht eine spannende Annäherung an das vielseitige Schaffen von Franz Schubert und Joseph Haydn.

Es geht auch heuer wieder darum, die mottogebenden Komponisten in möglichst vielen Gattungen nebeneinanderzustellen, zu vergleichen und vielleicht mit Hilfe des einen, den anderen neu kennenzulernen: Dem symphonischen Schaffen nähert sich Festivalmitbegründer Adam Fischer auf besondere Weise an: In einer eigenen Konzertserie interpretiert er gemeinsam mit seiner Österr.-Ung. Haydn Philharmonie alle Schubert-Symphonien und ergänzt sie um thematisch passende Werke von Haydn.

In den Abendkonzerten im Haydnsaal werden die Solistenkonzerte der beiden Komponisten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen – Nicolas Altstaedt präsentiert Haydns Cellokonzert D-Dur, Violinvirtuosen wie Thomas Zehetmair und Baiba Skride interpretieren Haydns und Schuberts Geigenwerke. In den Konzertmatineen im Empiresaal des Schlosses Esterházy stehen die kammermusikalischen Stücke im Vordergrund. Ein eigener Schatz, den Ensembles wie das Trio LaFlamme und Solisten wie Roland Batik oder Viviana Sofrontisky zum Funkeln bringen.

Selbstverständlich kommt auch Schuberts Markenzeichen, das Lied, nicht zu kurz. Star-Tenor Michael Schade gibt den Liedzyklus „Die schöne Müllerin“. Und schließlich schlagen wir den Bogen vom Liedermacher des 19. Jahrhunderts zu Konstantin Wecker, dem dichtenden, schauspielernden und singenden Liedermacher der Gegenwart.

Ob klassisch oder romantisch, die Musik von Joseph Haydn und Franz Schubert spricht für sich – lassen Sie sich bei den 27. Internationalen Haydntagen von ihr bewegen und mitreißen.

(Selbstdarstellung Haydntage im Haydnland)


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