> > > > "Ich sehe mich in der Rolle eines "Navigationssystems""
Sonntag, 23. November 2014

Photo: Andreas Bohnenstengel

Ilona Schmiel spricht in ihrem letzten Jahr als Intendantin des Beethovenfestes ber Erfolge, das nicht realisierte Festspielhaus, die aktuelle Spielzeit und ihren neuen Posten in Zrich.

"Ich sehe mich in der Rolle eines "Navigationssystems""


2004 bernahm Ilona Schmiel die Intendanz des Bonner Beethovenfestes. 2013 wird die gebrtige Hannoveranerin ihre letzte Spielzeit in Bonn verbringen, um 2014 Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft in Zrich zu werden. Miquel Cabruja sprach fr klassik.com mit Ilona Schmiel ber zehn Jahre Bonn und Hhepunkte des kommenden Beethovenfestes, das unter dem Motto Verwandlungen am 5. September seine Pforten fr die Besucher ffnet.

Frau Schmiel, 2013 wird Ihre letzte Saison als Intendantin des Bonner Beethovenfestes sein. Soll man dann gehen, wenn es am schnsten ist?

Absolut. Ich habe hier im Alter von 35 begonnen und werde nun im Herbst 46 (lacht). Das waren unglaublich spannende zehn Jahre, in denen sich knstlerisch, technisch und medial Dinge ereignet haben, die ich mir 2002, als ich die Knstlerische Leitung der Glocke in Bremen verlie, nie htte vorstellen knnen. Nach einem Jahrzehnt beim Beethovenfest htte ich aber eine neue Entwicklungsstufe gebraucht. Wre 2013 hier in Bonn ein neues Festspielhaus erffnet worden, dann htte ich das Potential dazu gesehen. Das nicht realisierte Haus ist zwar nicht der Hauptgrund fr meinen Weggang, aber als 2010 die Entscheidung fiel, das Bauprojekt auf Eis zu legen, wurde mir sofort klar, dass meine Zeit hier abluft.

Copyright Michael Sondermann

Hoffen Sie weiterhin, dass Bonn ein modernes Festspielhaus erhlt?

Natrlich! Ich kann nicht verstehen, dass dieses fr die Stadt so bedeutsame Projekt, das 2009 planerisch und finanziell weit fortgeschritten war, derart leicht preisgegeben wurde. Nicht nur Beethoven verdient ein neues Haus, auch die vielen Besucher, die das Beethovenfest inzwischen jhrlich besuchen, verdienen es. Die Knstler, die hier auf hchstem Niveau arbeiten, brauchen moderne Standards und funktionierende Produktionsbedingungen. Und die vielen Menschen, die in einem solchen Haus ttig sind und sehr viel leisten, sollten eine ikonografische Architektur erhalten, auf die sie stolz sein knnen. Dafr werde ich auch aus dem Ausland weiterkmpfen.

Abgesehen von dem nicht realisierten Neubau kann Ihre Intendanz als durchaus erfolgreich bezeichnet werden.

Wir sind ja in smtlichen Bereichen inhaltlich wie finanziell stark expandiert. Als ich hier anfing, waren wir im Vergleich zu heute noch klein. Mir war von Anfang an klar, dass ich die Marke von 50.000 Besuchern knacken mchte. Inzwischen sind wir bei 70.000 Besuchern jhrlich angelangt. Um das zu realisieren, mussten wir ein eigenes knstlerisches Profil schaffen, die besten Knstler und Ensembles hierher engagieren sowie Frderer und Untersttzer fr unsere Sache begeistern. Das ist uns gelungen.

Eines Ihrer erklrten Ziele war es, mit dem Beethovenfest das junge Publikum zu erreichen.

Die Publikumsentwicklung wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Beim Beethovenfest Bonn haben wir Angebote fr alle Ziel- und Altersgruppen, nicht nur den Nachwuchs. An der Spitze des Jungen Beethovenfestes steht das Projekt Schlermanager in Bonn, das sich an Jugendliche richtet, die kein Instrument spielen, aber aufgrund ihrer Ausbildung mit groer Wahrscheinlichkeit studieren werden. Ihnen wollen wir vermitteln, wie viele Voraussetzungen notwendig sind, damit auf einer Bhne Spitzenleistungen stattfinden knnen. Bei diesem Projekt, in dem die Schlermanager ein Konzert im Hauptprogramm betreuen, lernen sie die Realitt eines Festivals kennen: von der inhaltlichen Planung ber Fragen der Dramaturgie bis hin zu den finanziellen Rahmenbedingungen. Dazu doppeln wird die Funktionen im Organisationsteam und besetzen Schler als Co-Intendanten, Co-Pressereferenten oder Co-Marketingassistenten.


 Anzeige
Details zu Beethovenfest Bonn Beethovenfest Bonn
(04.09.15 - 04.10.15)


Weiterführende Informationen:


Das Konzept Schlermanager wurde mit dem Kinder zum Olymp!-Preis 2009/2010 der Kulturstiftung der Lnder ausgezeichnet. 2011 war es Bundespreistrger bei 365 Orte im Land der Ideen. Wie lange dauert die Mitarbeit beim Beethovenfest fr die Schler?

Die Schler werden von unseren Mitarbeitern neun Monate lang bei allen Schritten begleitet. Sie entwickeln sich dabei sprbar in Bezug auf ihr Verantwortungsgefhl und ihre Verlsslichkeit, aber auch bezglich ihrer sozialen Kompetenz. Sie machen darber hinaus Fortschritte beim Verstndnis von Arbeitsprozessen: Was heit es, wenn ich eine Prsentation bis bermorgen fertig schreiben muss? Wie viel Arbeitszeit bentige ich? Wie setze ich meine Ideen um? Was bedeutet es, Karten verkaufen zu mssen und Menschen fr eine knstlerische Idee zu begeistern? Zwischen manchen Schlern und Mitarbeitern hat sich eine Mentoren-Beziehung etabliert. Auch wenn sich die Jugendlichen spter nicht fr einen Kulturberuf entscheiden, kommen sie oft in Positionen, in denen sie einmal als Frderer auftreten. Und da kann das Schlsselerlebnis Beethovenfest auch dafr sorgen, dass davon der Kulturbereich profitiert.

Welches Konzert betreuen die Jugendlichen 2013?

Ein Konzert mit Cameron Carpenter, das interessante Herausforderungen mit sich bringt: Der amerikanische Organist und Komponist legt vor seinen Konzerten keine Programme fest. Damit mssen die Schler erst einmal zurechtkommen. Sie stehen aber mit ihm eng ber E-Mail und ber Skype in Kontakt, haben ihn in Berlin, wo er lebt, interviewt und ihn mit all seinen Facetten kennengelernt. Carpenter ist ein Knstler, der sich intensiv darber Gedanken macht, wie er sein Instrument Menschen zugnglich machen kann, die unabhngig von der Tradition von Kirche oder Konzerthaus aufgewachsen sind. Als Verfechter der digitalen Orgel spielt er inzwischen bereits die Hlfte seiner Konzerte auf diesem Instrument. Dabei interessiert ihn nicht, ob Werke ursprnglich fr die Orgel geschrieben wurden. Wenn die Musik ihn anspricht, arrangiert er sie fr sein Instrument. Darber hinaus gestaltet er seine Auftritte mit selbstkreierten Bhnenoutfits. Fr mich ist Carpenter ein idealtypischer Knstler, der auf einem extrem hohen Niveau einen Diskurs ber anstt und neue Zugnge schafft.

Die letzte Saison hatte das Motto Eigensinn. Das diesjhrige Beethovenfest steht unter dem Titel Verwandlungen.

Damit gehen wir in unserer Betrachtung weg vom Knstler und dessen Positionierung, der 2012 noch im Fokus stand, hin zum musikalischen Material und zu der Frage, wie bestehendes Material verwandelt werden kann von Arrangements bis hin zur Improvisation. Uns geht es zum Beispiel auch darum zu zeigen, welche Bedeutung die Folklore ihrer Heimat fr klassische Musiker hat. In diesem Zusammenhang ist die junge, moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja sehr interessant: Sie wird als Artist in Residence 2013 mit ihrem Vater, einem groartigen Cymbal-Spieler, und ihrer Mutter, die ebenfalls Geigerin ist, in der Kirche St. Hildegard in Mehlem Einblicke in die Musik ihres Heimatlandes geben. Mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott zeigt sie dann an einem zweiten Abend ihre Sicht auf Beethovens Violinkonzert op. 61.

Wird die junge Geigerin noch in anderen Zusammenhngen zu hren sein?

Ja, zusammen mit dem Violinisten Pekka Kuusisto, der Bratschistin Lilli Maijala und dem Cellisten Pieter Wispelwey spielt sie als quartet-lab in einem dritten Konzert nicht nur ein festgelegtes Programm. Sie wird auch auf das Publikum und die Atmosphre des Moments reagieren und Stcke nach Ansage einfgen. Man wird also eine offene Form erleben knnen, in der wir uns wieder einer Konzertsituation annhern, wie sie im 19. Jahrhundert bestand, als Musik noch vorrangig zeitgenssisch war und es nicht immer festgelegte Programme gab. Pekka Kuusisto, der ja auch im quartet-lab zu hren ist, stammt wiederum aus Finnland und wird mit seinen Luomu Players traditionelle Musik seines Heimatlandes mit Modern Jazz und elektronischen Klngen kombinieren. Ragnhild Hemsing ist eine junge Norwegerin, die nicht nur Violine, sondern auch die norwegische Hardangerfiedel spielt. Bei ihrem Konzert kombiniert sie Werke von Beethoven, Nielsen und Grieg mit Volksmusik. Auch die irische Sngerin Caitrona OLeary singt an zwei Abenden Volksweisen und Lieder ihrer Heimat aus verschiedenen Jahrhunderten. Eine weitere Knstlerin, die mir am Herzen liegt, ist die Fltistin Dorothee Oberlinger, die mit dem Geiger Rdiger Lotter und dem Ensemble 1700 eine Zeitreise unternimmt, die spielend Epochen berwindet und vom 12. in das 21. Jahrhundert fhrt. Sie wird in ihrem Konzert zeigen, dass Vorurteile gegen manche Instrumente der Vergangenheit angehren sollten. Aber mir geht es nicht primr darum, mich fr die Blockflte starkzumachen. Ich interessiere mich fr Knstler mit programmatischen Visionen und Ideen, wie Oberlinger sie hat.

Copyright Andreas Bohnenstengel

Zeitgenssische Musik spielt wieder eine groe Rolle in der Saison 2013.

Das hat sie immer. Die Kunst besteht darin, daraus keine Nische werden zu lassen. In zehn Jahren haben wir beim Beethovenfest ber 50 Urauffhrungen beauftragt. Da sind viele namhafte Komponisten dabei. Auf Urauffhrungen wie Wolfgang Rihms Verwandlung 4 von 2008, Peter Ruzickas Konzert fr Violoncello und Kammerorchester ... ber die Grenze ... im Jahre 2010 oder Salvatore Sciarrinos Lideale lucente e le pagine rubate von 2012 bin ich besonders stolz. In diesem Jahr freue ich mich sehr auf ein neues Werk von Zeynep Gedizlioglu, das beim Campus Konzert 2013 uraufgefhrt wird. Die Komponistin ist eine junge Trkin, die sowohl in Istanbul als auch in Berlin zu Hause ist. Rebecca Saunders Chroma XIX ist eine Installation. Dieses Werk wurde schon vor einiger Zeit geschrieben und wird fr jeden Auffhrungsort neu adaptiert. Beim Beethovenfest wird Saunders im Kunstmuseum Bonn auf den Raum selbst, die darin befindlichen Bilder und Kunstwerke reagieren. Als erste Kooperation mit Bernhard Helmich, dem neuen Generalintendanten am Theater Bonn, wird darber hinaus die Oper Written on Skin des britischen Komponisten George Benjamin gespielt, die 2012 ihre Urauffhrung in Aix-en-Provence gefeiert hat. Mit Miriam Clark und Terry Wey haben wir hervorragende Protagonisten fr die Hauptrollen. Und ich bin sehr darauf gespannt, wie die beiden ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerdy und Magdolna Parditka mit dem Werk umgehen.

Auf welche Werke von Beethoven knnen sich die Besucher in diesem Jahr freuen?

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die 2009 unter Paavo Jrvi smtliche Beethoven-Sinfonien beim Beethovenfest interpretiert und weltweit mit Aufnahmen fr Furore gesorgt hat, wird den Fidelio halbszenisch auffhren eine wunderbare Gelegenheit, sich mit diesem Spitzenorchester, das kein explizites Opernorchester ist, und einer exquisiten Besetzung ganz auf die Musik zu konzentrieren. Die Zwischentexte von Walter Jens werden von Ulrich Tukur rezitiert. Das Borodin-Quartet, das noch bis 2014 in residence beim Beethovenfest zu Gast ist, wird Beethovens Streichquartette aus der russischen Tradition des 20. Jahrhunderts heraus interpretieren. Als ein Pianist, der wie kaum ein anderer einen tiefen Zugang zu Beethoven gefunden hat, wird Andrs Schiff die spten Sonaten des Komponisten an vier Abenden beleuchten. Beethovens Neunte wird von Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern Schnbergs Klavierkonzert op. 42 gegenbergestellt. Der Solist ist David Fray und ich bin gespannt, was sich daraus fr Beziehungen ergeben. Die Achte knnen Sie sicher schlank und ungeheuer vital mit der Academy of St Martin in the Fields unter Neville Marriner erleben. Und auch Cameron Carpenter wird sich die Frage stellen, inwieweit er auf seiner digitalen Orgel mit Beethoven umgehen kann. Wird es eine reine Improvisation oder wird er etwas adaptieren? Es ist ein offener Prozess und ich hoffe, dass viele neue Verwandlungen dabei sind, die wir vorher so nicht programmiert haben. Das ist sehr eigenwillig, aber mit diesen fantastischen Knstlern und Beethoven als Kraftfeld geht das!

Copyright Michael Sondermann

Lassen Sie uns ins Jahr 2014 blicken: Bei den langen Vorlaufzeiten, die in der Kultur blich sind, wird die kommende Saison des Beethovenfestes sicher auch Ihren Stempel tragen.

Die Saison 2014 steht. Ende 2012 war ja in Bonn immer noch nicht klar, wann das Verfahren zur Ausschreibung der Intendanz des Beethovenfestes beginnen sollte. Mir blieb also nichts anderes brig als zu agieren. Unser Arbeitsmotto fr die Saison, so viel kann ich schon einmal sagen, steht unter dem Begriff Kult. Und zwar durchaus in der Doppelbedeutung: Was ist gewissermaen Kult geworden und was ist kultisches Ritual? Und natrlich erinnern wir uns 2014 an historische Daten. 1814 fand der Wiener Kongress statt und 1914 war der Beginn des Ersten Weltkrieges mit seinen ganzen schrecklichen Folgen. Beide Ereignisse stehen fr tiefgreifende Wandlungsprozesse, die Europa, seine Kunst, aber auch das Selbstverstndnis von Knstlern stark verndert haben. Und es sieht so aus, als ob wir kurz vor 2014 erneut vor umfassenden Vernderungen stehen. In vielen Lndern finden Revolutionen statt. Seit Jahren werden wir offensichtlich ausgespht. Das groe Thema ist wieder einmal Freiheit und die Frage, wie das Individuum sich zu einer Regierung oder einem Regime verhlt. Vor diesem Hintergrund muss man auch wieder die Frage stellen, was Kunst leisten kann. Ich glaube brigens, dass in Zukunft in einer Welt stndiger medialer berfrachtung und permanenter Verfgbarkeit die intensive Auseinandersetzung mit Kunst noch viel wichtiger wird. Wir leben inzwischen in einer Zeit, in der alles in Topqualitt im Internet verfgbar ist. Dieser Reichtum ist fantastisch, macht es aber zunehmend schwieriger, Qualitt zu erkennen und sich im Angebotschaos zurechtzufinden. Ich sehe mich in der Rolle eines Navigationssystems. Das beschreibt allerdings nur einen Teil unserer aktuellen Herausforderung, die knstlerischen Inhalte und Konzepte werden immer Prioritt haben.

2014 verlassen Sie Bonn und ziehen in die Schweiz. Was hat Sie an der Tonhalle Zrich gereizt?

Es erwarten mich ein fantastisches Orchester und ein sehr junger Chefdirigent: Lionel Bringuier wird 27 Jahre alt sein, wenn er nchstes Jahr den Posten bernimmt. Alle Zeichen sind auf Zukunft und auf Aufbruch gestellt. Mich reizt es, mit meinen Erfahrungen aus einem Festivalbetrieb wieder in ein Haus zu gehen, das ganzjhrig Programm bietet. Ich mchte den hohen Anspruch eines Festivals auf eine ganze Saison ausdehnen. Und das in einem Land, das fr hchste Qualitt steht und eine ganz eigene Mentalitt hat. Darauf freue ich mich sehr!

Das Gespräch führte Miquel Cabruja.
(08/2013)

Weitere aktuelle Interviews:

Anette Maiburg

"Ich hole mir die Welt an den Niederrhein"

Anette Maiburg, Querfltistin und Knstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals, ber das zehnjhrige Jubilum des Musikfestes

Weiter...

Catherine Gordeladze

"Mein Traum ist, dass sich Kinder noch strker mit klassischer Musik befassen"

Geronnene Improvisation - die Pianistin Catherine Gordeladze erkundet den Grenzbereich zwischen Klassik und Jazz

Weiter...

Paolo Carignani

"Bei Verdi kann man den Bhnenstaub riechen"

Von der Rockorgel in den Orchestergraben - das Feuer des italienischen Dirigenten Paolo Carignani lodert auf verschiedenen Gebieten

Weiter...

Magazine zum Downloaden

harmonia mundi magazin (11/2014) herunterladen (2900 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (9/2014) herunterladen (3160 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Anton Bruckner: Symphony No. 5 in B flat major - I. Adagio - Allegro

Radio starten

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Anette Maiburg im Portrait "Ich hole mir die Welt an den Niederrhein"
Anette Maiburg, Querfltistin und Knstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals, ber das zehnjhrige Jubilum des Musikfestes

weiter...
Alle Interviews...