|
|
|
Leif Ove Andsnes
|
BiographieLeif Ove Andsnes, 1970 in Norwegen geboren, begann 1986 sein Studium am Konservatorium von Bergen bei dem tschechischen Klavierprofessor Jiri Hlinka. Sein USA-Debüt gab er 1989 mit Konzerten in New York und Washington DC. Darauf folgten Engagements in Kanada und sein aufsehenerregendes und hochgelobtes Debüt beim Edinburgh Festival mit dem Philharmonischen Orchester Oslo unter Mariss Jansons.
Seitdem gibt Leif Ove Andsnes weltweit Klavierabende wie auch Konzerte mit Orchestern in den bedeutendsten Musikzentren. Er konzertierte unter anderem im Barbican in London, im Schauspielhaus Berlin, im Konzerthaus Wien, dem Concertgebouw in Amsterdam und in der Glasgow Royal Concert Hall. Andsnes ist außerdem ein großer Liebhaber der Kammermusik und künstlerischer Leiter des Risor Kammermusik Festivals.
Im Jahr 1992 trat Andsnes erstmals mit den Berliner Philharmonikern auf. Im selben Jahr folgte sein Debüt bei den Henry Wood Proms in London, wo er Benjamin Brittens Klavierkonzert aufführte. Sein Japan-Debüt gab Leif Ove Andsnes 1993 in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Bergen, wo er 1994 auch eine Reihe von Konzerten mit dem Los Angeles Philharmonic und Esa-Pekka Salonen gab, gefolgt von einer ausgedehnten Australien-Tournee mit dem ABC Orchester, dem 1995 weitere Japan-Auftritte unter anderem mit Neeme Jäärvi folgten. Im November desselben Jahres tourte Andsnes mit dem Danish National Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Ulf Schirmer durch Österreich und Deutschland. Sein Debüt in Paris mit dem Orchestre National de France folgte im Februar 1996. Eine weitere Tournee durch Japan und den Fernen Osten unternahm er mit dem Oslo Philharmonic und Mariss Jansons im November des gleichen Jahres.
Zu den Höhepunkten der Konzertsaison 1996/97 zählten Auftritte mit führenden amerikanischen Orchestern, unter anderem dem New Yorker Philharmonic Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Im Dezember 1997 trat Leif Ove Andsnes erstmals mit dem London Philharmonic Orchestra auf, und im Frühjahr 1998 war er Solist beim Detroit Symphony Orchestra unter Neeme Jäärvi während einer ausgedehnten Europa-Tournee. Die Konzertsaison 1999/2000 führten ihn zu Konzerten mit den Bamberger Symphonikern, den Berliner Philharmonikern sowie Solo-Recitals.
Der Künstler wurde bereits mehrfach für seine Aufnahmen ausgezeichnet, so unter anderem 1987 mit dem Hindemith-Preis, 1988 mit dem Levin-Preis, dem Preis der Norwegischen Musikkritik und 1990 mit dem Grieg-Preis, 1991 dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik für seine Einspielung von Klavierwerken Janaceks sowie 1992 in Los Angeles mit dem Dorothy B. Chandler Performing Arts Award. Im November 1997 wurde ihm in den USA der Gilmore-Preis verliehen. Mit dem renommierten französischen "Choc de la Monde de la Musique" wurde Andsnes im November 1998 für seine Aufnahme von Brahms' 1. Klavierkonzert unter Sir Simon Rattle ausgezeichnet. Im Jahr 2000 erhielt er den Londoner Royal Philharmonic Society Award sowie den Gramphone Award in der Kategorie "Best Concerto Recording of the year". Zwei Jahre später gewann er den ECHO Klassik in der Kategorie "Solistische Einspielung".
|
Die vorliegende Produktion aus dem Hause Deutsche Grammophon vereint Bela Bartoks drei Klavierkonzerte auf einer klanglich ausgesprochen gelungenen CD und zeigt zugleich unterschiedlichste Interpretationswege dieser epochalen Werke. Mit Krystian Z... [Weiter]
|
Weitere Besprechungen:
|
Magazin
> Neuheiten
> Leif Ove Andsnes
Label: EMI classics
Piano Concertos 1&2
|
Weitere Neuheiten:
|
Leif Ove Andsnes - der Durchstarter am Klavier
Leif Ove Andsnes, 1970 in Norwegen geboren, hat in seiner noch jungen Karriere bereits zahlreiche international renommierte Preise gewonnen. So verwundert es nicht, dass der Pianist schon mit etlichen angesehen Dirigenten unserer Tage zusammen gearbeitet ... [weiter]
|
Ein Orchesterkonzert der Salzburger Mozartwoche
Fast könnte man meinen, die Zeit zum Proben hätte nicht für alle drei Werke gleichermaßen ausgereicht. Nicht etwa, weil Schuberts Symphonie Nr. 5 in B-Dur (D 485) und Mozarts Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur (KV 488) im ersten Teil des Konzertes schlampiger oder weniger konzentriert dargeboten worden wären als die ‚Unvollendete‘ (D 759) nach der Paus... [weiter]
|
Weitere Konzertkritiken:
Alle Konzertkritiken...
|
|
Ihnen gefällt diese Seite?
|
|
|
|
 |
|
Schriftgröße:
|
|
|