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Mittwoch, 28. September 2016

Photo: Andreas Bohnenstengel

Ilona Schmiel spricht in ihrem letzten Jahr als Intendantin des Beethovenfestes über Erfolge, das nicht realisierte Festspielhaus, die aktuelle Spielzeit und ihren neuen Posten in Zürich.

"Ich sehe mich in der Rolle eines "Navigationssystems""


2004 übernahm Ilona Schmiel die Intendanz des Bonner Beethovenfestes. 2013 wird die gebürtige Hannoveranerin ihre letzte Spielzeit in Bonn verbringen, um 2014 Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft in Zürich zu werden. Miquel Cabruja sprach für klassik.com mit Ilona Schmiel über zehn Jahre Bonn und Höhepunkte des kommenden Beethovenfestes, das unter dem Motto ‚Verwandlungen‘ am 5. September seine Pforten für die Besucher öffnet.

Frau Schmiel, 2013 wird Ihre letzte Saison als Intendantin des Bonner Beethovenfestes sein. Soll man dann gehen, wenn es am schönsten ist?

Absolut. Ich habe hier im Alter von 35 begonnen und werde nun im Herbst 46 (lacht). Das waren unglaublich spannende zehn Jahre, in denen sich künstlerisch, technisch und medial Dinge ereignet haben, die ich mir 2002, als ich die Künstlerische Leitung der Glocke in Bremen verließ, nie hätte vorstellen können. Nach einem Jahrzehnt beim Beethovenfest hätte ich aber eine neue Entwicklungsstufe gebraucht. Wäre 2013 hier in Bonn ein neues Festspielhaus eröffnet worden, dann hätte ich das Potential dazu gesehen. Das nicht realisierte Haus ist zwar nicht der Hauptgrund für meinen Weggang, aber als 2010 die Entscheidung fiel, das Bauprojekt auf Eis zu legen, wurde mir sofort klar, dass meine Zeit hier abläuft.

Copyright Michael Sondermann

Hoffen Sie weiterhin, dass Bonn ein modernes Festspielhaus erhält?

Natürlich! Ich kann nicht verstehen, dass dieses für die Stadt so bedeutsame Projekt, das 2009 planerisch und finanziell weit fortgeschritten war, derart leicht preisgegeben wurde. Nicht nur Beethoven verdient ein neues Haus, auch die vielen Besucher, die das Beethovenfest inzwischen jährlich besuchen, verdienen es. Die Künstler, die hier auf höchstem Niveau arbeiten, brauchen moderne Standards und funktionierende Produktionsbedingungen. Und die vielen Menschen, die in einem solchen Haus tätig sind und sehr viel leisten, sollten eine ikonografische Architektur erhalten, auf die sie stolz sein können. Dafür werde ich auch aus dem Ausland weiterkämpfen.

Abgesehen von dem nicht realisierten Neubau kann Ihre Intendanz als durchaus erfolgreich bezeichnet werden.

Wir sind ja in sämtlichen Bereichen inhaltlich wie finanziell stark expandiert. Als ich hier anfing, waren wir im Vergleich zu heute noch klein. Mir war von Anfang an klar, dass ich die Marke von 50.000 Besuchern knacken möchte. Inzwischen sind wir bei 70.000 Besuchern jährlich angelangt. Um das zu realisieren, mussten wir ein eigenes künstlerisches Profil schaffen, die besten Künstler und Ensembles hierher engagieren sowie Förderer und Unterstützer für unsere Sache begeistern. Das ist uns gelungen.

Eines Ihrer erklärten Ziele war es, mit dem Beethovenfest das junge Publikum zu erreichen.

Die Publikumsentwicklung wird auch in Zukunft wichtig bleiben. Beim Beethovenfest Bonn haben wir Angebote für alle Ziel- und Altersgruppen, nicht nur den Nachwuchs. An der Spitze des Jungen Beethovenfestes steht das Projekt Schülermanager in Bonn, das sich an Jugendliche richtet, die kein Instrument spielen, aber aufgrund ihrer Ausbildung mit großer Wahrscheinlichkeit studieren werden. Ihnen wollen wir vermitteln, wie viele Voraussetzungen notwendig sind, damit auf einer Bühne Spitzenleistungen stattfinden können. Bei diesem Projekt, in dem die Schülermanager ein Konzert im Hauptprogramm betreuen, lernen sie die Realität eines Festivals kennen: von der inhaltlichen Planung über Fragen der Dramaturgie bis hin zu den finanziellen Rahmenbedingungen. Dazu doppeln wird die Funktionen im Organisationsteam und besetzen Schüler als Co-Intendanten, Co-Pressereferenten oder Co-Marketingassistenten.


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Das Konzept Schülermanager wurde mit dem Kinder zum Olymp!-Preis 2009/2010 der Kulturstiftung der Länder ausgezeichnet. 2011 war es Bundespreisträger bei ‚365 Orte im Land der Ideen’. Wie lange dauert die Mitarbeit beim Beethovenfest für die Schüler?

Die Schüler werden von unseren Mitarbeitern neun Monate lang bei allen Schritten begleitet. Sie entwickeln sich dabei spürbar in Bezug auf ihr Verantwortungsgefühl und ihre Verlässlichkeit, aber auch bezüglich ihrer sozialen Kompetenz. Sie machen darüber hinaus Fortschritte beim Verständnis von Arbeitsprozessen: Was heißt es, wenn ich eine Präsentation bis übermorgen fertig schreiben muss? Wie viel Arbeitszeit benötige ich? Wie setze ich meine Ideen um? Was bedeutet es, Karten verkaufen zu müssen und Menschen für eine künstlerische Idee zu begeistern? Zwischen manchen Schülern und Mitarbeitern hat sich eine Mentoren-Beziehung etabliert. Auch wenn sich die Jugendlichen später nicht für einen Kulturberuf entscheiden, kommen sie oft in Positionen, in denen sie einmal als Förderer auftreten. Und da kann das Schlüsselerlebnis Beethovenfest auch dafür sorgen, dass davon der Kulturbereich profitiert.

Welches Konzert betreuen die Jugendlichen 2013?

Ein Konzert mit Cameron Carpenter, das interessante Herausforderungen mit sich bringt: Der amerikanische Organist und Komponist legt vor seinen Konzerten keine Programme fest. Damit müssen die Schüler erst einmal zurechtkommen. Sie stehen aber mit ihm eng über E-Mail und über Skype in Kontakt, haben ihn in Berlin, wo er lebt, interviewt und ihn mit all seinen Facetten kennengelernt. Carpenter ist ein Künstler, der sich intensiv darüber Gedanken macht, wie er sein Instrument Menschen zugänglich machen kann, die unabhängig von der Tradition von Kirche oder Konzerthaus aufgewachsen sind. Als Verfechter der digitalen Orgel spielt er inzwischen bereits die Hälfte seiner Konzerte auf diesem Instrument. Dabei interessiert ihn nicht, ob Werke ursprünglich für die Orgel geschrieben wurden. Wenn die Musik ihn anspricht, arrangiert er sie für sein Instrument. Darüber hinaus gestaltet er seine Auftritte mit selbstkreierten Bühnenoutfits. Für mich ist Carpenter ein idealtypischer Künstler, der auf einem extrem hohen Niveau einen Diskurs über anstößt und neue Zugänge schafft.

Die letzte Saison hatte das Motto ‚Eigensinn‘. Das diesjährige Beethovenfest steht unter dem Titel ‚Verwandlungen‘.

Damit gehen wir in unserer Betrachtung weg vom Künstler und dessen Positionierung, der 2012 noch im Fokus stand, hin zum musikalischen Material und zu der Frage, wie bestehendes Material verwandelt werden kann – von Arrangements bis hin zur Improvisation. Uns geht es zum Beispiel auch darum zu zeigen, welche Bedeutung die Folklore ihrer Heimat für klassische Musiker hat. In diesem Zusammenhang ist die junge, moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja sehr interessant: Sie wird als ‚Artist in Residence 2013‘ mit ihrem Vater, einem großartigen Cymbal-Spieler, und ihrer Mutter, die ebenfalls Geigerin ist, in der Kirche St. Hildegard in Mehlem Einblicke in die Musik ihres Heimatlandes geben. Mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott zeigt sie dann an einem zweiten Abend ihre Sicht auf Beethovens Violinkonzert op. 61.

Wird die junge Geigerin noch in anderen Zusammenhängen zu hören sein?

Ja, zusammen mit dem Violinisten Pekka Kuusisto, der Bratschistin Lilli Maijala und dem Cellisten Pieter Wispelwey spielt sie als quartet-lab in einem dritten Konzert nicht nur ein festgelegtes Programm. Sie wird auch auf das Publikum und die Atmosphäre des Moments reagieren und Stücke nach Ansage einfügen. Man wird also eine offene Form erleben können, in der wir uns wieder einer Konzertsituation annähern, wie sie im 19. Jahrhundert bestand, als Musik noch vorrangig zeitgenössisch war und es nicht immer festgelegte Programme gab. Pekka Kuusisto, der ja auch im quartet-lab zu hören ist, stammt wiederum aus Finnland und wird mit seinen Luomu Players traditionelle Musik seines Heimatlandes mit Modern Jazz und elektronischen Klängen kombinieren. Ragnhild Hemsing ist eine junge Norwegerin, die nicht nur Violine, sondern auch die norwegische Hardangerfiedel spielt. Bei ihrem Konzert kombiniert sie Werke von Beethoven, Nielsen und Grieg mit Volksmusik. Auch die irische Sängerin Caitríona O’Leary singt an zwei Abenden Volksweisen und Lieder ihrer Heimat aus verschiedenen Jahrhunderten. Eine weitere Künstlerin, die mir am Herzen liegt, ist die Flötistin Dorothee Oberlinger, die mit dem Geiger Rüdiger Lotter und dem Ensemble 1700 eine Zeitreise unternimmt, die spielend Epochen überwindet und vom 12. in das 21. Jahrhundert führt. Sie wird in ihrem Konzert zeigen, dass Vorurteile gegen manche Instrumente der Vergangenheit angehören sollten. Aber mir geht es nicht primär darum, mich für die Blockflöte starkzumachen. Ich interessiere mich für Künstler mit programmatischen Visionen und Ideen, wie Oberlinger sie hat.

Copyright Andreas Bohnenstengel

Zeitgenössische Musik spielt wieder eine große Rolle in der Saison 2013.

Das hat sie immer. Die Kunst besteht darin, daraus keine Nische werden zu lassen. In zehn Jahren haben wir beim Beethovenfest über 50 Uraufführungen beauftragt. Da sind viele namhafte Komponisten dabei. Auf Uraufführungen wie Wolfgang Rihms ‚Verwandlung 4‘ von 2008, Peter Ruzickas Konzert für Violoncello und Kammerorchester ‚... Über die Grenze ...‘ im Jahre 2010 oder Salvatore Sciarrinos ‚L’ideale lucente e le pagine rubate‘ von 2012 bin ich besonders stolz. In diesem Jahr freue ich mich sehr auf ein neues Werk von Zeynep Gedizlioglu, das beim Campus Konzert 2013 uraufgeführt wird. Die Komponistin ist eine junge Türkin, die sowohl in Istanbul als auch in Berlin zu Hause ist. Rebecca Saunders’ ‚Chroma XIX‘ ist eine ‚Installation‘. Dieses Werk wurde schon vor einiger Zeit geschrieben und wird für jeden Aufführungsort neu adaptiert. Beim Beethovenfest wird Saunders im Kunstmuseum Bonn auf den Raum selbst, die darin befindlichen Bilder und Kunstwerke reagieren. Als erste Kooperation mit Bernhard Helmich, dem neuen Generalintendanten am Theater Bonn, wird darüber hinaus die Oper ‚Written on Skin‘ des britischen Komponisten George Benjamin gespielt, die 2012 ihre Uraufführung in Aix-en-Provence gefeiert hat. Mit Miriam Clark und Terry Wey haben wir hervorragende Protagonisten für die Hauptrollen. Und ich bin sehr darauf gespannt, wie die beiden ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka mit dem Werk umgehen.

Auf welche Werke von Beethoven können sich die Besucher in diesem Jahr freuen?

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die 2009 unter Paavo Järvi sämtliche Beethoven-Sinfonien beim Beethovenfest interpretiert und weltweit mit Aufnahmen für Furore gesorgt hat, wird den ‚Fidelio‘ halbszenisch aufführen – eine wunderbare Gelegenheit, sich mit diesem Spitzenorchester, das kein explizites Opernorchester ist, und einer exquisiten Besetzung ganz auf die Musik zu konzentrieren. Die Zwischentexte von Walter Jens werden von Ulrich Tukur rezitiert. Das Borodin-Quartet, das noch bis 2014 ‚in residence‘ beim Beethovenfest zu Gast ist, wird Beethovens Streichquartette aus der russischen Tradition des 20. Jahrhunderts heraus interpretieren. Als ein Pianist, der wie kaum ein anderer einen tiefen Zugang zu Beethoven gefunden hat, wird András Schiff die späten Sonaten des Komponisten an vier Abenden beleuchten. Beethovens Neunte wird von Jonathan Nott und den Bamberger Symphonikern Schönbergs Klavierkonzert op. 42 gegenübergestellt. Der Solist ist David Fray und ich bin gespannt, was sich daraus für Beziehungen ergeben. Die Achte können Sie sicher schlank und ungeheuer vital mit der Academy of St Martin in the Fields unter Neville Marriner erleben. Und auch Cameron Carpenter wird sich die Frage stellen, inwieweit er auf seiner digitalen Orgel mit Beethoven umgehen kann. Wird es eine reine Improvisation oder wird er etwas adaptieren? Es ist ein offener Prozess und ich hoffe, dass viele neue Verwandlungen dabei sind, die wir vorher so nicht programmiert haben. Das ist sehr eigenwillig, aber mit diesen fantastischen Künstlern und Beethoven als Kraftfeld geht das!

Copyright Michael Sondermann

Lassen Sie uns ins Jahr 2014 blicken: Bei den langen Vorlaufzeiten, die in der Kultur üblich sind, wird die kommende Saison des Beethovenfestes sicher auch Ihren Stempel tragen.

Die Saison 2014 steht. Ende 2012 war ja in Bonn immer noch nicht klar, wann das Verfahren zur Ausschreibung der Intendanz des Beethovenfestes beginnen sollte. Mir blieb also nichts anderes übrig als zu agieren. Unser Arbeitsmotto für die Saison, so viel kann ich schon einmal sagen, steht unter dem Begriff ‚Kult‘. Und zwar durchaus in der Doppelbedeutung: Was ist gewissermaßen Kult geworden und was ist kultisches Ritual? Und natürlich erinnern wir uns 2014 an historische Daten. 1814 fand der Wiener Kongress statt und 1914 war der Beginn des Ersten Weltkrieges mit seinen ganzen schrecklichen Folgen. Beide Ereignisse stehen für tiefgreifende Wandlungsprozesse, die Europa, seine Kunst, aber auch das Selbstverständnis von Künstlern stark verändert haben. Und es sieht so aus, als ob wir kurz vor 2014 erneut vor umfassenden Veränderungen stehen. In vielen Ländern finden Revolutionen statt. Seit Jahren werden wir offensichtlich ausgespäht. Das große Thema ist wieder einmal Freiheit und die Frage, wie das Individuum sich zu einer Regierung oder einem Regime verhält. Vor diesem Hintergrund muss man auch wieder die Frage stellen, was Kunst leisten kann. Ich glaube übrigens, dass in Zukunft in einer Welt ständiger medialer Überfrachtung und permanenter Verfügbarkeit die intensive Auseinandersetzung mit Kunst noch viel wichtiger wird. Wir leben inzwischen in einer Zeit, in der alles in Topqualität im Internet verfügbar ist. Dieser Reichtum ist fantastisch, macht es aber zunehmend schwieriger, Qualität zu erkennen und sich im Angebotschaos zurechtzufinden. Ich sehe mich in der Rolle eines ‚Navigationssystems‘. Das beschreibt allerdings nur einen Teil unserer aktuellen Herausforderung, die künstlerischen Inhalte und Konzepte werden immer Priorität haben.

2014 verlassen Sie Bonn und ziehen in die Schweiz. Was hat Sie an der Tonhalle Zürich gereizt?

Es erwarten mich ein fantastisches Orchester und ein sehr junger Chefdirigent: Lionel Bringuier wird 27 Jahre alt sein, wenn er nächstes Jahr den Posten übernimmt. Alle Zeichen sind auf Zukunft und auf Aufbruch gestellt. Mich reizt es, mit meinen Erfahrungen aus einem Festivalbetrieb wieder in ein Haus zu gehen, das ganzjährig Programm bietet. Ich möchte den hohen Anspruch eines Festivals auf eine ganze Saison ausdehnen. Und das in einem Land, das für höchste Qualität steht und eine ganz eigene Mentalität hat. Darauf freue ich mich sehr!

Das Gespräch führte Miquel Cabruja.
(08/2013)

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