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Sofia Gubaidulina
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BiographieDie Komponistin und Dirigentin Sofia Gubaidulina kam am 24.10.1931 in Tschistopol an der Wolga in der Tatarischen Republik zur Welt, studierte in Kasan und Moskau Musik und arbeitet seit 1963 als freie Komponistin. In ihrer Heimat wurde sie erst nach der Perestrojka wirklich wahrgenommen. Zuvor kannte man sie weitgehend nur im Westen, wo sie ihren kommerziellen Durchbruch 1981 mit der Uraufführung ihres Gidon Kremer zugedachten Violinkonzertes ‚Offertorium‘ schaffte. Ihr musikalischer Stil vereint eine Reihe an Stilistiken, wodurch man Sofia Gubaidulina oft mit Alfred Schnittke verglichen hat. Ihr ist dabei ein unbekümmerter Umgang mit an sich komplementären Kompositionstechniken eigen. Ihr besonderes Interesse gilt seriellen Techniken, die durch proportionale Rhythmenkompositionen erweitert werden.
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‘Ich bin ein religiöser russisch-orthodoxer Mensch, und ich verstehe Religion im wörtlichen Sinne des Wortes als ‚religio’, d.h. als Wiederherstellung der Einbindung, als Wiederherstellung des ‚Legatos’ im L... [Weiter]
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Sieben Worte
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Dohnányi dirigiert Gubaidulina & Tschaikowsky
Trotz Frühlingswetter und Wochenbeginn: die Hamburger Laeiszhalle (ehemals Musikhalle) war an diesem Abend gut gefüllt. Das lag wahrscheinlich sowohl an der noch jungen, aber bereits renommierten Geigerin Arabella Steinbacher als auch daran, dass die Fünfte Sinfonie in e-Moll op. 64 von Peter Tschaikowsky immer Publikum anzieht, besonders wenn d... [weiter]
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