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Sonntag, 21. Januar 2018

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Mosel-Musikfestival im Portrait

Mosel-Musikfestival

13. Juli - 08. Dezember 2018

Das Mosel Musikfestival setzt vom 1. Juli bis zum 3. Oktober 2012 neben dem beliebten Cuvée klassischer Konzerte und weinkultureller Events seinen Schwerpunkt auf eine dramatische Klaviatur zwischen Wallfahrtseuphorie und Hexenjagd unter dem Titel 'Gott und die Welt'.

Als besonderen Akzent der international ausgerufenen Heilig-Rock-Wallfahrt feiern das Festival und das Bistum Trier dieses Ereignis mit der Aufführung der Sinfonie Nr. 2 c-Moll (Die Auferstehung) von Gustav Mahler, interpretiert von 350 Sängerinnen und Sängern der Trierer Chöre und der Deutschen Radio Philharmonie unter Fabrice Bollon (5. Mai, Arena Trier), gleichzeitig der Auftakt zum Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Das offizielle Eröffnungskonzert des Mosel Musikfestival 2012, 'Psalmensinfonie' mit Werken von Strawinsky, Haydn und Bach (1. Juli, Konstantin-Basilika Trier), knüpft an das Kultursommer-Motto 'Gott und die Welt' an. Ausführende sind der Bachchor Trier und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Am Pult steht einer der viel versprechendsten deutschen Dirigenten, der aus Trier stammende Karl-Heinz Steffens.

Große Namen der Kammermusikszene schmücken auch 2012 das Festival-Programm: Julia Fischer mit ihren nicht minder berühmten Kollegen Alexander Sitkovetsky, Nils Mönkemeyer und Benjamin Nyffenegger unternehmen einen Streifzug durch die deutsche Kammermusik (27. Juli, Kloster Machern, Bernkastel-Kues). Am 24. August (Kloster Machern, Bernkastel-Kues) bietet das 2010 zum wiederholten Male mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnete Fauré-Quartett einen Kammermusikabend mit Ausnahmestatus. Zu Gast sind ebenfalls Hille Perl und Lee Santana mit dem Blockflötisten Maurice Steger (19. August, Kurfürstliches Palais) und des Nachts im Museum die Lautten Compagney Berlin (17. August, Rheinisches Landesmuseum Trier).

Eine Einladung an die 'junge Generation' spricht das Mosel Musikfestival mit einer neuen Konzertform aus, der 'JTI Classic Lounge'. Am 11. August ist Premiere in den 2000 Jahre alten Thermen in Trier (Therme am Viehmarkt). Der Mix aus klassischer Musik des Ahn Trios aus New York, Talks und chilligen DJ-Sounds verspricht eine erstklassige Performance für das jüngere Festivalpublikum.

Jung und revolutionär gestaltet sich dann auch die Open-Air-Orgelpremiere mit Cameron Carpenter, dem gefeiertsten und umstrittensten Organist unserer Zeit (14. Juli, Innenhof Kurfürstliches Palais). Mit glitzernden Swarovski-Steinen an den selbst entworfenen Bühnenkostümen überhöht er seine Auftritte zu Showbusiness à la Freddy Mercury.

Martin Stadtfeld, Shootingstar der internationalen Pianistenszene und viermaliger ECHO-Klassik-Gewinner, konzertiert mit der Kammerphilharmonie Amadé in der barocken Sommernacht (21. Juli) Open Air im Innenhof des Kurfürstlichen Palais Trier. Ebenfalls gut aufgestellt ist die Riege der Ausnahmepianisten mit Jungstar Kit Armstrong (7. September, Kloster Machern, Bernkastel-Kues) und Olga Scheps (23. September, Kurfürstliches Palais Trier).

Millionen Clicks auf You Tube machten den Gitarristen Ulli Bögershausen und seine Gäste, den gerade einmal 14jährigen Sungha Jung aus Südkorea und den Brasilianer Luca Imbiriba, weltweit populär. Ihr Acoustic Guitar Meeting feiert die Fingerstyle-Virtuosen am 24. August in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge Wittlich.

Erstmals bildet die Schönheit des UNESCO-Welterbes Liebfrauenkirche Trier am Dom die Kulisse für ein Konzert des derzeit führenden deutschen Vokalensembles Singer Pur mit dem marianischen Programm 'Salve Regina' (21. September).

Auch das düstere Kapitel der schweren Hexenverfolgungen im Trierer Land, in deren Verlauf mehr als tausend Menschen hingerichtet wurden, wird musikalisch und dramaturgisch besetzt. ‚Der Richter muss brennen!‘ Die moderne Komposition des Trierer Komponisten Joachim Reidenbach nach einer wahren Begebenheit, interpretiert vom Speechor Trier, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und mit Sprechern und Schauspielern szenisch illustriert, macht die Geschichte am Tatort der Reichsabtei nach 423 Jahren wieder lebendig (16. September, St. Maximin Trier). Der in der Trierer Jesuitenkirche begrabene Jesuitenpater Friedrich Spee von Langenfeld war durch seine Schrift „Cautio Criminalis“ einer der wenigen Kämpfer gegen die Hexenverfolgung. Seine geistlichen Lieder und Gedichte, die als bedeutendste katholische Barockdichtung gelten, stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung 'Friedrich Spee - Gegen den Strom', mit der sich der inhaltliche Bogen dieser geistlichen Konzerte in Trier wieder schließt (29. September, Jesuitenkirche Trier).

Der Schlussakkord am 3. Oktober kehrt zurück zum Festival-Motto und in den Trierer Dom: Ein über 200-köpfiges Ensemble bestehend aus dem Trierer, dem Speyerer und dem Rottenburger Domchor und Solisten bringt den monumentalen Raum mit Elgars Oratorium "The Kingdom" zum Klingen. Es spielt wieder die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz; die Leitung der Aufführung teilen sich kollegial die drei Domkapellmeister Prof. Frank Leenen, Markus Melchiori und Stephan Rommelspacher.

Seit seiner Gründung im Jahr 1985 verwandelt das Mosel Musikfestival die Mosel-Region von Luxemburg über Trier, Bernkastel-Kues, Cochem hin zur Mündung am Deutschen Eck in Koblenz in eine klingende Konzertlandschaft, einen 'Weinberg der Klassik'. Heute ist es mit 50 Konzerten an mehr als 30 Spielstätten das älteste und größte international ausgerichtete Festival für Klassische Musik in Rheinland-Pfalz und eines der größten in Deutschland. Ziel des Programms aus Klassik, Kammermusik und Open-Air-Konzerten ist es, eine der schönsten WeinKulturLandschaften Europas kulturtouristisch neu zu beleben.

Träger des Festivals sind die Landkreise, Städte und Kommunen der gesamten Mosel mit einer finanziellen Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz und einer Vielzahl privater Sponsoren. Hauptsponsor 2012 ist die Firma JTI - Japan Tobacco International Germany - Trier.

(Selbstdarstellung Mosel-Musikfestival)


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