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Donnerstag, 17. Mai 2012

Claudio Abbado, eMusici.com GmbH

Claudio Abbado im Portrait

Biografie

Der Dirigent Claudio Abbado wurde am 26. Juni 1933 in Mailand geboren. Ersten Musikunterricht erhielt er von seinem Vater, dem Geiger Michelangelo Abbado. Später studierte Abbado am Konservatorium in Mailand, nahm Dirigierunterricht bei Antonio Votto und Klavierstunden bei Friedrich Gulda. Von 1955 bis 1958 gehörte er der Dirigentenklasse von Hans Swarowsky in Wien an. 1958 gewann er den Kussewitzki-Preis am Berkshire Music Center in Tanglewood und 1963 den Mitropoulos-Preis in New York. Im Jahr 1960 debütierte Abbado an der Mailänder Scala. Sein internationaler Erfolg begann 1961 mit Engagements bei den Wiener Festspielen, 1965 bei den Salzburger Festspielen und 1968 in Berlin. Von 1967 bis 1986 war Abbado ständiger Dirigent an der Mailänder Scala und später auch deren Musikdirektor und künstlerischer Direktor. Neben Karl Böhm wurde er 1971 Hauptdirigent der Wiener Philharmoniker, die er von 1965 an bereits regelmässig dirigiert hatte. 1978 gründete er das Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft, später das Gustav Mahler-Jugendorchester sowie das Chamber Orchestra of Europe. Von 1979 bis 1987 war er als Chefdirigent des London Symphony Orchestra tätig, von 1986 bis 1991 als Musikdirektor der Wiener Staatsoper. 1989 trat Abbado die Nachfolge Herbert von Karajans als künstlerischer Leiter der Berliner Philharmoniker an. Er öffnete das Orchester verstärkt für die Moderne und führte alljährliche Schwerpunktthemen ein, denen sich die Philharmoniker speziell widmeten. Die englische Zeitung 'The Guardian' kommentierte 1996: "Abbado in Berlin is proving a worthy successor to Karajan." 1994 übernahm Abbado zusätzlich die künstlerische Leitung der Osterfestspiele in Salzburg.



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