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Montag, 22. Januar 2018

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Sommerliche Musiktage Soest im Portrait

Sommerliche Musiktage Soest

01. September - 04. September 2016

Die Kammerphilharmonie Amadé und ihr Dirigent Frieder Obstfeld freuen sich, die 26. Sommerlichen Musiktage ankündigen zu können. Das Festival findet im Spätsommer vom 1. bis 4. September statt.

"Das erscheint vielleicht manchem etwas spät, aber die allgemeine Fußball-Euphorie läßt uns keine andere Wahl. Und: Die Sonne scheint Anfang September am verläßlichsten, auch sind die Abende gerade zu dieser Zeit besonders schön", meint Festivalleiter Frieder Obstfeld.

In jedem Fall kann sich das Programm sehen und vor allem hören lassen:

Zur Eröffnung am 1. September gibt es eine Premiere: Da bläst Thomas Meise, Solotrompeter der Neuen Philharmonie Westfalen, vom Turm der Petri-Kirche mittelalterliche und barocke Musik. "Turmmusik war vom Mittelalter bis in die Barockzeit eine Attraktion zur Umrahmung von Volksfesten und besonderen Anlässen", erzählt Frieder Obstfeld, der sich auch von seiner Erinnerung an das "Soester Gloria" hat leiten lassen.

Kammerkonzerte mit Musik von J.S. Bach in der Nikolaikapelle sind bei den Musiktagen sehr beliebt. Am 2. September werden der aus Czernowitz stammende Geiger Paul Rosner – ein Schüler David Oistrachs - und der Soloflötist des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover Vukan Milin die Tiefen Bachscher Musik ausloten. Zu ihnen gesellt sich mit der in Singapur geborenen und jetzt in Berlin lebenden Cembalistin Jia Lim ein Star der Berliner Barockszene.

Eine kleine Sensation verspricht am 3. September der Chopin-Abend des jungen bulgarischen Klaviervirtuosen Evgeni Bozhanov zu werden, dessen Spiel manche Fachleute an den großen Vladimir Horowitz erinnert. "Bozhanov ist ein Klangzauberer, der immer den persönlichen Zugang zur Musik sucht. Sein Spiel ist exzentrisch, machmal bis zum Zerreißen gespannt, kühn und unmittelbar suggestiv", so Obstfeld. Den Konzertort, die Kirche St. Urbanus in Weslarn mit ihrem rührigen Förderverein, haben die Veranstalter bewußt gewählt, einmal wegen der hervorragenden Akustik, dann aber auch, weil die Kirche einen schönen Pfarrgarten hat, der sich bei schönem Wetter für Gespräche bei Brot und Wein eignet.

Schließlich präsentiert die Kammerphilharmonie Amadé unter Frieder Obstfeld am 4. September eines ihrer absoluten Highlights, die Streicherserenade von Anton Dvorak. Schon zweimal ist sie bei den Musiktagen erklungen, aber das ist lange her und es war beide Male "etwas Besonderes". Als Solistin des Amadé-Konzerts wird sich die österreichische Geigerin Johanna Pichlmair vorstellen – mit Mozarts strahlendem Violinkonzert in A-Dur KV 219, das noch nie bei den Musiktagen erklang. Die Sommerlichen Musiktage bieten in diesem Jahr in Kooperation mit der Musikschule wieder ein Familienkonzert, in dem Stipendiaten der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung musizieren. In diesen Tagen erst finden die Auswahlvorspiele der Stiftung statt statt, sodaß das Programm und davon abhängig der Ort der Veranstaltung erst in der kommenden Woche bekanntgegeben werden können. Termin ist der 3. September 15:00, ein Samstagnachmittag.

Konzerte – Programmübersicht

Donnerstag, 1.9. 20:15h | St. Petri-Kirche Musik vom Turm der Petrikirche Thomas Meise, Trompete

Freitag, 2.9. 20:00h | Nikolaikapelle Kammerkonzert mit Werken von J.S. Bach Paul Rosner, Violine Vukan Milin, Flöte Jia Lim, Cembalo

Samstag, 3.9. 15:00 Familienkonzert mit Stipendiaten der Werner-Richard Dr. Carl Dörken Stiftung Ort und Programm geben wir in Kürze bekannt.

Samstag, 3.9. 20:00h | St. Urbanus-Kirche Weslarn Klavierabend mit Werken von F. Chopin und D. Scarlatti Evgeni Bozhanov, Klavierabend

Sonntag, 4.9. 20:00h | Hohnekirche St. Maria zur Höhe Orchesterkonzert mit der Kammerphilharmonie Amadé Werke von W.A. Mozart und A. Dvorak Johanna Pichlmair, Violine Kammerphilharmonie Amadé Frieder Obstfeld, Leitung

(Selbstdarstellung Sommerliche Musiktage Soest)


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