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Dienstag, 11. Dezember 2018

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Festival Esterházy im Portrait

Festival Esterházy

27. Januar - 20. Dezember 2018

festival Esterházy 2013

Bereits zum dritten Mal erklingt 2013 das erfolgreiche Konzertprogramm der Esterházy Privatstiftung im Schloss Esterházy. Im vergangenen Konzertjahr waren tausende Besucher hingerissen vom vielfältigen und hochwertigen Programm der vergangenen Konzertsaison, der hohen Qualität und der Akustik des Haydnsaals.

„Wir haben das musikalische Programm 2013 in Hinblick auf die lange bedeutende Musikgeschichte der Familie Esterházy konzipiert. Jede Säule der Programmierung beruht auf einer bestimmten Tradition des Hauses und interpretiert sie für unser modernes Publikum neu“, erklärt der Musikalische Intendant, Robert Tannenbaum, die Intention hinter dem festival Esterházy 2013.

Geschichte zu neuem Leben erweckt

Den Auftakt in die Konzertsaison machen die Liebhaber-Concerte. Auch wenn Joseph Haydn stets Mittelpunkt der musikalischen Geschichte bei Esterházy war, gab es in Eisenstadt neben und nach ihm ein reges musikalisches Geschehen. Die Musikreihe der Liebhaber-Concerte belebt diese vergessenen Musiktraditionen und erweckt historische Instrumente aus der Sammlung Privatstiftung Esterházy zu neuem Leben. Im Mittelpunkt des ersten Konzertes am 6. April steht ein Violoncello von Antony Posch aus dem Jahr 1720, das u. a. Einblicke in die Werke von Nicola Porpora, dem Kompositionslehrer Haydns, gibt. Der Lieder- und Arienabend mit dem amerikanischen Tenor Donald George und der Pianistin Lucy Mauro am 6. Juli ruft die Musik von Joseph Weigl, dem Eisenstädter Komponisten und Patenkind Joseph Haydns, in Erinnerung.

Das Esterházy Streichquartett Festival

Schloss Esterházy und das festival Esterházy sind ohne Streichquartett nicht vorstellbar, gilt doch Joseph Haydn als der wichtigste Entwickler dieses Instrumentierungs-Formates „Heuer bringen wir weltbekannte, in Österreich aber kaum bis nie aufgetretene Streichquartette nach Eisenstadt, um unser Publikum mit neuen Klangerlebnissen zu begeistern“, freut sich Robert Tannenbaum auf die vier aufeinander folgenden Tage rund um Fronleichnam (30. Mai – 2. Juni), an denen vier herausragende Quartette, drei davon erstmals in Österreich, konzertieren. Das Orion und das Escher Quartet starten ihre Konzerte jeweils mit Mozart, um dann nach romantischen Klängen bei der klassischen Moderne zu landen. Das Afiara Quartet spannt den Bogen von Beethovens letztem Werk der Gattung zu Schostakowitsch und zu Jean Sibelius. Das Jupiter String Quartet feiert mit seinem Österreich-Debut den 100. Geburtstag von Benjamin Britten im Haydnsaal.

Park und Haydnsaal - die Picknickkonzerte

Als wahrer Publikumsmagnet etablierten sich bereits im ersten Jahr ihres Bestehens die Picknickkonzerte. Auch 2013 kombiniert die Konzertreihe wieder zwei einzigartige Elemente: Symphoniekonzerte im einzigartigen Haydnsaal und die Picknickmöglichkeit im Privatpark des Schlosses als öffentliches Naturerlebnis mitten in der Stadt. „An zwei Wochenenden können unsere Sommergäste populäre symphonische Musik im Haydnsaal kombiniert mit erlesenen Picknicks im Freien – entweder ganz klassisch im Picknickkorb oder als „De luxe-Variante“ serviert an Tischen – genießen“, so Tannenbaum. Das Musikprogramm ist ebenso mitreißend wie abwechslungsreich und reicht von Carl Orffs „Carmina Burana“, Mozarts „Jupiter-Symphonie“, Beethovens 4. Klavierkonzert bis hin zu Brahms Zweiter Symphonie. Unter der bewährten Leitung von Jochem Hochstenbach sind dabei nicht nur die Pressburger Symphoniker, sondern auch Solisten wie der Pianist Alexei Volodin zu Gast.

Kammeroper München in Eisenstadt

Die Oper war über mehr als ein Jahrhundert ein sehr bedeutender Teil des Esterházy’schen Musiklebens in Eisenstadt. Das festival Esterházy würdigt diese hauseigene Musikgeschichte mit gut gewählten Operngastspielen, um dem Publikum einen Einblick in diese Gattung zu gewähren. 2013 gastiert die Kammeroper München bereits zum dritten Mal in Eisenstadt. Auf dem Programm steht Carlo Goldonis „Diener zweier Herren“ mit Werken von Wolfgang A. Mozart, die Alexander Krampe aus den Opernfragmenten „L´Oca del Cairo“ und „Lo Sposo deluso“ sowie ausgewählten Konzertarien und nicht zuletzt Ballettmusiken zu einer neuen Mozart-Oper gekonnt zusammensetzt.

(Selbstdarstellung Festival Esterházy)


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