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Fazil Say
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BiographieFazil Say wurde am 14. Januar 1970 in Ankara geboren. Dort studierte er Klavier und Komposition am staatlichen Konservatorium. Im Alter von 17 Jahren erhielt er ein Stipendium für fünf Studienjahre an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, wechselte 1992 nach Berlin und studierte dort bis 1995. Ein Jahr zuvor gewann Fazil Say die "Young Concert Artists International Auditions" in New York und schuf sich so die Basis für einen Karrierestart in den USA. Es folgten Solokonzerte in der New Yorker "92nd Street Y", im Washingtoner Kennedy Center und Auftritte mit dem Bostoner Metamorphosen Chamber Orchestra und der New York Chamber Symphony im Lincoln Center.
Neben seiner Tätigkeit als Pianist ist Fazil Say gleichermaßen Komponist. Sein Werk "Black Hymns" komponierte er mit 16 Jahren und präsentierte es während der Berliner 750-Jahr-Feier. Sein Konzert für Klavier, Geige und Orchester kam 1991 mit den Berliner Symphonikern zur Uraufführung. 1996 stellte er der Öffentlichkeit sein zweites Klavierkonzert unter dem Titel "Die Seidenstraße" vor und wurde dabei vom Bostoner Metamorphosen Chamber Orchestra begleitet. Dieses Werk kommt in der Saison 2003/04 mehr als ein Dutzend Mal zur Aufführung mit dem Pianisten.
Fazil Says erste Aufnahme mit Werken von Mozart, veröffentlicht im Jahr 1998, wurde begeistert aufgenommen. Im selben Jahr spielte der Pianist zweimal Gershwins "Rhapsody in Blue" mit den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur beim Lincoln Center Festival und gastierte mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France beim Festival Menton, nahm an der "Mermoz Musikkreuzfahrt" auf dem Mittelmeer teil und debütierte beim Klavierfestival Toulouse und beim Jazz Festival in Montreux.
Seine Diskographie umfasst Gershwins "Rhapsody in Blue" und "I got Rhythm Variations" mit New York Philharmonic und Kurt Masur, ein Bach-Recital sowie Stravinskys eigene Bearbeitung für 4 Hände des "Le Sacre du Printemps", eine Aufnahme, bei der Fazil Say beide Parts spielt. Neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen wurde diese Einspielung 2001 mit dem Echo-Preis Klassik und dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Neben zahlreichen Konzerten auf den bekanntesten Bühnen der Welt und mehreren Tourneen, komponierte er im Mai 2005 seinen ersten, begeistert gefeierten Soundtrack für den Spielfilm "Ultima Thule" des Schweizer Regisseurs Hans-Ulrich Schlumpf ("Kongress der Pinguine", internationaler Start November 2005, auch mittlerweile auf DVD). Weitere Soundtracks zu türkischen und japanischen Filmen folgten 2006/07. Zeitgleich unterschrieb Fazil Say einen unbefristeten Exklusivvertrag mit Schott Music Publishers in Mainz.
Radio France ernannte ihn 2003 und erneut 2005 zum "Artist in Residence", diese Position hatte er ebenfalls beim Musikfest Bremen 2005 inne sowie bis 2010 beim Konzerthaus Dortmund.
Der Fernsehsender "Arte" drehte im Sommer 2005 ein großes Porträt in Istanbul, Aspendos und anderen Orten, das 2006 ausgestrahlt wurde und auf DVD bei Arthaus erhältlich ist. In Aspendos entstand 2005 eine DVD-Produktion seines Chor-/Orchesterwerks "Nazim", die im Herbst 2006 veröffentlicht wurde.
Im Februar 2008 wurde in Luzern sein Violinkonzert "1001 Nächte im Harem" mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja und dem Luzerner Sinfonieorchester unter John Axelrod uraufgeführt. Es wurde für CD aufgezeichnet, live im Radio und TV gesendet und erschien noch am selben Abend auf "youtube". Im selben Jahr wurde Say zudem als Pianist zu den Feierlichkeiten des 60. Jahrestags der Gründung Israels eingeladen, gastierte zum Abschluß 2008 mit einer 3 1/2-wöchigen Tournee in Japan mit einem fünftägigen Say-Festival in Tokyo als Höhepunkt und anschließenden Konzerten in China, wurde außerdem u.a. mit Paul Cuelho von der EU zum Botschafter des interkulturellen Dialogs ernannt.
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Die vorliegende CD aus dem Hause naïve, die das erste gemeinsam erarbeitete Konzertprogramm der Geigerin Patricia Kopatchinskaja und des Pianist Fazil Say dokumentiert, hat einen Skandal heraufbeschworen. Angestiftet wurde er wahrscheinlich v... [Weiter]
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Weitere Besprechungen:
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Grenzwertig grenzenlos: Die bei ARTHAUS erschienene DVD mit dem Titel ‘Alla turca’ zeichnet ein sehr persönliches und intimes Bild des Pianisten Fazil Say, dessen Interpretationen klassischer Werke allerdings eine etwas unkonventionelle Note aufweisen.
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(Thomas Gehrig, 25.04.2008)
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Haydn ‘con brio’: Der türkische Pianist Fazil Say zählt zu den Popstars der Klassikszene. Durch eigenwillige und unkonventionelle Interpretationen polarisiert er. Auch an seiner virtuosen Einspielung von Joseph Haydns Klaviersonaten werden sich die Geschmäcker voraussichtl
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(Julia Eberwein, 07.05.2007)
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Ganz grosses Kino: ‘Mein ganzes Leben habe ich Beethovens Klaviersonaten als den höchsten Gipfel der Klavierliteratur und der Kunst des Klavierspielens, den man anstreben konnte, betrachtet.
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(Martin Morgenstern, 12.12.2005)
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Ein Genie spielt Mozart:
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(Manuel Stangorra, 03.11.2004)
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Geniestreich eines Tastencracks:
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(Manuel Stangorra, 16.01.2004)
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Hund und Katze: Je komplizierter und verwickelter eine Komposition ist, desto besser für den Künstler - und für den Hörer.
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(Annette Lamberty, )
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Viel Inspirationskraft: Man darf diese Aufnahme ohne jeden Zweifel zu den interessantesten und anregendsten der letzten Zeit betrachten.
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(Annette Lamberty, )
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Magazin
> Neuheiten
> Fazil Say
Label: naive
Werke für Violine und Klavier von Beethoven, Ravel, Bártok & Say
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Weitere Neuheiten:
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Pianist, Komponist und Fußballfan - der politische Künstler Fazil Say
Fazil Say erhielt Im Alter von 17 Jahren für fünf Studienjahre ein Stipendium an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, wechselte 1992 nach Berlin und studierte dort bis 1995. klassik.com Autor Felix Hilse traf den Pianisten und unterhielt sich m... [weiter]
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Erstes Konzert des Gstaad Festival Orchesters
Mit dem 54. Jahrgang ist das ohnehin renommierte Sommerfestival im Berner Oberland um eine Attraktion reicher. Ganz im Sinne des Gründers Sir Yehudi Menuhin ist es die Magie des Ortes, an der unterschiedliche Arten der Musik und des Musizierens, Menschen, die hier seit Generationen wohnen, andere, die sich hier nieder gelassen haben oder nu... [weiter]
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Weitere Konzertkritiken:
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