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Montag, 16. Juli 2018

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Gezeitenkonzerte im Portrait

Gezeitenkonzerte

17. Juni - 17. August 2017

Gezeitenkonzerte 2015: Unterwegs auf neuen Bahnen

Neue Künstler, neue Spielorte, neue Formate – unter dem Motto „Neue Bahnen“ laden die Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft vom 19. Juni bis zum 9. August 2015 zum Entdecken und Erleben ein. Das Festival versammelt bei 32 Veranstaltungen Weltstars und Newcomer aus Klassik, Jazz und Literatur an ganz besonderen Orten. Sie bringen Kirchen, Burgen und Parks zum Klingen, entführen mit Musik und Worten in atmosphärische Räume und versprechen unvergleichlichen Genuss. Mehr als 200 Künstler folgen im Sommer der Einladung von Prof. Matthias Kirschnereit, dem künstlerischen Leiter der Gezeitenkonzerte, und kommen aus aller Welt in den Nordwesten Deutschlands, in die Region zwischen Dollart und Jadebusen, zwischen Deich und Hinterland.

Festival im Festival –„Neue Bahnen“

egeistert schrieb Robert Schumann im Oktober 1853 in der Neuen Zeitschrift für Musik über „ein junges Blut, an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten“. Das überschwängliche Lob galt dem jungen Genie Johannes Brahms und trug den Titel „Neue Bahnen“. Den Werken beider romantischer Großmeister räumen die Gezeitenkonzerte 2015 einen programmatischen Schwerpunkt ein, gekrönt von einem Festival im Festival „Neue Bahnen“ vom 16. bis 19. Juli mit dem Klenke Quartett, Nicola Jürgensen (Klarinette), Felix Klieser (Horn), Carolina Ullrich (Sopran), Ingolf Turban (Violine), Gabriel Schwabe (Violoncello) und Florian Uhlig (Klavier).

Gezeiten-Auftakt mit Newcomer Kit Armstrong

Mit Begeisterung spricht auch Alfred Brendel über Kit Armstrong, seinen Schüler und Newcomer der Klassikszene, und nennt ihn die „größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin“. Für den Auftakt der Gezeitenkonzerte 2015 unter dem Motto „Neue Bahnen“ könnte es daher kaum einen passenderen Gast geben: Gemeinsam mit dem Signum Quartett eröffnet Kit Armstrong das Festival am 19. Juni in Aurich. Dem schließt sich am 20. Juni ein Abend mit Wort & Musik an. Begleitet von Wally Hase (Flöte) und Thomas Müller-Pering (Gitarre) rezitiert Jan Philipp Reemtsma Gedichte von Barthold Hinrich Brockes. Am 21. Juni sind die Gezeitenkonzerte erneut zu Gast im Volkswagenwerk Emden und versprechen vor spektakulärer Kulisse ein außergewöhnliches Orchesterkonzert mit der 70-köpfigen Nordwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Frank Beermann. Populäre Werke der Klassik werden auf unterhaltsame Art und Weise dargeboten.

Dieses Auftaktwochenende gibt den perfekten Vorgeschmack auf die einzigartige Kombination von höchstem musikalischen Anspruch und ungewöhnlichen Spielstätten, mit der sich die Gezeitenkonzerte einen festen Platz unter den internationalen Sommerfestivals gesichert haben. „Mehr denn je widmen wir uns in diesem Jahr mit dem Festival der Förderung junger Talente“, sagt Matthias Kirschnereit. Durch die neue Kooperation mit dem Hamburger TONALi-Projekt geben junge Talente Schulkonzerte und bereiten gemeinsam mit Schülern über mehrere Wochen das Preisträgerkonzert am 3. Juli in Münkeboe und gemeinsam mit örtlichen Kooperationspartnern das „Musikdorf“ am 5. Juli in Groothusen vor. Erneut steht „Rhapsody in School“ auf dem Gezeiten-Programm und auch in den „Langen Nächten der Gipfelstürmer“ am 10. und 11. Juli dürfen sich Besucher auf spannende Neuentdeckungen freuen.

Internationale Musikwelt zu Gast in Ostfriesland

„Neben vielversprechenden Newcomern begrüßen wir auch in diesem Jahr Größen der internationalen Musikwelt und beeindruckende Künstler in Ostfriesland, die sonst auf den großen internationalen Bühnen stehen“, sagt Matthias Kirschnereit. Für Klavierfreunde dürfte Grigory Sokolov der aufregendste Pianist der Gegenwart sein, und mit Maria João Pires kommt die „Grand Dame“ der schwarzweißen Tasten erstmals zu den Gezeiten. Nicht nur herausragende Pianisten geben sich bei den Gezeitenkonzerten die Ehre: Weltweit gefeierte Künstler sind mit Daniel Müller-Schott (Violoncello), Avi Avital (Mandoline), dem David Orlowsky Trio („King of Klezmer“), Wolfgang Rihm (Porträtkonzert), Dominique Horwitz (Brel-Chansons) und Katja Riemann (Szenische Rezitation) dabei. Auch Auftritte internationaler Spitzenensembles wie das Münchener Kammerorchester, die Kremerata Baltica, das Jourist Quartett und das Tingvall Trio stehen für die bahnbrechende künstlerische Qualität und schreiben die erfolgreiche Geschichte des Festivals auch in diesem Jahr fort.

Bühne für das Musikland Niedersachsen

Die Gezeitenkonzerte stellen in diesem Jahr zudem einen außergewöhnlichen Bezug zum Musikland Niedersachsen her, wenn mit Carolin Widmann (Sommerliche Musiktage Hitzacker), Albrecht Mayer (designierter Intendant Musikwoche Hitzacker) und Matthias Kirschnereit (Gezeitenkonzerte) erstmals die drei Musiker-Intendanten des Landes beim selben Musikfestival auftreten. Am Schluss des Festivals steht mit dem Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen und seinen 120 Musikern – die bislang größte Gezeiten-Besetzung -, ein im wahrsten Sinn gigantisches Finale. Mit Tobias Feldmann ist eines der größten deutschen Talente als Solist von Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll dabei und Schostakowitschs monumentale „Leningrader Sinfonie“ setzt den grandiosen Schlusspunkt des diesjährigen Festivals.

Die Streifzüge, das kulturtouristische Rahmenprogramm, sind so abwechslungsreich wie die Gezeiten. Sie vermitteln besondere, oft ganz persönliche Eindrücke der Region – mit Besuchen in Künstlerwerkstätten, Führungen zu Fuß oder Wasser, Blicke in sonst verborgene Gärten und hinter historische Mauern.

„Dieses ambitionierte Programm ermöglichen zahlreiche Firmen, Stiftungen, Banken und öffentliche Förderer aus der Region und dem Land Niedersachsen sowie der Freundeskreis der Gezeitenkonzerte“, sagt Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft. „Für diese Unterstützung bedanken wir uns nicht zuletzt mit einem erstklassigen Festival.“ Hauptförderer ist 2015 erstmals die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse.

(Selbstdarstellung Gezeitenkonzerte)


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