Krzysztof Penderecki im Portrait
Biografie
Der Komponist Krzysztof Penderecki wurde am 23. November 1933 im polnischen Debica geboren. In den 50er Jahren studierte er an der Musikhochschule in Krakau. 1958 nahm er dort eine Professur für Komposition an und gewann im Jahr darauf gleich alle drei Preise im Wettbewerb des Polnischen Komponistenverbandes. 1966 bis 1969 war er als Lehrer für Komposition und Instrumentation an der Folkwanghochschule in Essen tätig. 1972 wurde er Direktor der Musikhochschule in Krakau. Ab 1973 unterrichtete er zudem an der Yale University in Massachusets. Auch als Dirigent war er international tätig: Bei den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern, dem Philadelphia Orchestra sowie bei verschiedenen Orchestern in England, Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz und Schweden. Feste Dirigentenpositionen hatte er als Gastdirigent des Orchesters des Norddeutschen Rundfunks und als Musikdirketor des Casals Festivals in Puerto Rico inne. In seinen Kompositionen zählt Penderecki zur Avantgarde, wie seine ersten Werke - 'Emanationen', 'Strophen' und 'Threnos. Den Opfern von Hiroshima' - aus dem Jahr 1959 zeigen. Sein bekanntestes Werk, die 'Lukas-Passion', wurde 1966 im Münsteraner Dom uraufgeführt. Für sein bisheriges Schaffen wurde Penderecki mit zahlreichen Titeln ausgezeichnet, so ist er unter anderem Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und der Akademie der Künste in Berlin. Er erhielt das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und die Ehrendoktorwürde von neun Universitäten.
Portrait
"Wir wollen ja nicht miteinander einschlafen"Das Quartettspiel sei die beste Schule des Zuhörens. Das Henschel Quartett gehört darin zu den Klassenbesten.
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