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Montag, 16. Juli 2018

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Mozartwoche im Portrait

Mozartwoche

24. Januar - 03. Februar 2019

Die Stiftung Mozarteum Salzburg setzt sich seit 1880 als Non-Profit-Organisation mit der Person und dem Werk Wolfgang Amadeus Mozarts auseinander. Mit Initiativen in den drei Kernbereichen Konzerte, Museen und Wissenschaft schlägt sie die Brücke zwischen Bewahrung der Tradition und zeitgenössischer Kultur. Ihr Ziel ist es, wechselnde Perspektiven und neue Denkanstöße in der Auseinandersetzung mit dem Komponisten zu eröffnen.


Konzerte
Im Konzertbereich setzt die Stiftung Mozarteum Salzburg seit 1956 jeweils rund um Mozarts Geburtstag am 27. Januar mit dem Festival Mozartwoche einen künstlerischen Akzent im internationalen Konzertleben. International renommierte Mozart-Interpreten, Orchester und Ensembles sind während des Festivals zu erleben. Die nächste Mozartwoche findet vom 26. Jänner bis 5. Februar 2017 statt. Im Mittelpunkt steht die szenische Aufführung von Mozarts Requiem in der Pferdechoreographie des Franzosen Bartabas in Zusammenarbeit mit Pferden und Reitern der Académie équestre de Versailles. Auf dem Programm stehen aber auch Orchester- und Kammerkonzerte, Filmaufführungen und Vorträge. Das Festival Dialoge, in dem sich zeitgenössische Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz, Literatur und Bildende Kunst mit Mozarts Leben und Werk auseinandersetzen, findet das nächste Mal vom 30. November - 4. Dezember statt. Im Zentrum steht das Komponistendreieck Mozart, Ferruccio Busoni und Wolfgang Rihm. Das Festival steht unter dem Motto "Grenze". Von September bis Juni veranstaltet die Stiftung Mozarteum Salzburg Kammerkonzerte; seit 2010 sind auch Zyklen rund um die neue Propter-Homines-Orgel zu erleben.


Museen
In den beiden Mozart-Museen (Mozarts Geburtshaus und Mozart-Wohnhaus), zwei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Salzburgs, wird auf über 800 m2 ein authentisches und lebendiges Bild Wolfgang Amadeus Mozarts vermittelt.
In Mozarts Geburtshaus erfährt der Besucher auf drei Stockwerken Details zu den Lebensumständen Mozarts: Wie er aufwuchs, wann er zu musizieren anfing, wer seine Freunde und Gönner waren, seine Beziehung zu seinen Familienangehörigen, seine Leidenschaft für die Oper und anderes mehr. Seine Kindergeige, Erinnerungsstücke aus seinem Besitz und die bekanntesten Familienporträts verleihen der ehemaligen Wohnung der Familie Mozart Authentizität. Der Ausstellungsbereich: "Mozart: Mythos und Verehrung" beschäftigt sich mit seiner Wiener Zeit, seinen musikalischen Erfolgen, seinen Lebensumständen sowie seinem legendenumwobenen Tod. Weitere Räume sind der Verwaltung seines musikalischen Nachlasses durch seine Witwe und seine beiden Söhne wie auch dem Beginn des Mozartkults gewidmet. Mozarts Opernschaffen und sein "Alltag als Wunderkind" vervollständigen das Mozartbild.
Im Mozart-Wohnhaus am heutigen Makartplatz, in dem die Familie Mozart ab 1773 lebte, werden die einzelnen Familienmitglieder sowie Mozarts kompositorisches Schaffen während seiner Salzburger Jahre und das gesellschaftliche Umfeld porträtiert. Besondere Anziehungspunkte sind Mozarts Original-Hammerklavier, sowie das bekannte Familienbild der Mozarts.


Wissenschaft
Auch in der Wissenschaft gehen bei der Stiftung Mozarteum Salzburg Tradition und Modernität Hand in Hand. In der Autographensammlung, die im Rahmen exklusiver Führungen besichtigt werden kann, befinden sich rund 190 Originalbriefe Mozarts, rund 370 Briefe seines Vaters und über 100 autographe Handschriften Mozarts, überwiegend Skizzen und Entwürfe, aber auch einige Originalpartituren. Die Bibliotheca Mozartiana ist mit rund 35.000 Titeln die umfangreichste Mozart-Bibliothek der Welt. Die historisch-kritische Gesamtausgabe der Neuen Mozart Ausgabe (NMA), an der seit 1954 gearbeitet wurde, ist seit Juni 2007 abgeschlossen. Als Fortsetzung entsteht eine Digitale Mozart Edition, die den Text der NMA und somit alle Mozart-Noten über das Internet frei zugänglich macht und sukzessive aktualisiert wird.


Die Mozart Ton- und Filmsammlung stellt mit rund 22.000 Audiotiteln und 3.000 Videoproduktionen (Filmdokumentationen, Spiel- und Fernsehfilmen über Mozart und aufgezeichnete Operninszenierungen) eine Verbindung zur Gegenwart her. Als jüngste Zuwächse konnten 2007 ein autographes Blatt mit den Variationen über "Ah, vous dirai-je, Maman" und 2010 Mozarts Teilabschrift eines Symphoniesatzes von Johann Michael Haydn erworben werden.

(Selbstdarstellung Mozartwoche)


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