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Anton von Webern
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BiographieDer Komponist Anton von Webern wurde am 3. Dezember 1883 in Wien geboren. Er studierte dort Musikwissenschaft und war, gemeinsam mit Alban Berg, Schüler Arnold Schönbergs. Diese drei Komponisten bilden die sogenannte 'Zweite Wiener Schule', während Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert zur Ersten zu zählen
sind. Als Theaterkapellmeister wirkte Webern in Wien, Teplitz, Danzig und Stettin. 1918 bis 1922 war er in Schönbergs 'Verein für musikalische Privataufführungen' involviert. Anschließend war er bis 1934 Dirigent der Wiener Arbeitersinfoniekonzerte, ab 1923 auch des Wiener Arbeitersingvereins. Von 1930 an war er zudem als Sachbearbeiter für Neue Musik beim Österreichischen Rundfunk tätig. Aufgrund seiner, der geltenden politischen Linie entgegengesetzten,
künstlerischen Auffassung war es Webern nach Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht mehr möglich, öffentliche Ämter zu bekleiden. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lied-, Chor-, Kammer- und Orchestermusikwerke. Webern starb am 15. September 1945 in Mittersill bei Salzburg.
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Mit der Schallplatte sah der Pianist Glenn Gould euphorisch ein neues Rezeptionszeitalter anbrechen: jeder, der einen Plattenspieler besaß, wurde damit automatisch zum Komponisten, war man doch nun in der Lage, aus dem vorhandenen Material m... [Weiter]
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Weitere Besprechungen:
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Vokales Weiter-Komponieren: Die Bearbeitungen finden im KammerChor Saarbrücken unter der Leitung von Georg Grün einen idealen Interpreten.
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(Tobias Pfleger, 12.02.2006)
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Produktive Umgestaltung: In Gottwalds oft dramatisch überspitzten Sätzen wird dem Chor, dessen vier Stimmcharaktere noch einmal bis zu vierfach geteilt sind, viel abverlangt.
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(Dr. Thomas Vitzthum, 18.01.2006)
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Selbst nicht verstanden: Die Entwicklungen der Nachkriegszeit sind das Thema der letzten Folge
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(Miquel Cabruja, 08.12.2005)
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Das unergründliche Phänomen: Letztlich beantwortet diese DVD keine Fragen, sondern wirft bei dem Zuschauer eher neue auf; sie weckt zweifelsohne das Interesse für den zurückhaltenden Dirigenten.
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(Tobias Pfleger, 29.10.2005)
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Glänzende Tupfer: Die Auswahl und Reihenfolge der Stücke scheint mir etwas willkürlich
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(Patrick Beck, 22.08.2005)
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Gar zu glatt: Anhand der Verklärten Nacht Arnold Schönbergs, macht Rattle klar, wohin der Weg führen sollte, den Wagner beschritten hatte.
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(Miquel Cabruja, 22.07.2005)
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Entrückte Welten: Der Zuhörer dieser Aufnahme kann zumindest die Vielfarbigkeit des Klanges nur bewundern. Zart, klirrend, schroff und verhalten – das Quartett lässt es an keiner Ausdrucksnuance fehlen.
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(Dr. Michael Fischer, 17.07.2005)
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Kaleidoskop eines Jahrhunderts:
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(Alexander Rapp, 27.04.2005)
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Kurz und gut:
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(Andreas Münzmay, 11.04.2005)
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Reizvolle Begegnung :
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(Christian Vitalis, 02.04.2005)
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Magazin
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> Anton von Webern
Fuge zu 6 Stimmen orchestriert von A. Webern
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Weitere Neuheiten:
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Amar Quartett und Peter Bieri im Gare du Nord
Seit Lessings „Laokoon“ war man gewohnt die Künste nach den Kategorien von Raum und Zeit zu trennen. Was dabei oftmals vergessen wurde war jedoch, dass sich Kunst – als kollektiver Singular – schon jenseits seiner raum-zeitlichen Differenz immer auch als Form sedimentieren musste. Musik verläuft somit keineswegs nur frei in der Zeit, sondern hat... [weiter]
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Weitere Konzertkritiken:
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