|
|
|
Alexander Borodin
|
BiographieDer am 12. November 1833 geborene Alexander Borodin studierte in seiner Heimatstadt Petersburg Medizin und Chemie. Nach seinem Studium arbeitete er zwei Jahre als Arzt, wurde 1864 Professor für Chemie an der Petersburger Akademie und gründete eine medizinische Schule für Frauen, in der er auch unterrichtete. Seine Leidenschaft war jedoch schon früh die Musik. Mit acht Jahren erhielt er den ersten Unterricht von einem Flötisten, begann das Komponieren und vollendete 1847 sein erstes Flötenkonzert. Ab 1862 studierte Borodin neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler Harmonielehre und Komposition bei Mily Balakirew . Dieser war der Initiator und Kopf der Gruppe der "Fünf", oder - wie sie sich auch nannte - der "Novatoren", zu der neben Mussorgsky, Rimsky-Korsakow und Cui auch Borodin gehörte. Die Künstler, von Kritikern als "Das mächtige Häuflein" verspottet, orientierten sich an der Musik Berlioz', Schumanns und Liszts, waren ansonsten aber stark der heimatlichen Volksmusik verbunden. Im Gegensatz zu den anderen Künstlern der Gruppe bekannte sich Borodin zur programmlosen Sinfonie und wurde aufgrund seines Hangs zur klassisch-romantischen Tradition besonders von Mussorgsky kritisiert. Da Borodin aufgrund seiner Arbeit als Professor und Wissenschaftler nie viel Zeit für seine Kompositionen blieb, entstanden etliche davon über einen Zeitraum von mehreren Jahren und wurden teilweise erst nach seinem Tod am 28. Februar 1887 veröffentlicht.
|
Das relativ junge russische Label Classound empfiehlt sich gern selbst als Bewahrer der russischen Musiktradition und bewirbt seine Produkte mit dem Versprechen, wertvolle Zeugnisse aus der Vergangenheit in vorbildlicher Qualität auf den Mark... [Weiter]
|
Weitere Besprechungen:
|
Magazin
> Neuheiten
> Alexander Borodin
Streichquintett op. 39
|
Weitere Neuheiten:
|
Rimski-Korsakov und Borodin auf strumenti evidenti
,Was haben Rimski-Korsakov und Borodin mit Alter Musik zu tun?’ Jos van Immerseel stellt sich diese Frage im Rahmen der ,Tage Alter Musik Regensburg’, die vornehmlich Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts präsentieren, sicher zu Recht. Der Dirigent ist dafür bekannt, sich mit dem Projektorchester Anima Eterna (60 Musiker) und großer Entdeckerlust an R... [weiter]
|
Weitere Konzertkritiken:
Alle Konzertkritiken...
|
|
Ihnen gefällt diese Seite?
|
|
|
|
 |
|