Portrait: Genuin
Genuin
Im Jahr 2002 standen die jungen Tonmeister von GENUIN vor einer wichtigen Entscheidung: sollte man sich weiterhin lediglich auf das Aufnehmen und Produzieren konzentrieren, oder auf die zahlreichen Nachfragen und positiven Rückmeldungen von Musikern und Fachzeitschriften eingehen und ein eigenes Label ins Leben rufen. In einer Zeit, in der praktisch alle großen Klassik-Label ihre Produktion eingestellt oder zumindest stark gedrosselt hatten, fiel die Entscheidung nicht leicht – aber sie fiel einstimmig aus, zugunsten einer offiziellen Vertriebsplattform für die GENUIN-Aufnahmen. Und der Erfolg hat nicht lange auf sich warten lassen.
Das Label GENUIN hat sich in seinem erst vierjährigen Bestehen zu einem Geheimtipp unter Musikern und Musikliebhabern entwickelt. Schon vor dem Leipzig-Debüt im Oktober 2004, einem Antrittskonzert im Robert-Schumann-Haus mit Paul Badura-Skoda, wurden die CDs in den deutschlandweiten Vertrieb gebracht und von Fachpresse und Musikerwelt hochgelobt. Inzwischen werden GENUIN-CDs in den meisten Ländern Europas sowie in Japan, Süd-Korea, Hongkong und den USA vertrieben.
Das Erfolgsrezept von GENUIN: die gesamte Produktion, also die Beratung der Künstler bei Aufnahmeraum und Repertoire, die Vorbereitung und Durchführung der Aufnahme selbst, der Schnitt mit allen notwendigen Korrekturen, generelle Entscheidungen beim Cover- und Bookletentwurf bis hin zur fertigen Veröffentlichung liegen in der Hand der Tonmeister. Nur so haben die Musiker den größtmöglichen Entfaltungsspielraum bei der Einspielung und Gestaltung ihrer CDs. Und gleichzeitig kann bis zuletzt eine gleichbleibend hohe Qualität garantiert werden.
GENUIN bietet auch abseits ausgetretener Pfade etablierten Künstlern genauso wie der Nachwuchsgeneration die Möglichkeit, Musik nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Das macht sich positiv bemerkbar für die Hörer der mittlerweile rund 50 GENUIN-CDs mit Interpreten wie Paul Badura-Skoda oder den Jungen Deutschen Blechbläsersolisten (JDBS). Und Partnerschaften mit der Dresdner Philharmonie und dem Nationaltheater Mannheim lassen noch viele spannende Veröffentlichungen erwarten.
(Selbstdarstellung)
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Schubert, Franz: Streichquintett D. 956
Es kommt doch ganz selten vor, dass man Werbetexten ganz einfach zustimmen möchte. Im Fall einer bei Genuin erschienen CD mit zwei sehr unterschiedlichen Streichquintetten ist das tatsächlich der Fall: Das Produkt hält, was es verspricht. Dem berühmten Streichquintett in E-Dur (Op. 13, Nr. 5) von Luigi Boccherini – dem ... [weiter]
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Packendes Debüt: Das sonic.art Saxophonquartett liefert mit seiner Debüt-CD eine spannende Bestandsaufnahme zeitgenössischen Komponierens.
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(Dr. Stefan Drees, 23.02.2010)
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Wunderbar direkt - wunderbar durchdacht: Der junge Cellist Nicolas Altstaedt, der jetzt seine zweite CD vorgelegt hat, legt mit dieser Einspielung, auf der das Klavier durch das Bayan ersetzt wurde, eine wunderbare Fülle von Musik vor.
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(Tobias Roth, 01.07.2008)
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Himmlische Schumann-Interpretationen: Tobias Koch gelingt mit dieser Einspielung eine restlos überzeugende, unglaublich spannende Schumann-Deutung, die aus der Klangfarbenvielfalt der alten Instrumente geboren scheint. Wunderbar!
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(Tobias Pfleger, 17.07.2007)
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Ungestüme Klaviersonaten der ersten Generation: Dass die Aufnahme über ihre rein interpretatorische Qualität auch noch als audiophile Glanzleistung zu bezeichnen ist, macht so umso attraktiver. Ein Muss für jeden Kenner und Liebhaber.
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(Tobias Pfleger, 24.09.2006)
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Alle Empfehlungen...
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Schumann, Robert: Liederkreis nach Joseph Freiherr von Eichendorff op. 39
Die Häufung von Einspielungen bekannterer und weniger bekannter Interpreten zum 200. Jahrestag von Schumanns Geburtstag kann sowohl Fluch als auch Segen sein, erhöht jedoch in jedem Fall die Möglichkeit zu Neu- bzw. Wiederentdeckungen der verschiedensten Art. Die Aufnahme der Sieben Lieder von Elisabeth Kulmann op. 104 mit Vivian ... [weiter]
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Weitere Besprechungen zu Genuin:
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Variationen von Zauberflötenthemen: Hier gibt es Klaviermusik, die sich auf Mozarts 'Zauberflöte' bezieht: Arrangements, Variationen und Fantasien von Hummel, Beethoven, Ries, Rheinberger und anderen. Überzeugend die Interpretin Babette Dorn ebenso wie der Klang. Nachahmenswertes Konzept!
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(Christian Vitalis, 13.06.2010)
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Kurz vor der Reife: Das Münchner Klaviertrio interpretiert Werke des damals 15-jährigen Mendelssohn auf eine brillante Art und Weise, die Ungewohntes hörenswert macht.
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(Oliver Schulz, 27.04.2010)
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Momente geglückten Musizierens: Das Duo Ilona Then-Bergh (Violine) und Michael Schäfer (Klavier) überzeugt mit einer fesselnden Wiedergabe der Violin-Klavier-Kompositionen von Sylvio Lazzari und Volkmar Andreae.
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(Dr. Stefan Drees, 20.03.2010)
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Poetisches Rankenwerk: Tobias Koch widmet sich Schumanns Klavierwerken auf einem historischen Flügel - das Ergebnis bezaubert durch Klarheit und Poesie.
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(Tobias Pfleger, 24.02.2010)
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Packendes Debüt: Das sonic.art Saxophonquartett liefert mit seiner Debüt-CD eine spannende Bestandsaufnahme zeitgenössischen Komponierens.
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(Dr. Stefan Drees, 23.02.2010)
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Kultivierter Klarinettenton: Diese Schumann-Einspielungen bestechen durch Bendas klangschönes Klarinettenspiel und Gotsouliaks einfühlsame Begleitung.
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(Christiane Bayer, 19.02.2010)
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Die Meistersinger von Limburg: Mit dieser CD widerlegt die Camerata Musica Limburg garantiert auch die letzten negativen Vorurteile gegen Männerchöre.
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(Thomas Gehrig, 15.02.2010)
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Leipziger Orgelmusik im Geiste Mendelssohns: Die neue Mendelssohn-Produktion aus dem Hause Genuin lädt ein, den protestantischen Historismus des 19. Jahrhunderts, die Bach-Rezeption oder die Leipziger Orgelpraxis kennen zu lernen.
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(Toni Hildebrandt, 10.12.2009)
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In Watte gepackt: Die Männerstimmen der Camerata Musica Limburg weisen sich mit geistlichen Chorwerken der Romantik als einer der führenden deutschen Männerchöre aus.
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(Thomas Gehrig, 22.11.2009)
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Genuin
| Interviews und Features
Instinktmusiker Maximilian Hornung über das Verhältnis zwischen Kopf und Bauch in der Musik
Maximilian Hornung, 1986 in Augsburg geboren, gehört zu den jungen Cellisten unserer Zeit. Er hat zunächst bei Eldar Issakadze, dann in Zürich bei Thomas Grossenbacher und schließlich in Berlin bei David Geringas studiert. 2005 gewann er den Deutschen Mus... [weiter]
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